Q003 Rückblick: Unser Lesejahr 2025

Shownotes

Wir schauen zurück auf das Jahr 2025: Was haben wir (das heißt vor allem: Elisa) eigentlich das ganze Jahr über gelesen und wie war's? Aus welchem Genre gab es überraschend viel oder wenig und was war der beste Monat? Ein bisschen Statistik, einige Leseempfehlungen und auch eine kleine Vorschau auf weitere Folgen, die demnächst erscheinen. Nebenbei reden wir über Sprachfehler und Pinguine (ob Elisa will oder nicht!). Viel Spaß beim Hören!

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00:00:00: Elisar.

00:00:02: Ja, Tobias.

00:00:03: Ich bin jetzt gemein und ich frag dich jetzt was.

00:00:06: Nämlich, wie spricht man dieses Ding?

00:00:08: Und jetzt erst mal ein Rätsel.

00:00:10: Wie spricht man diese Dinger aus, die man beim Essen benutzt, um sich zum Beispiel den Mund abzuputzen?

00:00:16: Du meinst Servietten?

00:00:18: Kannst du es nochmal ganz langsam und deutlich sagen?

00:00:21: Ja, also ich sage als Disclaimer davor, ich kann danach nochmal sagen, wie es als Kind immer gesagt habe, und es kann sein, dass es eigentlich so, wie ich es als Kind gesagt habe, richtig war.

00:00:30: Also ich sage jetzt Serviette.

00:00:33: Also ich spreche es so aus, wie man es spricht.

00:00:35: Serviette.

00:00:37: Nur halt nicht ganz so lang, also nicht so ein ganz starkes J, also Serviette.

00:00:41: Und früher habe ich immer gesagt Serviette.

00:00:45: So, und jetzt darfst du mich aufklären, nachdem ich mich hier wahrscheinlich voll blamiert habe.

00:00:53: Jetzt blamier ich mir, ich hab gar nicht nachgeguckt, was die offizielle Aussprache.

00:00:56: Das

00:00:57: ist jetzt nicht dein Ernst.

00:01:06: Ach, wie schön.

00:01:08: Aber ich wollte darauf hinaus, dass ich auch immer sehr wirritte sozusagen, ich hab das eher jetzt noch extra betont, ausgesprochen habe und ich höre das auch immer und ich hab es auch eben... Weil dir gehört.

00:01:23: Hä, wo hast du, als ich gesagt habe, wie ich es jetzt ausspreche, hast du ein R gehört?

00:01:28: Ja.

00:01:28: Weil Serviette?

00:01:29: Ja.

00:01:30: Nein, das ist nur vorne ein R bei dem Ser.

00:01:33: Nein, ich

00:01:33: höre das immer noch.

00:01:35: Jetzt selbst wo du sagst, du sprichst es richtig aus, hör ich es irgendwie noch rein.

00:01:38: Also mein Kopf setzt es ein.

00:01:40: Ich weiß gar nicht, ob das richtig ist, wie ich das jetzt mache.

00:01:43: Also wenn ich mir die Lautschrift angucke beim Dunja.

00:01:45: Okay, der sagt auch, es ist nicht Serviette.

00:01:50: Also, da steht kein zweites R drin.

00:01:53: Das ist nur das erste R

00:01:54: auch.

00:01:54: Okay.

00:01:55: Okay.

00:01:56: Und mich macht es halt wahnsinnig, weil ich ... meinem Kopf sagt immer, es heißt Servier-Ritte und nicht Serviette.

00:02:03: Und ich glaub, ich hab dann Sprachfehler, die ich nicht rauskriege, weil es macht mich wahnsinnig.

00:02:07: Weil wenn ich Serviette sage, dann klingt es wahrscheinlich auch komisch.

00:02:11: Ich würde normalwürdig sagen, es heißt ... Ja, jetzt

00:02:12: klingt es für uns alle wahrscheinlich, ab jetzt klingt es für uns alle komisch, weil wir uns zu viel Gedanken über dieses Wort gerade machen.

00:02:18: Muss noch mal zu sagen Serviette.

00:02:19: Ja,

00:02:19: jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:21: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:22: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:24: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:25: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:27: Ja, jetzt habe ich es richtig

00:02:27: ausgesprochen.

00:02:28: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:29: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:31: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:32: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:34: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:34: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:37: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:38: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:41: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:43: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:44: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:46: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:48: Ja, jetzt habe ich es richtig ausgesprochen.

00:02:49: Ja, jetzt habe ich es richtig

00:02:50: ausgesprochen.

00:02:50: Ja, jetzt habe Und das ist ja mit vielen Wörtern so, die halt irgendwelchen Ursprungs sind, dass die in der Aussprache dann so eingedeutscht werden.

00:03:04: Und dass manchmal auf komische Arten passiert.

00:03:08: Ich kann noch zwei draufhauen, wenn wir schon dabei sind.

00:03:11: Zum einen Nuancen, da habe ich mich immer sehr vornehmen gefühlt, weil ich dachte, ich spreche es sehr französisch aus.

00:03:18: Turns out, man spricht das Nuancen aus.

00:03:21: Oh, ich glaube, das ist ein Wort, das benutze ich gar nicht in meiner... Also ich kann mich gerade nicht erinnern, wenn ich das das letzte Mal gesagt habe und ich weiß auch gerade nicht, wie ich es sagen würde.

00:03:30: Ich glaube nicht, dass ich Nuancen sagen würde.

00:03:33: Ich habe mein ganzes Leben lang Nuancen gesagt und vor einiger Zeit dann gelernt, dass es Nuancen heißt.

00:03:38: Und jetzt, wo ich das weiß, höre ich es auch öfter.

00:03:40: Vorher hätte ich schwören können, dass alle sagen Nuancen.

00:03:43: Ja, ich glaube, ich tendenziell auch.

00:03:45: Aber du hast schon recht, das ist ein Wort, das hört man noch nicht so oft.

00:03:48: Das diest man, glaube ich, auch eher.

00:03:50: Ja.

00:03:51: Und noch ein Wort ist Detail.

00:03:55: Und unser Deutschlehrer hat uns das damals beigebracht und gesagt, Leute, lass das L weg.

00:04:01: Dann klingt dir ein bisschen vornehmer, könnt zeigen, dass ihr gebildet seid und ihr wisst, dass das Wort aus dem Französischen kommt.

00:04:06: Und seitdem habe ich aufgehört, Detail zu sagen.

00:04:10: Und jetzt macht es mich richtig kribbelig, wenn Leute Detail sagen und das L mitsprechen.

00:04:14: Es gehört für mich weg immer.

00:04:17: Ich habe verschiedene Level von Sprachfehlern oder inneren Sprachmorgens bei Wörtern.

00:04:24: Es ist auch lustig, dass man gleichzeitig bei manchen Wörtern selber so einen inanfangszeichen Sprachfehler haben kann und es bei anderen Wörtern dann wiederum bestellt, wenn andere Leute bei den anderen Wörtern irgendwie inanfangszeichen Sprachfehler haben.

00:04:39: Ja, das einzige was konsistent ist bei mir ist meine Inkonsistenz.

00:04:43: Auch schön, ja.

00:04:44: Ja, ich wollte das einfach mal gesagt haben und viel Spaß, wenn ihr darüber nachdenkt, wie man Serviette ausspricht.

00:04:53: Darf ich dazu ganz kurz noch eine Frage stellen?

00:04:55: Ja.

00:04:56: Du hast eben gesagt, du hast ein Intro, was gut zum Neujahr passt.

00:05:02: Wo ist die Verbindung, weil man Servietten bei Feiern benutzt oder?

00:05:06: Ja,

00:05:07: wenn man so am Tisch sitzt.

00:05:09: Okay.

00:05:09: Irgendwie musst du ja den Klettkäse von den Fingern wischen.

00:05:15: Da habe ich jetzt auch gelernt, dass man eigentlich gar nicht alles in die Pfanne tut, um es zu braten, sondern oben drauf und den Käse anschmilzt in der Pfanne.

00:05:21: Aber das ist eine andere Geschichte.

00:05:23: Ja, aber ich finde, das ist ja nett, wie Leute das ursprünglich gedacht haben.

00:05:28: Aber wir können das trotzdem so benutzen, wie wir das wollen.

00:05:31: Das steht ja anscheinend auch in den offiziellen Uno-Regeln, dass man keine Plus-Vier auf eine Plus-Vier drauflegen darf.

00:05:36: Und natürlich spielen wir alle Uno so, dass man das darf.

00:05:39: Nein, du Monster!

00:05:40: Nein!

00:05:40: Hä, was?

00:05:41: Das ist doch der Spaß

00:05:41: an Uno, dass dann einer irgendwie acht Karten ziehen muss oder sowas.

00:05:43: Nee, nee, nee, nee, nee.

00:05:43: Worüber wir reden können, ist plus zwei in Verlänger.

00:05:45: Ja.

00:05:45: Und vielleicht eine plus zwei mit einer plus vier noch.

00:05:46: Aber dann ist Ende.

00:05:47: Was?

00:05:47: Nein, das geht nicht.

00:05:47: Nääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääää.

