004A Vorgestellt "Kirschblüten und Coca Cola"

Shownotes

Worum geht's? Ich verstehe nur Spanisch, äh, Japanisch. Wir nähern uns einem Buch, das mit einer Familientragödie beginnt. Tobias offenbart, dass seine Geographie-Kenntnisse mangelhaft sind. Elisa bringt Katzen ins Spiel, denn mal ehrlich, welcher Podcast profitiert nicht von Katzen? Die Episodenbeschreibung schweift ab. "Kirschblüten und Coca Cola" ist ein schneller Roman, mit Spannung und Inseln der Ruhe trotz aller Hektik. Kein typisches ZdSg Buch und doch mit eigenem Charme. Hört einfach rein und seht selbst. Oder hört selbst? Wie auch immer, viel Spaß!

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00:00:03: Zwischen die Seiten geflüstert,

00:00:05: der Podcast.

00:00:06: Setz dich zu uns aufs Sofa und wir reden zusammen über ein Buch aus unserem Bücherregal.

00:00:18: Elisa.

00:00:19: Ja Tobias.

00:00:20: Uno reverse.

00:00:22: Tobias.

00:00:23: Ja Elisa.

00:00:25: Hast du eigentlich als Kind gerne vorgelesen?

00:00:27: Vorgelesen?

00:00:29: Wem denn?

00:00:29: Keine

00:00:30: Ahnung, deinen Eltern oder anderen Studenten oder kleinen Geschwistern, was auch immer.

00:00:35: Nee, gar nicht.

00:00:36: Überhaupt nicht.

00:00:38: Warum nicht?

00:00:39: Weiß ich nicht, weil es immer stressig ist, wenn du anfängst vorzulesen, musst du auf Betonung achten, du musst zu den richtigen Zeitpunkten atmen, du musst eigentlich auch anders lesen, als du liest.

00:00:51: Wenn du gut vorliest, sprichst du ja etwas aus, aber das liest du zu dem Zeitpunkt gar nicht, sondern eigentlich musst du es zeitversetzt machen.

00:00:59: Und du bist schon so einen halben Satz mindestens voraus und sprichst das schon Lesende noch aus, bist aber gedanklich schon bei dem davor, weil sonst... Weißt du manchmal bei Wörtern gar nicht, wie sind sie jetzt richtig zu betonen oder auszusprechen?

00:01:13: Und manchmal auch einfach so die Satzmelodie, wenn du nicht weißt, wie der Satzbau weitergeht, setzt man halt falsch an.

00:01:18: Und ich habe damals schon sehr früh diese Stellen halt gemerkt.

00:01:21: Also ich habe schon immer sehr schnell gemerkt, dass ich jetzt einen Fehler gemacht habe in der Betonung des Satzes.

00:01:26: Und ich bin dann, also ich habe immer schnell gemerkt, wo meine Fehler sind, habe aber nicht weit genug voraus gelesen, um sie zu verhindern.

00:01:35: Das war sehr frustrierend und ich finde, es ist eine total anstrengende Art und Weise zu lesen.

00:01:41: Deswegen mache ich das tatsächlich nicht so besonders gerne.

00:01:43: Vielleicht auch, weil ich dann irgendwann zu viel so Hörbücher gehört habe.

00:01:49: Und da sind die Sprecher natürlich nochmal richtig gut in Betonung und so was auch.

00:01:53: Ich denke gerade an Rufus Beck bei Harry Potter, bei dem ich lange nicht kapiert habe, dass das eine One-Man-Schau ist,

00:01:59: wie er das vorliest

00:02:00: und kein Hörspiel.

00:02:02: Da ist mein Anspruch, glaube ich, dann sehr, sehr hoch.

00:02:04: Deswegen mache ich es nicht besonders gerne.

00:02:06: Ich weiß gar nicht objektiv gesehen, wie gut ich jetzt im Vorlesen bin.

00:02:10: Deswegen habe ich das so nicht gemacht.

00:02:13: Ich habe es wieder in meinen Eltern, noch meinen Geschwister besonders viel vorgelesen.

00:02:17: Hin und wieder mal irgendwie in einem Kind zum Einschlafen oder so.

00:02:20: Irgendwo meinen Kinderbuch oder so.

00