00:06:01: Mit plus zwei kann man mit einer plus zwei verlängern, aber mit einer plus vier kann man mit einer plus vier verlängern.

00:06:05: Egal, wir spielen jetzt kein Uno.

00:06:06: Ich wollte das nur als Beispiel aufwerfen, dass es auch solche Fälle gibt, wo die Erfinder sich bestimmte Sachen dabei gedacht haben und das dann aber anders verwendet wird und diese andere Verwendung vielleicht auch ganz okay so ist.

00:06:19: Nee, Leute.

00:06:19: Schwarz auf schwarz ist verboten.

00:06:21: Ganz klar.

00:06:24: Tobias ist völlig fassungslos und schüttet den Kopf.

00:06:26: Ich weiß nicht, ob wir diese Podcast-Folge noch aufnehmen können oder ob es jetzt hier vorbei ist.

00:06:36: Jetzt mache ich was Magisches.

00:06:38: Jetzt schnipps ich mit dem Finger und dann kommt das Intro.

00:06:45: Zwischen die Seiten geflüstert, der Podcast.

00:06:48: Setz dich zu uns auf Sofa und wir reden zusammen über ein Buch aus unserem Bücherregal.

00:07:03: Ja, du hast es nicht gehört, weil ich es erst in der Post-Production reinschneide, sorry.

00:07:06: Mir ist schon klar.

00:07:07: Lass uns starten.

00:07:07: Ja.

00:07:07: Jetzt guckst du mich so erwartungsvoll an, als müsste ich jetzt hier

00:07:10: anfangen, okay, ja, was wir heute machen wollen,

00:07:11: ist so ein bisschen so ein kleiner Jahresrückblick auf das vergangene Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf den Jahr, also auf Was ich so gelesen habe, ich wollte gerade erst sagen, was wir so gelesen haben, aber eigentlich geht es in der Folge, glaube ich, vor allem darum, was ich so gelesen habe.

00:07:37: Ja, ich habe ab zwei Bücher gelesen oder so.

00:07:41: Oh, magst du von den zwei Büchern noch kurz erzählen, welche zwei Bücher hast du denn gelesen?

00:07:46: Nee, ich möchte davon nichts erzählen, weil sie, also mindestens das eine tauchte als Podcastfolge auf.

00:07:52: Kleiner Tisa, das wird die nächste.

00:07:54: Stimmt.

00:07:55: Ja, okay.

00:07:57: Dann sagen wir dazu mal nicht mehr, aber hey Leute, Tobias hat auch Bücher gelesen.

00:08:01: Ja, ich fang vielleicht einfach mal so damit an, dass ich einfach so als Gesamtfazit sage, ich finde, es war ein richtig gutes Lesegar.

00:08:12: Ich habe echt viele, echt gute Bücher gelesen.

00:08:16: Hast du so viele gute Bücher gelesen, weil du sie gut ausgewählt hast?

00:08:20: Oder hast du Bücher gelesen, die auch letztes Jahr rausgekommen sind?

00:08:24: Und hast du das Gefühl, es sind einfach gute Bücher rausgekommen so insgesamt, dass es leicht war, gute Bücher zu finden?

00:08:31: Also, ich würde sagen, also von den Büchern, die ich gelesen habe, war ungefähr die Hälfte richtig gut.

00:08:37: Also richtig gut.

00:08:39: Ich habe aber auch so ungefähr ein Viertel, so würde ich sagen, die fand ich nicht gut.

00:08:44: Also es ist jetzt nicht so, als hätte ich irgendwie perfekt für mich ausgewählt und nur die Sachen gelesen, die ich mag, sondern ich habe halt relativ viel gelesen, also was heißt relativ viel?

00:08:53: Alles immer relativ erwartet, ne?

00:08:55: Ich habe irgendwie einige Bücher gelesen und da waren halt viele Gute dabei.

00:08:59: Ich weiß gerade gar nicht so genau, wie viele davon wirklich letztes Jahr rausgekommen sind, also schon ein paar.

00:09:06: Es gibt ein paar Bücher, die habe ich tatsächlich halbwegs nahe nach Erscheinungstermin gelesen, aber ich habe auch... mehrere Bücher gelesen und dazu habe ich jetzt keine Statistik geführt zum Erscheinungsjahr.

00:09:17: Ich habe auch durchaus Bücher gelesen, die schon älter sind, die vielleicht, also die vor zwei Jahren rausgekommen sind oder vor fünf oder teilweise sogar noch älter sind.

00:09:27: Und ja, also ich glaube, es sind einfach auch viele gute Bücher geschrieben worden, das glaube ich schon.

00:09:35: Wann warst du zuletzt in der Buchhandlung?

00:09:39: Im Dezember, glaube ich.

00:09:43: Also ich kauf ganz viele Bücher bei einer Buchhandlung, aber online.

00:09:48: Das heißt, ich gehe zum Kaufen gar nicht immer in den physischen Buchladen.

00:09:53: Aber im Dezember war ich zuletzt in einer.

00:09:55: Ich frage, weil ich stand jetzt auch jüngst in einer Buchhandlung und wollte eigentlich ein Buch kaufen und ich war komplett überfordert.

00:10:03: Ja, viel Auswahl.

00:10:05: Ja, ich war wirklich komplett überfordert, was ich jetzt kaufen will, so mit der Auswahl.

00:10:10: Dann stehst du ja plötzlich davor, guckst die Titel an und die Cover und denkst, boah, das Buch sieht geil aus.

00:10:15: Aber ich bin ja inzwischen alt genug und schlau genug, um zu wissen, Cover alleine reist es jetzt nicht raus.

00:10:22: Also ich hatte so ein latentes Gefühl von Überforderung, was ich jetzt kaufen will und hab tatsächlich dann den Tag nichts gekauft, weil ich irgendwie so dachte, nee, ist alles falsch.

00:10:30: Ich hab mir ein paar Bücher fotografiert, die mich angesprochen haben und die wollte ich dann nochmal nachgucken, hab ich jetzt noch nicht gemacht.

00:10:37: Also ... wie die so rezipiert werden.

00:10:39: Das eine war so eine Science-Fiction-Reihe mit mehreren Wänden.

00:10:42: Und ich würde sie auch tendenziell auf Englisch kaufen.

00:10:45: dann, also zumindest wenn es die Originalsprache ist, wenn sie aus einer Sprache übersetzt sind nicht.

00:10:50: Aber nicht auf Deutsch.

00:10:50: In der Buchhandlung war halt das meiste dann auf Deutsch noch.

00:10:54: Und ja, es hat mich so ein bisschen erschlagen tatsächlich.

00:10:58: Und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, ich kann jetzt auch nicht eine sachkundige Entscheidung treffen, was ich mitnehmen will.

00:11:07: Ja, also... Ich finde, ich sehe meistens in der Buchhandlung viel mehr Bücher, als ich sinnvollerweise in dem Moment kaufen sollte.

00:11:14: Also viel mehr, die mich interessieren, als ich sinnvollerweise in dem Moment kaufen sollte.

00:11:19: Meistens mache ich... Nein, das stimmt nicht.

00:11:23: Ich gehe nicht oft genug in Buchhandlungen, um das jetzt wirklich so mit meistens oder wie auch immer zu sagen.

00:11:27: Aber manchmal mache ich es so, dass ich halt einfach, dass ich wirklich einfach nur in die Buchhandlung gehe, weil ich Lust dazu habe, mich da umzugucken und so ein bisschen... zu stöbern und dann bewusst sage ich, kaufe heute nichts.

00:11:40: Ich lass mich nur so ein bisschen hier inspirieren.

00:11:42: Ganz oft sehe ich halt auch irgendwie Titel, die ich mir quasi eigentlich schon gemerkt habe als, ja, ich glaube, die will ich mal lesen oder so oder Bücher, die man irgendwie schon ganz oft auf Instagram gesehen hat oder so, dass ich die dann mal in die Hand nehme und mal so reingucke und mal so die erste Seite anlese oder sowas.

00:12:00: Aber ich habe also meine Wunschlüste an Büchern.

00:12:02: Das ist momentan so lang.

00:12:04: Eigentlich brauche ich gar keine zusätzliche Inspiration.

00:12:09: Ich auch so schon so viel.

00:12:10: Also auch die ungelesenen Bücher, die ich schon zu Hause habe, das sind auch ganz schön viele.

00:12:15: Ja, der klassische, wirkt man sub, sub wahrscheinlich.

00:12:20: Also es macht gar keinen Sinn, das Englisch auszusprechen, weil es steht für stapel ungelesener Bücher.

00:12:25: Nicht für U-Boot oder so.

00:12:27: Nee, genau.

00:12:28: Kein Submarine.

00:12:29: Ja, also ich hab den, ich hab das jetzt mal gezählt, das sind bei mir so um die zweihundert.

00:12:35: Wenn man das im Englischen nicht pile of shame.

00:12:37: Ich glaube nicht.

00:12:40: Okay, also bei Computerspielen gibt's dasselbe Phänomen, nur dass sie inzwischen in der Regel digital in deiner Bibliothek liegen.

00:12:48: Ja.

00:12:48: Und weil da dauernd Sales sind, dasselbe wie mit Büchern eigentlich.

00:12:52: Und dann kauft man immer wie Blöde.

00:12:53: Bei Büchern gibt's keine Sales, normalerweise.

00:12:56: Nein.

00:12:57: Es gibt keine Sales, aber du kaufst halt Bücher und hast sie dann.

00:13:01: Ja,

00:13:02: ja.

00:13:03: Und auch bei Büchern gibt es ja diese Grappeltische mit den Mengeexemplaren oder so.

00:13:06: Das gibt sie auch.

00:13:07: Und dann darf man auch einfach nochmal zehn mit, weil sie ja nur drei Euro das Stück kosten.

00:13:12: Und da nennt man diesen Stapel von ungespielten Spielen halt auch gerne mal Pile of Shame.

00:13:18: Und ich meine, dass das im Englischen für den Sub auch zählt.

00:13:22: Weiß ich nicht, habe ich so noch nie wahrgenommen.

00:13:25: Ich würde mich auch dagegen verwehren.

00:13:27: gegen diesen Ausdruck, weil also für mich ist das kein Pile of Shame.

00:13:34: Ich finde ehrlich gesagt die Vorstellung ganz furchtbar zu wenig ungelesende Bücher zu Hause zu haben und deshalb keine Auswahl zu haben, was ich als nächstes lesen will.

00:13:44: Weil ich will ja, also wenn ich ein Buch beendet habe, dann will ich direkt das nächste anfangen.

00:13:48: Ich will dann nicht erst in die Bibliothek oder in die Buchhandlung oder sonstwo hingehen.

00:13:53: Ich brauche einen Stapel ungelesener Bücher, damit ich mich wohlfühle.

00:13:56: Der muss nicht aus zweihundert Büchern bestehen.

00:13:58: Zweihundert, sage ich ehrlich, ist schon eher viel.

00:14:01: Also ich will den jetzt auch ein bisschen reduzieren, weil ich will diese Bücher ja auch tatsächlich lesen.

00:14:06: Da heißt es aber nicht, dass ich jetzt keine neuen Bücher mehr kaufen werde.

00:14:13: Ja, kleine Richtigstellung an dieser Stelle.

00:14:16: Es heißt tatsächlich nicht Pile of Shame.

00:14:18: Das ist ein Begriff, der, wie ich es erwähnt hatte, tatsächlich aus der, jetzt kann ich noch dreimal tatsächlich sagen, tatsächlich, tatsächlich, tatsächlich.

00:14:26: Der tatsächlich aus der Computerspielwelt kommt und da halt humorvoll den Stapel der ungespielten Spiele beschreibt sozusagen, nur weil die sich dann digital gekauft nicht stapeln.

00:14:35: Denkt man es trotzdem Peil of Shame, dass man auch keinen Sinn.

00:14:37: Naja, warum auch immer man sich eigentlich für ungespielte Spiele schämen sollte.

00:14:41: Macht genauso wenig Sinn wie bei ungelesenen Büchern.

00:14:43: Wie auch immer im Englischen heißt es TBR oder auf Deutsch ausgesprochen die Buchstaben TBR oder TBR Peil dann für to be read Peil.

00:14:53: Wörtlich dennoch zu lesendes Stapel.

00:14:55: Also sehr nahe eigentlich an dem deutschen Ding.

00:14:57: Und in diesem Zuge habe ich es nochmal kurz nachgeschlagen und ich finde eigentlich ganz putzig.

00:15:02: Es gibt ein japanisches Wort dafür, und zwar zum Doku.

00:15:04: Und das meint auch genau das.

00:15:06: Einfach ungelesene Bücher.

00:15:08: Das Schöne an diesem Begriff ist, er ist schon im neunzehnten Jahrhunderten Japan entstanden, also deutlich älter.

00:15:13: Und wir sind somit nicht die Ersten, die das Problem mit solchen Stapeln zu Hause haben.

00:15:17: Das ist alles gut bei uns also.

00:15:21: Okay, dann vielleicht erst mal die nackten Zahlen.

00:15:26: Ich habe... letztes Jahr hundertneuen Bücher beendet und ich habe vier Bücher abgebrochen.

00:15:31: Das ist hart, abgebrochene Bücher sind immer hart.

00:15:34: Ja, wobei ich, also ehrlich gesagt, habe ich mir eigentlich vorgenommen, in Zukunft Bücher häufiger bzw.

00:15:41: schneller abzubrechen, wenn ich, also ich weiß es nicht so ganz genau, ich bin da noch nicht so gefestigt in meiner Entscheidung, aber ich habe eigentlich das Gefühl, Wenn mir im Buch echt so gar nichts gibt, wenn es mich nur langweilt und oder nur nervt, dann ist es eigentlich die viel schlaure Entscheidung, das abzubrechen, anstatt darauf zu warten, dass es vielleicht irgendwann doch noch gut wird.

00:16:04: Weil ich habe schon mehrfach bei Büchern quasi hinterher gedacht, also die habe ich dann beendet und hab hinterher gedacht, ja, hätte ich mir auch sparen können.

00:16:14: Und bei Büchern, die ich abgebrochen habe, habe ich eigentlich noch nie gedacht, boah.

00:16:19: Eigentlich will ich doch wissen, wie es ausgeht.

00:16:22: Ich habe es eigentlich noch nie bereut, dass ich ein Buch abgebrochen habe, aber ich habe schon bereut, dass ich Bücher nicht abgebrochen habe.

00:16:29: Ja, ich glaube, wenn man sie früh genug abricht, geht das.

00:16:31: Aber je früher man sie abricht, umso weniger substanziell ist es natürlich... Ne, substanziell ist das falsche Wort dafür, glaube ich.

00:16:38: Fundiert.

00:16:39: Umso weniger fundiert ist die Entscheidung.

00:16:41: Ja, also ich finde auch ein bisschen Chance muss an einem Buch ja auch irgendwie geben, also wenn man das auf den ersten... Wenn jetzt auf den ersten fünf Seiten was passiert, wo man sagt, das will ich gar nicht, dann kann man auch auf den ersten fünf Seiten abbrechen.

00:16:54: Weil wenn man jetzt nur sagt, ich verstehe die Charaktere nicht oder so, oder die sind alle so unsympathisch, oder ich bin in den ersten fünf Seiten, habe ich noch nicht verstanden, wie die Welt funktioniert oder sowas, dann würde ich sagen, hey, gibt dem Buch eine Chance.

00:17:08: Also so ein paar Seiten muss man so ein Buch auch irgendwie geben, damit es überhaupt funktionieren kann, würde ich sagen.

00:17:14: Aber halt nur ... Also, nicht unendlich viel.

00:17:17: Also, das Buch, was ich am spätesten abgebrochen habe, von denen hier war, das habe ich tatsächlich ungefähr bei der Hälfte erst abgebrochen.

00:17:25: Weil ich einfach gemerkt habe, die sind mir einfach, die Charaktere sind mir egal.

00:17:30: Ich verstehe nicht, warum die sich so verhalten, wie sie sich verhalten.

00:17:33: Das einzige, was mich an dem Buch eigentlich interessiert, ist die fiktive Dissertation der Protagonistin.

00:17:50: Was war denn das Thema der Dissertation, die es nicht gibt?

00:17:53: Es

00:17:53: ging um das Bindungsverhalten von Pinguinen.

00:17:57: Ich glaube, da gibt es tatsächlich eine ganze Menge interessanter Dinge einzuwissen.

00:18:00: Ja, das glaube ich auch, aber sie war halt quasi also in ihrer Dissertation.

00:18:07: Da haben sich mir so ein bisschen die Fußnägel gerollt, weil sie... sehr stark voreingenommen war, welches Ergebnis dabei rauskommen soll.

00:18:14: Da war ich so, das ist jetzt aber nicht so... Forschungsmethodisch nicht so gut, was du hier tust.

00:18:21: Egal, aber jedenfalls war ihr Ziel eigentlich zu zeigen, dass Pinguine nicht monogam sind und viel weniger monogam leben, als dass die Forschung so glaubt.

00:18:32: Okay, wenn man dieses Ziel verfolgt, also weil man glaubt, der Überzeugung ist, dass es so ist, aber seine Studie sauber aufzieht, ist das in Ordnung.

00:18:41: Natürlich wäre es noch besser, wenn man komplett neutral ist.

00:18:44: Aber ich glaube, manchmal hat man ja so ein Bauchgefühl, dass irgendwas so ist und muss irgendwie erst mal Evidenz dafür sammeln.

00:18:49: Ja, na klar.

00:18:50: Aber also, das bezog sich jetzt gerade auch gar nicht so sehr darauf, was sie glaubt, was rauskommt.

00:18:56: Auch da, finde ich, solltest du als Forscherin schon ... offen dafür sein, dass da auch andere Ergebnisse herauskommen können.

00:19:04: Das auf jeden Fall.

00:19:05: Aber so wie sie, wie sie halt gearbeitet hat, war es halt schon auch so, ja Mist, wenn die sich jetzt so verhalten, dann muss ich sie aus meiner Studie ausschließen quasi.

00:19:15: Und, naja, egal, ich will jetzt gar nicht so viel darüber reden.

00:19:19: Ich wollte nur sagen, das Interessante in seinem Buch war für mich diese Dissertation und das macht dann irgendwie nicht so viel Sinn.

00:19:24: Das ist eigentlich nicht so stark um die Dissertation, sondern eigentlich mehr um die Charaktere und deren Beziehung zueinander geht und die hat für mich einfach, das hat für mich gar keinen Sinn ergeben, alles.

00:19:40: Während der Aufnahme guckt Elisa mich böse an, als ich Luft holte und zum Exkurs ansetzte.

00:19:46: Aber jetzt kann ich mein Exkurs einfach nachschieben, weil sie ist nicht da und sie kann mich nicht aufhalten.

00:19:51: Und außerdem konnte ich kurz noch recherchieren, dass es jetzt um Zügel-Pinguine geht.

00:19:55: Ich hätte sonst gesagt, es ginge um Kaiser-Pinguine.

00:19:58: Ich glaube, das lag einfach daran, dass das spontan die einzige Art von Pinguines, die ich benennen könnte oder konnte aus dem Kopf heraus.

00:20:05: Naja, und diese passierlichen Tierchen schlafen fast zehntausend Mal am Tag, aber nur so vier Sekunden oder drei.

00:20:14: Und so kommen sie dann trotzdem auf irgendwie ihre elf Stunden Schlaf am Tag, müssen das aber anscheinend so machen, um sich vor irgendwelchen Raubvögeln oder Angrafer zu schützen und sogar vor ihren Artgenossen, die sonst irgendwie gemein zu ihnen sind.

00:20:27: Wenn man das selbstbewusst einsetzen könnte, wäre es eigentlich auch schon ganz cool das zu können.

00:20:31: Na ja.

00:20:34: Weg von der fiktiven Dissertation zurück zu Dingen, die das Jahr zwanzig, zwanzig wirklich betroffen haben.

00:20:42: Ja, vielleicht sage ich ganz kurz zur Einordnung von den Zahlen, die ich gerade gesagt habe noch.

00:20:47: Also ich glaube, wir haben es schon mal darüber gesprochen.

00:20:49: Ich weiß nicht ganz genau, ob wir hier im Podcast schon mal darüber gesprochen haben oder nicht, wie das mit Hörbüchern ist.

00:20:56: Weil ich habe jetzt in diese hundertneuen Bücher, habe ich meine Hörbücher einfach reingezählt.

00:21:01: War nicht aus der Weihnachtsfolge eins der Bücher auch ein Hörbuch?

00:21:04: Ja, genau.

00:21:05: Ich habe insgesamt vierzehn Hörbücher quasi.

00:21:08: Also von diesen hundertneuen beendeten Büchern waren vierzehn Hörbücher.

00:21:12: Also falls diese Unterscheidung für irgendjemanden wichtig ist, dann wisst ihr jetzt Bescheid.

00:21:15: Ich habe fünfundneunzig Bücher mit Schrift gelesen und vierzehn als Hörbücher gehört.

00:21:21: Ich finde, die Geschichten sind wichtig und ich diskriminiere nicht, ob gehört oder gelesen.

00:21:26: Ja, das geht mir an sich auch so.

00:21:28: Mir geht es auch darum, ich habe da neulich mit jemandem darüber diskutiert und ich meine, wenn ich mich mit jemandem darüber unterhalte, von wegen hast du dieses Buch gelesen, dann geht es mir darum, kennst du die Geschichte?

00:21:37: Hast du quasi, dann geht es mir nicht darum, hast du dich dahingesetzt und hast du die gelesen, so mit den Augen oder hast du die mit den Ohren irgendwie rezipiert?

00:21:45: Das ist mir ja egal.

00:21:47: Darum geht es ja nicht.

00:21:49: Aber es gibt ja auch Leute, die sagen, ja, aber das sind ja unterschiedliche Sachen, die man macht und das ist ja auch irgendwie eine unterschiedliche Leistung oder so.

00:21:56: Und ich würde sagen, natürlich ist das das andere, was man dabei macht.

00:21:59: Anscheinend ist es aber irgendwie auch so, meistens ich bin in den Studien nicht drin, dann scheint es auch so, dass im Gehirn sehr ähnliche Areale aktiviert werden bei beidem.

00:22:09: Ist aber auch egal, weil ich finde, es ist ja kein Leistungssport, was wir hier machen.

00:22:15: Noch nicht.

00:22:15: Na

00:22:15: ja.

00:22:18: Meinst du, es wird mein Sport?

00:22:20: Nee, nee, nee.

00:22:22: Okay, also, vierzehn gehört.

00:22:24: Ja,

00:22:24: genau, vierzehn gehört.

00:22:26: Von hundertneun?

00:22:28: Ja.

00:22:29: Das heißt, minus hundertfün...von...vonneunzig echt gelesen.

00:22:33: So.

00:22:34: Ja.

00:22:35: Guck jetzt, diskriminierst du doch, wenn du sagst echt gelesen.

00:22:38: Und dann war das andere ja un-echt.

00:22:40: Das

00:22:40: war vielleicht absichtlich.

00:22:42: Ja.

00:22:42: Aber irgendwie muss man es ja sprachlich hier auch trennen, weil sonst... Okay, weiter.

00:22:50: Und um ganz kurz noch bei Zahlen zu bleiben, ich finde es ein bisschen lustig, weil die nächste Zeit, die ich monetiert habe, sind auch vierzehn.

00:22:56: Und zwar waren vierzehn von den Büchern, die ich gelesen habe, eigentlich Kinder- oder Jugendbücher.

00:23:03: Also ich habe erstaunt festgestellt, dass es doch so wenig war, weil ich glaube ich, also ich hätte irgendwie gedacht, dass wahrscheinlich irgendwie ein größerer Prozentsatz.

00:23:14: weil mir Kinder und Jugendbücher sind, weil ich sagen würde, dass ich die schon auch viel lese, aber es war kein so großer Teil, wie ich vorher gedacht hätte.

00:23:23: Und von den hundertneuen Büchern waren fünf Bücher, die ich eigentlich schon mal gelesen habe, also die ich letztes Jahr nicht zum ersten Mal gelesen habe.

00:23:33: Die Klassiker bei dir, die du, die Evergreens?

00:23:36: Genau, also was heißt Evergreens?

00:23:37: Es waren einfach Bücher, auf die ich speziell in dem Moment einfach ... Lust hatte, also natürlich waren es dann offensichtlich Bücher, die mir gefallen haben, die ich gerne mag.

00:23:47: Aber es gibt jetzt nicht, also es waren jetzt nicht, es gibt nicht fünf Bücher, die ich jedes Jahr lese oder so, sondern manchmal habe ich einfach auf bestimmte Bücher Lust und davon habe ich jetzt eben, das waren jetzt eben diesmal fünf, die ich halt nochmal gegriffen habe.

00:24:00: Wenn ich diesen Podcast hören würde, würde mich jetzt interessieren, was für Bücher war anders.

00:24:04: Kannst du wenigstens so ein, zwei nennen?

00:24:06: Ich kann dir auch alle fünf nennen, das ist kein Problem.

00:24:08: Ja, dann

00:24:09: hause mal raus.

00:24:11: Genau.

00:24:12: Ich mache es ganz schnell.

00:24:13: Ich sage jetzt gar nicht viel zu den Büchern.

00:24:15: Das war einmal Hummeln im Herzen von Petra Hülsmann.

00:24:19: Eigentlich bist du gar nicht mein Typ von, ich glaube, Annabelle.

00:24:22: Im Alt singt jemand falsch von Karin Spieker.

00:24:25: Ilfa in Never Met You von Vori McFarlane.

00:24:28: Ich habe jetzt gelernt, wie man den Vornamen ausspricht.

00:24:30: Und Love the Rhetically von Ellie Hazelwood.

00:24:33: Also, Mairi McFarlane heißt Vori McFarlane, sagst du.

00:24:39: So hatten wir das doch rausgesucht oder nicht?

00:24:41: Ich weiß es nicht mehr.

00:24:42: Ich war nur umstammeln.

00:24:43: Aber das war betwinerst.

00:24:47: Volke eins bis drei oder so.

00:24:50: Wenn du die, wir stellen uns Vorfolge als Nullfolge, bezeichnest dann Sinsfolge eins bis drei, ja.

00:24:56: Ja.

00:24:57: Also wenn ihr zu der Autur und mehr hören wollt und das noch nicht getan habt, schaut am Anfang der Episodenliste.

00:25:02: Ja.

00:25:03: Gut.

00:25:04: Danke für das Ratatam.

00:25:07: Ja, und dann habe ich auch noch geguckt, wie viele Bücher ich aus welchem Genre eigentlich so gelesen habe.

00:25:13: Magst du raten, welches Genre das war, was ich am meisten gelesen habe?

00:25:18: Oh, ich würde sagen am meisten hast du irgendwas mit Romance und Beziehungen gelesen, im weiteren Sinne.

00:25:24: Ja.

00:25:26: Du nix.

00:25:28: Das Zweitmeister wird spannend.

00:25:32: Oh, ich würde sagen... Bei dir verteilt sich es dann eigentlich relativ gleichmäßig auf die anderen Genres, die da noch so sind.

00:25:40: Das wäre jetzt mein Tipp.

00:25:42: Das ist gar nicht schlecht.

00:25:43: Also ich habe, ich habe forty-fünf Romans Bücher gelesen.

00:25:48: Ja.

00:25:48: Und dann

00:25:49: das, ja.

00:25:53: Und dann das nächste, quasi die Kategorie mit den nächsten meisten Büchern ist halt so diese, diese Kategorie, die eigentlich keinen Namen hat.

00:25:59: Also das, was in der Buchhandlung unter Roman steht oder als so Literary Fiction bei Litristik.

00:26:05: Also alles was halt nicht in diese anderen Genres quasi reingehört, da habe ich zweiundzwanzig von gelesen.

00:26:10: Und dann kommt mit, der nächste ist halt, du warst sehr richtig, mit dem das verteiste ich dann sehr gleich, weil als nächstes kommt Fantasy mit neunzehn und dann Thriller und Crimmys mit siebzehn.

00:26:21: Und dann habe ich noch, ich habe es einfach mal, ich weiß nicht, ob man das wirklich als eigenes Genre zählt, ich habe jetzt mal dystopie als eigenes Genre gezählt, weil davon habe ich tatsächlich fünf gelesen.

00:26:29: Ja gut, dann lohnt es sich das aufzuführen, weil das ist ja schon

00:26:33: so zentiell.

00:26:34: Genau.

00:26:36: Und dann noch eine Biografie als einziges Sachbuch.

00:26:40: Dystopie hätte ich ja auch gar nicht so viel zugetraut.

00:26:43: Nicht, dass du es gar nicht liest, aber fünf Stück hätte, überrascht mich jetzt schon ein bisschen.

00:26:47: Ja, war jetzt auch irgendwie ein bisschen Zufall und eine Häufung gewissermaßen, die es glaube ich so nicht jedes Jahr gibt.

00:26:54: Ganz sicher nicht.

00:26:55: Dann hau mal eine von deinen Dystopien noch aus hier als Lesenfutter.

00:27:00: Ja, jetzt muss ich hier entscheiden, welche... Also, die, die ich am besten fand, ist halt die, die wahrscheinlich auch die meisten kennen, weil es gab letztes Jahr einen neuen Tribute von Panemband.

00:27:13: Die Tribute von Panem-L, der Tag bricht an, wo es um die Geschichte von Heymitch geht.

00:27:19: Und ich hau jetzt einfach noch einen weiteren raus, der, glaube ich, nicht so bekannt ist.

00:27:23: Du weißt, kann sein, dass ich den in einer anderen Kuhfolge erwähnt habe, die noch nicht veröffentlicht ist.

00:27:29: Hau einfach den Namen raus.

00:27:31: Also, ne, noch eine Dystopie, die vielleicht nicht so bekannt ist.

00:27:36: Ich weiß noch gar nicht mehr, wie ich auf die gekommen bin.

00:27:38: Das dunkle Schweigend im Mädchen.

00:27:41: Ich weiß gerade den Autornamen leider nicht mehr.

00:27:44: Aber das ist so ein bisschen quasi so eine Mischung aus Herr der Fliegen und Handmaids Tale.

00:27:53: Und ich werb noch eine hinterher, wenn wir dabei sind.

00:27:55: Die Welt, wie wir sie kannten.

00:27:57: Aber das ist eine Reihe.

00:27:58: Das steht noch in meinem Regal.

00:28:02: Da

00:28:02: gibt es mehrere von.

00:28:04: Ja.

00:28:06: Ich habe zwei oder drei davon gelesen, mochte ich sehr.

00:28:10: Cool.

00:28:11: Geht jetzt weiter mit Dagen Kraus.

00:28:13: Ja, ich habe ja schon gesagt, ich habe richtig viele, richtig gute Bücher gelesen und ich habe dann mal versucht, vielleicht habe dann manche von euch das auch auf Instagram quasi gesehen, ich habe dann mal versucht sozusagen rauszustellen, was war denn jetzt eigentlich das beste Buch, was ich gelesen habe?

00:28:26: Das war gar nicht so leicht.

00:28:27: Es gibt zwei ganz große Spitzenreiter sozusagen unter den Büchern, die ich gelesen habe.

00:28:33: Das ist einmal Atmosphäre von Taylor Jenkins-Read.

00:28:36: Da habe ich ja in der ersten Kuhfolge drüber gesprochen.

00:28:39: Und wenn ihr da auch das Ende gehört habt, dann wisst ihr auch, dass mich dieses Buch sehr emotional gemacht hat.

00:28:45: Und ja, das hat mir einfach richtig, richtig gut gefallen.

00:28:48: Und wenn ihr zu dem Buch mehr hören wollt, dann könnt ihr in die erste Kuhfolge quasi nochmal

00:28:52: reinhören.

00:28:53: Ja, der Witz ist ja, wir sagen immer in den Kuhfolgen keine Spoiler und dann kommt das in der ersten Kuhfolge.

00:28:59: Ja,

00:29:00: aber mit Warnung.

00:29:01: Ja.

00:29:01: Also es ist ja mit einer sehr deutlichen Warnung und ich habe auch, also ich weiß von Leuten, die dann auch sehr bewusst vor diesem, vor dem Ende sozusagen aufgehört haben, die Folge anzuhören und es ist ja auch, also wir verabschieden uns ja und dann kommt noch so ein Nachklapp, also.

00:29:15: Nee, ist alles in Ordnung.

00:29:16: Ich war, als ich das gehört habe, auch sehr bewegt und auf eine ganz komische Art und Weise auch froh.

00:29:22: dass ich gar nicht zu Hause war, als du das gelesen hattest und darüber reden wolltest und dann diese Aufnahme gemacht hast.

00:29:27: Ja.

00:29:28: Bin ich sehr froh drum.

00:29:29: Okay, Atmosphere ist das eine?

00:29:31: Genau.

00:29:32: Das habe ich am Ende auch sozusagen zu meinem Sieger gekürt.

00:29:35: Und das andere ist ganz anders.

00:29:37: Und da kommt in ein paar Wochen eine Podcast-Folge oder drei Podcast-Folgen zu raus, nämlich Spell-Shop von Sarah Beth Durst.

00:29:44: Das ist so eine ganz süße, warmherzige, cozy Fantasy.

00:29:48: und mit dem Teaser... Schicken wir euch dann quasi ins Warten erstmal auf die nächsten, auf die Folgen dann, weil da gehen wir noch mal ganz toll ins Detail dazu.

00:29:59: Ja, okay, gerade noch auf deiner Auswertung.

00:30:02: Ja, Spelchup hat es auch ins Finale geschafft.

00:30:06: Ja.

00:30:08: Ja, manchmal ist es ja so.

00:30:09: Bei sowas, dass du in der Vorrunde sozusagen hätten Atmosphäre und Spelchab jetzt am Anfang in deinem Turnier gegeneinander angetreten, dann wär Spelchab ja ganz schnell rausgeflogen, obwohl es das zweitbeste Buch ist.

00:30:20: Aber so ist das ja gut repräsentiert.

00:30:23: Ja, das wär voll doof gewesen.

00:30:25: Hast du gut ausgelost?

00:30:26: Ja.

00:30:27: Ich war sehr froh, dass die in den unterschiedlichen Teilen sozusagen gelandet sind.

00:30:35: Genau, ich habe mir noch drei weitere Topbücher rausgesucht.

00:30:38: Ich hätte auch, ich könnte auch zwanzig Topbücher nennen, aber das würde jetzt ein bisschen zu weit führen.

00:30:43: Das machen wir jetzt hier nicht.

00:30:45: Sondern quasi noch drei weitere, die zusammen quasi auf dem dritten Platz sind, die alle ganz unterschiedlich sind.

00:30:52: Das ist einmal Fake Dates in Fireworks von Kira Gro.

00:30:55: Das ist eine Promkom, die so rund um Silvester spielt.

00:31:00: Und tatsächlich habe ich dieses Buch letztes Jahr zweimal gelesen.

00:31:04: Ich habe es das erste Mal im März gelesen und da hat es mir schon richtig gut gefallen.

00:31:08: Es macht total Spaß das zu lesen, obwohl es auch, also es geht halt auch um das Loskommen von Menschen, die einem nicht gut tun.

00:31:18: Aber es ist eben auch so ein, ja, ein ganz, es ist ein ganz tolle Dialoge drin.

00:31:23: Es ist sehr lustig geschrieben und sehr, ja, sehr coole Gespräche da einfach drin.

00:31:29: Und dann habe ich mir gedacht, hey, das spielt rund um Silvester.

00:31:33: Ich will das einfach so kurz vor Silvester oder ich habe es dann sogar am ein und dreißigsten zwölften wieder beendet.

00:31:39: Wollte ich das gerne dann nochmal lesen.

00:31:41: Und wenn ich ein Buch in einem Jahr zweimal lese, dann heißt das halt schon, dass es wirklich gut war.

00:31:48: Und dann noch ein Highlight war, was man von hier aus sehen kann, von Marianna Leke.

00:31:53: Da gibt es auch Podcast folgend zu demnächst.

00:31:57: Und ein weiteres Buch, das war sehr lustig, weil mich da aufgrund des Titels mehrere Leute darauf angesprochen haben, How to kill a guy in ten ways.

00:32:09: Es ist keine Anleitung und ich habe nicht vor irgendwelche Leute umzubringen, keine Sorge.

00:32:15: Aber das Buch zu lesen hat sehr viel Spaß gemacht, weil es an sich ist es ein Thriller und es geht wirklich auch um Gewalt in diesem Buch.

00:32:26: Aber es ist, also die Ich-Erzählerin erzählt das auf so eine trockene Weise und hat so ein bisschen verqueren Humor, dass es einfach auch sehr lustig zu lesen ist.

00:32:38: Also das so als die Herzensempfehlungen aus dem letzten Jahr.

00:32:43: Schön.

00:32:44: Wir wollen jetzt uns aber nicht aber irgendein Buch verquatschen gerade, ne?

00:32:47: Und zumal die Hälfte ja auch sowieso noch im Podcast behandelt wird oder schon wurde.

00:32:53: Ja.

00:32:55: Das ist halt das Ding, wenn ich ein Buch lese und ich finde es halt richtig, richtig gut, dann habe ich halt auch Lust, es in den Podcast mitzubringen und dann, naja, da ist jetzt eigentlich kein Wunder, dass unter den Highlights mehrere Bücher sind, zu denen es Podcast folgen gibt.

00:33:07: Was ja eigentlich auch was Gutes ist.

00:33:09: Und genau vielleicht Meterkommentar an der Stelle.

00:33:12: Wir nehmen Folgen dann auf zu den Büchern, aber die brauchen dann relativ lange, bis wir sie fertig geschnitten haben und nachbearbeitet haben und so.

00:33:18: Und dann bringen wir es alles in eine sinnvolle Reihung und so.

00:33:21: Und deswegen haben wir jetzt zum Teil schon ein paar Folgen aufgenommen, die dann demnächst darauf warten, euch zu erreichen.

00:33:27: Auch damit wir ein bisschen Luft haben, falls mal jemand von uns krank wird oder so, die Stimme weg ist, dann muss nicht gleich automatisch die Aufnahme, also die Aufnahme auch, aber auch dann die kommende Folge ausfallen.

00:33:39: Da versuchen wir immer, ein bisschen puffer zu haben, damit sich das dann so eingruft.

00:33:44: Das so am Rande.

00:33:45: Ein kleiner Blick hinter die Kulissen.

00:33:48: Sag mal, wie ist das eigentlich bei dir, bist du so eine verstärkte Ferienleserin und... Oder liest du nur am Wochenende oder liest du eigentlich jeden Tag?

00:33:59: Ich würde sagen, ich lese fast jeden Tag.

00:34:02: Also nicht unbedingt jeden Tag, aber an den meisten Tagen lese ich ein bisschen was.

00:34:06: Es ist aber natürlich schon so, dass ich an Tagen, an denen ich mehr Zeit habe, auch mehr lese.

00:34:12: Und das heißt, dass ich meistens im Urlaub noch mal mehr lese und meistens auch am Wochenende mehr lese als unter der Woche.

00:34:23: außer ich habe am Wochenende irgendwie grasse andere Pläne sozusagen, dann halt manchmal auch nicht.

00:34:29: Aber meistens würde ich schon sagen, so jeden Tag ein bisschen am Wochenende mehr und im Urlaub nochmal deutlich mehr.

00:34:38: Und ganz grob schaffst du im Schnitt alle drei bis vier Tage ein Buch.

00:34:41: Ja, muss dann ja, ne?

00:34:46: Ja,

00:34:47: genau.

00:34:48: Ich glaube, das kommt auch ganz gut hin, dass ich so mit den meisten Büchern auch so um die drei Tage verbringe und dann ist es vorbei.

00:34:57: Ich habe jetzt, also ich habe es mal auch so monatsweise quasi aufgedröselt und ich habe im Schnitt im Monat neun Bücher gelesen, aber es gibt Monate, in denen habe ich sechs Bücher gelesen und es gibt Monate oder es gibt einen Monat, in dem habe ich fünfzehn Bücher gelesen und die wenigsten Bücher habe ich im Februar und im April gelesen.

00:35:16: Gut, der Februar ist irgendwie auch am kürzesten.

00:35:18: Also macht irgendwie Sinn.

00:35:20: Und die fünfzehn Bücher, das war im Dezember.

00:35:23: Und da ist halt auch noch mal so, ist halt quasi die Weihnachtspause.

00:35:27: Und ich habe ja schon erzählt, dass ich mich zu Weihnachten dann auch meistens anheilig Abend noch mit einem Buch hinsetze und so.

00:35:36: Da kam dann gut was zusammen.

00:35:38: Ich glaube, der Monat mit den zweitmeißen Büchern war im August, wo ich dann halt auch Urlaub hatte.

00:35:46: Das sind ja auch vielleicht die beiden schönsten Zeiten, so Sommerurlaub und Weihnachten zum Lesen, so von der Stimmung.

00:35:52: Ja, ich finde eigentlich jede Zeit schön zum Lesen.

00:35:55: Ich wusste, dass ich jetzt so was kommt.

00:36:00: Also, bei mir ist es wirklich so, dass ich nicht nur in einer bestimmten Zeit lese oder nur im Urlaub lese, sondern ich lese halt das ganze Jahr durch und ich liebe es das ganze Jahr durch.

00:36:11: Und ich meine, man kann jetzt auch sagen, so im Herbst, wenn es anfängt, draußen ungemütlich zu werden, ist halt auch eine super Zeit zum Lesen.

00:36:19: Also irgendwie, man kann eigentlich für jede Jahreszeit, kann man nicht viel Grund finden, warum es da super ist zu lesen.

00:36:27: Ja.

00:36:38: Ja.

00:36:41: Es ist ein bisschen so, wie macht man sich in der Buch-Community unbeliebt?

00:36:45: Man stellt besonders gute Lesezeiten heraus und sagt den anderen, es geht weniger gut.

00:36:50: Ja.

00:36:53: Ich weiß nicht.

00:36:53: Ich glaube, es gibt schon auch in der Buch-Community, glaube ich, schon auch viele, die zum Beispiel den Herbst so richtig feiern und den Herbst total gerne mögen und auch sagen so, der Herbst ist irgendwie perfekt zum Lesen.

00:37:04: Solange man dabei nicht abspricht, dass die anderen Jahreszeiten auch toll zum Lesen sind, ist das glaube ich schon okay.

00:37:10: Was mir total wichtig ist, ist eigentlich, wenn ich lese und wirklich drin versinken will, dass ich keine Endzeit habe, wo ich aufhören muss.

00:37:17: Zumindest keine, die sehr nah dran liegt.

00:37:19: Also, wenn ich weiß, ich habe jetzt nur eine halbe Stunde und dann, keine Ahnung, muss ich ins Bett, damit ich morgen nicht totmüde bin oder dann muss ich los zum Einkaufen, damit der Supermarkt nicht zu macht oder was auch immer, dann kann ich nicht so richtig drin versinken.

00:37:32: Das heißt, für mich macht eine gute Lesezeit tatsächlich aus, wie viel Luft habe ich nach hinten raus.

00:37:37: Und wenn das mehr als eine Stunde ist, lieber so zwei Stunden, Minimum.

00:37:43: Und am besten so ein bisschen wie mit Ausschlafen, so wie Wachwerden doof ist, wenn der Wecker klingelt.

00:37:48: Und das eigentlich ganz cool ist, wenn man einfach wach wird von alleine morgens.

00:37:51: Es ist so, wenn es sich dann so ausliest, wenn man so dann so sagt so, ah, jetzt habe ich ganz viel gelesen, jetzt habe ich gerade Bock, mich mal wieder ein bisschen zu bewegen oder ich habe Hunger und erst mal was oder so, wenn man dann so sanft rausfällt aus dem Lesen.

00:38:03: Das ist für mich die optimale Lesezeit.

00:38:05: Nur, um nochmal klarzustellen, dass ich nicht nur im August und Dezember lesen mag.

00:38:10: Ja, würde ich mitgehen und das bedingt sich aber dann auch natürlich so ein bisschen und deshalb ist es halt auch auch oft cooler am Wochenende zu lesen als unter der Woche, wenn man nur so nach der Arbeit noch so ein bisschen Zeit hat und dann eigentlich sinnvollerweise ins Bett gehen sollte.

00:38:26: Was man dann also ich zumindest nicht immer mache, weil manchmal war das Buch dann doch zu gut und dann gehe ich halt eine halbe Stunde später ins Bett.

00:38:34: Naja.

00:38:38: Aber tatsächlich, also bei mir ist es so, ich lese auch, also auch wenn ich weiß, ich habe jetzt nur eine halbe Stunde, dann kann ich trotzdem gut lesen.

00:38:45: Also cooler ist, wenn ich mehr Zeit habe und es nicht so ein festes Ende gibt, aber das, also es ist für mich schon auch so, auch was, was ich nicht nur dann machen kann, wenn alles optimal ist und ich so die perfekten Rahmenbedingungen habe, sondern... Ich kann auch, also manchmal lese ich auch in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit oder so.

00:39:06: Wenn ich halt weiß, okay, in zwanzig Minuten muss ich aussteigen, dann macht es trotzdem auch Spaß.

00:39:12: Keine Frage.

00:39:13: Also kann man auch wirklich gut lesen.

00:39:15: Es ist nur optimal Bedingungen.

00:39:19: Ist wahrscheinlich selten in der Bahn.

00:39:22: Ja.

00:39:23: Wobei, wenn du eine lange Zugfahrt hast, das ist auch cool.

00:39:27: Also wenn du so eine lange Zugfahrt im ICE hast.

00:39:30: Ja.

00:39:31: Das ist super zum Lesen.

00:39:34: Also sofern du auch jetzt nicht in dem Abteil sitzt, wo irgendwie es sehr laut ist und so was, aber wenn du da so sitzt und das ist ruhig und du sitzt da, die Landschaft zieht so an dir vorbei, du kannst grad auch nirgendwo hin und es gibt eigentlich nichts, was dich so ablenkt und dann sitzt du da und liest und versinkst da so drin, ist das auch cool.

00:39:51: Wenn ich jetzt grad schon bei den Monaten bin, es gab einen Monat, der war aus meiner Sicht lesetechnisch richtig schlecht.

00:39:58: Und zwar nicht, weil ich so wenig gelesen habe, sondern weil so viele von den, also weil ein so großer Prozentsatz so schlecht war von den Büchern.

00:40:07: Waren da deine

00:40:08: ganzen Abrufbücher drin?

00:40:09: Also mir nicht gefallen hat.

00:40:11: Nee, tatsächlich habe ich davon nur ein Buch abgebrochen.

00:40:13: Und bei den anderen habe ich mich so durchgequält, aber hätte sie eigentlich abbrechen sollen.

00:40:18: Und zwar war das im Mai, da habe ich acht Bücher gelesen.

00:40:22: Und sechs davon waren so, dass ich mich hinterher gefragt habe, warum habe ich die eigentlich zu Ende gelesen.

00:40:28: Also bzw.

00:40:28: nein, fünf davon waren so und eins davon habe ich tatsächlich abgebrochen.

00:40:33: Wollen wir ein, zwei Bücher shame oder lassen wir das lieber?

00:40:38: Ja, ich kann ja vielleicht.

00:40:40: Ja, was heißt shame?

00:40:41: Es war halt nur nicht für mich.

00:40:42: Ich würde zum Beispiel bei einem Buch würde ich in Anführungszeichen eine Warnung aussprechen.

00:40:48: Ich liebe ja so Bücher, wo es um Gedächtnisverlust geht und die Leute dann irgendwie erst wieder so rausfinden müssen, wie ihr Leben eigentlich so läuft.

00:40:56: Und da hatte ich ein richtig cooles Buch gefunden, dachte ich, das heißt Forget Me Twice.

00:41:03: Und da ging es halt quasi mal drum aus der anderen Perspektive, also nicht die Protagonistin hat ihr Gedächtnis verloren, sondern ihr Ex-Mann hat sein Gedächtnis verloren und denkt, er wäre noch mit dieser Frau zusammen.

00:41:16: So.

00:41:17: Und da dachte ich, hey, das ist irgendwie, das ist mal eine spannende, ein spannender Twist quasi auf dieses Ding, weil es sonst oft in der anderen Perspektive irgendwie ist.

00:41:27: und war total neugierig.

00:41:29: Und dann hat mich das Buch aber einfach komplett gelangweilt.

00:41:33: Also es war, ich habe sogar gedacht, hey, geile Idee.

00:41:37: Aber also zum einen war es irgendwie auch so ein bisschen drüber, weil der Typ hatte halt auch direkt einen Flugzeug absturzt mit seinem Privatflugzeug, weil, und keine Ahnung was.

00:41:48: Und ja, und dann wäre so wie verstrickt war darin, was man wusste und so, das waren wir alles ein bisschen seltsam.

00:41:55: Es war aber, also aus meiner Sicht war es tatsächlich leider einfach nicht gut umgesetzt, obwohl es eine gute Idee war.

00:42:03: Und ja, die anderen, also ich will die jetzt nicht alle nennen, die ich nicht gut fand, das muss ja nicht sein.

00:42:10: Ich habe auch in dem Monat ein sehr gutes Buch gelesen, was es aber nicht in meine Topsechzeln quasi geschafft hat.

00:42:17: Das war Check and Made von Ellie Hazelwood, da geht es um quasi Schachspieler.

00:42:23: Und eine Liebesgeschichte unter Schachspielern.

00:42:28: Wer hätte es gedacht bei dem Buchtitel?

00:42:30: Ja.

00:42:31: Und für Leute, die Ali Hazelwood kennen, das ist ein Jugendbuch von ihr.

00:42:36: Sprich, da sind keine Sex-Szenen drin.

00:42:39: Das heißt, wenn ihr immer gedacht habt, ja, also Antein schreibt die gut, aber ich habe keinen Bock auf so spicy Szenen oder so, dann ist dieses Buch für euch, weil das ist quasi ... dass es ihr Schreibstil aber ohne das Sextrenvorkomplex zieht.

00:42:54: Genau.

00:42:54: Und dann habe ich in dem Monat noch einen Buch noch mal gelesen, was ich schon kannte, weil ich einfach ein gutes Buch brauche.

00:43:02: Wo ich sicher war, dass es Spaß macht, weil ich schon so viele irgendwie gelesen hatte, die halt einfach nichts für mich waren.

00:43:09: Das sind ja gar nicht unbedingt schlechte Bücher, aber die haben mich einfach nicht erreicht.

00:43:14: Und es ist ganz lustig, weil quasi welcher Monat der schlechteste war für mich, das war sehr leicht zu sagen.

00:43:20: Und welches der beste war, kann ich irgendwie gar nicht so richtig sagen.

00:43:23: Weil dann ist irgendwie die Frage, was?

00:43:25: wonach zählt man dann, dass den Monat, in dem ich die meisten guten Bücher gelesen habe, den Monat, in dem der Prozentsatz der guten Bücher besonders hoch war oder wie auch immer.

00:43:34: Wenn ich mich jetzt festlegen müsste, würde ich sagen, der März war der beste, da habe ich acht Bücher gelesen und vier davon würde ich als richtig als Highlights zählen.

00:43:43: Und es war nichts, was wirklich schlecht war dabei.

00:43:46: Also es waren zwei Bücher, wo ich gesagt habe, da hätte ich mir irgendwie mehr von erhofft, aber schlecht waren die auch nicht.

00:43:52: Ich höre dir gerade so zu und weiß tatsächlich gerade so nicht.

00:43:56: Ich lausche dir einfach.

00:43:59: Schon so ein bisschen so.

00:44:00: Elisas Audio-Läsetagebuch hier.

00:44:04: Ja.

00:44:07: Ja, hier war der stille Cut.

00:44:08: Die Pippi-Pause ist vorbei.

00:44:10: Sorry für alle, die es nicht wissen wollten.

00:44:12: Aber heute ist ein bisschen der Regie-Hintergrundteil.

00:44:18: Und wir haben gerade den Faden verloren, während wir auch im stillen Ölchen waren.

00:44:22: Wo waren wir eigentlich?

00:44:23: Bei deinem Lesetagebuch.

00:44:25: Dass es Audio ist.

00:44:28: Was steht denn da noch drin?

00:44:29: Was hast du dir noch aufgeschäumt?

00:44:31: Ich habe mir noch aufgeschrieben, wie das eigentlich so mit den Seitenzahlen von den Büchern ist, weil das ist ja vielleicht auch ganz interessant, wenn ich jetzt sage, ich habe hundert neue Bücher gelesen, dann macht es irgendwie vielleicht einen Unterschied, ob die jetzt aus hundert Seiten bestanden oder aus fünfhundert.

00:44:44: Und die meisten Bücher, die ich so gelesen habe, waren so dreihundertfünfzig bis fünfhundert Seiten.

00:44:51: Das heißt so im Schnitt, was ist die Mitte davon?

00:44:55: Ihrhundertfünfzwanzig, ne?

00:44:57: Ja,

00:44:57: aber das, also ... Keine Ahnung, vielleicht reinigst du für im Schnitt mit vierhundert Seiten oder so.

00:45:02: Ich glaube, das kommt eher hin.

00:45:03: Also ich glaube, es waren mehr so von dreihundertfünfzig bis vierhundertfünfzig Jahre.

00:45:06: So, weil ich habe jetzt gerade parallel in den Taschenrechner gezückt.

00:45:09: Und als erstes im Kopf deine vierzehn gehörten Bücher abgezogen, die will ich nämlich nicht gut schreiben als gelesen in dieser Stelle.

00:45:15: Wenn es um Seiten geht, da zählen die nämlich wirklich nicht.

00:45:18: Ja,

00:45:19: ägelsinn.

00:45:20: Und

00:45:20: fünfundneunzig mal vierhundert heißt, du hast achtunddreißig tausend Seiten gelesen.

00:45:26: Wenn man jetzt großzügig aufrundet und sagt, du liest ja noch andere Texte als Romane oder Bücher, so mal Nachrichten oder sowas oder was auch immer man so liest, Bushaltestellen-Beschriftungen, dann kann man großzügig auf vierzigtausend Seiten aufrunden und sagen, du hast vierzigtausend Seiten gelesen letztes Jahr, das ist schon beeindruckend viel, finde ich.

00:45:46: Und das heißt wiederum, dass wenn man das durch dreihundertfünfsechzig teilt, hast du ganz groh hundertvier Seiten gelesen pro Tag.

00:45:55: Ganz grob über den Daumen.

00:45:57: Ja, ich glaube, das ist halt wirklich so ein Wert, der halt sehr doll schwankt, weil an einem Wochentag lese ich wahrscheinlich meistens nicht.

00:46:05: Ich mag's.

00:46:07: Obwohl, es könnte vielleicht sogar doch auch hinkommen, weil hundert vier Seiten sind wahrscheinlich so ungefähr ne Stunde bei mir.

00:46:13: Ich mag solche Statistiken einfach.

00:46:16: Ich hatte mal ein Computerspiel, da konntest du einstellen, wie viel du gekauft hast, als du es gekauft hast in den Optionen.

00:46:24: Und dann hat das Spiel automatisch dazugegeben, wie lange du es schon gespielt hast.

00:46:29: Und dann haben sie dir ausgerechnet, wieviel Euro du oder vielleicht waren es damals noch.

00:46:33: dem, weil ich weiß es nicht, ist auch egal.

00:46:35: Du pro Stunde gezahlt hast.

00:46:37: Hey, das ist mega gut.

00:46:39: Ja.

00:46:41: Das ist voll die gute Idee.

00:46:42: Ich kann mich jetzt outen, das war so ein Fußballmanager.

00:46:45: Und das sind so Spiele, die man tendenziell auch super lange spielt, die auch, glaube ich, mal an sind und man ist gar nicht am PC, da geht ja nichts von alleine weiter.

00:46:55: Das heißt, die kommen bei der Rechnung nochmal doppelt gut weg.

00:46:58: Ja, da war man dann irgendwie so bei zwanzig Cent die Stunde oder so.

00:47:02: Das geht dann schon.

00:47:03: Das tut nicht so weh.

00:47:06: Ja, das stimmt.

00:47:07: Okay, du hast vierzig tausend Seiten gelesen letztes Jahr.

00:47:11: Beeindruckend.

00:47:12: Ja, entschuldigt.

00:47:15: Hätte ich so auch noch nicht ausgerechnet.

00:47:18: Und das längste Buch, was ich gelesen habe, das hatte fivehundert achten Achtzig Seiten.

00:47:23: Also ich habe gar keinen so richtig dicken Klopper gelesen.

00:47:26: Das war der Gotteswaldes von Lismur.

00:47:29: Das ist so ein Ja.

00:47:32: Also es wird, glaube ich, als Thriller bezeichnet.

00:47:35: Aber ich würde sagen, es ist irgendwie vor allem ein Gesellschaftsroman, der irgendwie so krimi bis Thriller Anteile hatte.

00:47:42: Was ist jetzt überhaupt nicht, also es ist jetzt nicht blutig oder sowas in die Richtung.

00:47:46: Es geht um verschwundene Kinder in einem Sommercamp.

00:47:49: Es spielt so in den Neunzehntenhundert-Zipzigern in Amerika.

00:47:54: Und ich fand es einfach total spannend, weil es so ein interessantes Gesellschaftsbild auch zeichnet.

00:48:01: Es gibt dann eine sehr reiche Familie, deren Kinder da verschwunden sind und so.

00:48:06: Und was da wie zusammenhängt und so.

00:48:10: Auch was zum Beispiel das Frauenbild angeht.

00:48:14: fand ich richtig stark gemacht.

00:48:16: Und dann im Gegens zu dazu, das Buch mit den wenigsten Seiten, was ich gelesen habe, ist interessanterweise kein Kinderbuch gewesen, sondern es war November Schnee von, ich habe mir den Autor nicht mit aufgeschrieben, ich glaube er hieß Jürgen Irgendwas, weiß ich nicht, egal, das ist jedenfalls ein Friller, der quasi erzählt ist aus der Perspektive von einer Angeklagten, die ihre Sicht des Tathergangs sozusagen schildert.

00:48:45: Und na ja, also ich finde, es ist halt beim Lesen gar nicht so klar, ob sie eigentlich die Wahrheit sagt oder nicht.

00:48:50: Und es wird halt auch nicht aufgeklärt.

00:48:52: Also man kann dann am Ende sich überlegen, okay, glaube ich jetzt die Sichtweise, wie sie sie schildert hat?

00:48:58: Oder gehe ich davon aus, dass quasi so wie quasi die Polizei sich das vorher überlegt hat, wie das wohl gewesen sein.

00:49:06: dass das eigentlich richtig ist oder so.

00:49:07: Das fand ich auch irgendwie total interessant.

00:49:10: Ich mag den Titel auch.

00:49:12: Ja, ich hab tatsächlich auch dieses Buch.

00:49:13: Ich weiß gar nicht mehr, wie ich darauf gekommen bin.

00:49:15: Das ist so eins, das habe ich plötzlich in meinem Regal wiederentdeckt.

00:49:19: Und dann habe ich irgendwie gedacht, es ist gerade November.

00:49:22: Ich lese dieses Buch jetzt einfach mal, einfach nur, weil der Titel so perfekt dazu passt.

00:49:28: Ich hatte in meinem Elternhaus ewig lange bei mir im Regal stehen einen Buch, das hieß Schnee, der auf Zedern fällt.

00:49:36: Das steht auch noch in meinem Regal umgelesen.

00:49:38: Das hast du nicht mir weggenommen oder so.

00:49:41: Nein, nein, nein, nein, nein.

00:49:43: Lustig.

00:49:44: Ich habe aber auch keine Ahnung, worum es...

00:49:46: Also, das stand bei dir nur rum, aber du hast das nicht gelesen.

00:49:48: oder hast du das auch gelesen?

00:49:49: Ich weiß nicht,

00:49:49: ob ich es gelesen habe oder nicht.

00:49:53: Ich glaube, ich weiß noch, wie das Cover aussieht.

00:49:56: Und ich habe diesen Titel einfach, der hat sich so in meinen Hirn gebrannt.

00:50:00: Ich kann dir aber nicht sagen, worum es in dem Buch geht.

00:50:02: Null.

00:50:04: Ist irgendwie auch ein total schöner Titel, finde ich.

00:50:08: Aber auch so ein bisschen nicht sagen, was den Inhalt angeht.

00:50:10: Ja, ich habe

00:50:11: so ein Gefühl dazu im Bauch, was ich jetzt auch gar nicht greifen kann oder beschreiben kann.

00:50:16: Aber man kann es mit so blau, ja, so Schnee bei Nacht so ein bisschen, wenn der so ein bisschen bläulich wird.

00:50:23: So besser kann ich das Gefühl, was ich dazu habe, auch nicht beschreiben.

00:50:28: Ja, lustig, was jetzt so hoch kommt, wenn man da so quatscht.

00:50:31: Na ja.

00:50:33: Keine Gewehr, wenn ihr das Buch lest, nicht von mir jedenfalls.

00:50:40: Ja, ich würde sagen, wir haben es lange genug gequatscht im neuen Jahr.

00:50:44: Eigentlich wollten wir es wie immer kurz halten und wie immer haben wir uns ein bisschen verquatscht.

00:50:48: Elisa hat mein...

00:50:49: Ich glaube, so lang ist es doch gar nicht geworden, oder?

00:50:52: Aber mein Pinguinexkurs wurde auch nicht ausgeführt.

00:50:54: Da gab es noch spannende Pinguin Facts, die ich raus hätte raushauen können.

00:51:00: Oder gefährliches Pinguin-Halbwissen.

00:51:03: An dieser Stelle... Aber Schluss für heute.

00:51:06: Ja.

00:51:07: Kommt gut durch die Woche.

00:51:09: Nächste Woche gibt's eine neue Folge zu einem Buch, also wieder eine klassische A-Folge.

00:51:15: Seid schon gespannt.

00:51:17: Ich sag noch nicht welches Buch.

00:51:21: Bleibt eigentlich nur zu sagen, wenn ihr mögt, empfehlt uns gerne weiter.

00:51:27: Sagt einer weiteren Person, die uns nicht hört, dass sie uns auch gerne mal ausprobieren darf.

00:51:32: Das ist denn komisch.

00:51:34: Dass ihr uns ausprobieren darf klingt richtig

00:51:36: komisch.

00:51:38: Dass ihr meinen Podcast reinhören kann.

00:51:40: Das ist

00:51:40: vielleicht die bessere Formulierung.

00:51:42: Aber wenn ihr es lustig findet, dürft ihr eine weitere Person aussagen, sie darf uns mal ausprobieren.

00:51:49: Bei der Formulierung bin ich da nicht so.

00:51:50: Ich freue mich über jede Empfehlung.

00:51:53: Das ist wirklich sehr gnädig von dir.

00:51:55: Und ansonsten passt auf euch auf, baut keine Scheiße, seid lieb zueinander und bis nächste Woche.

00:52:03: Ciao.

00:52:04: Bis dann, tschüss.

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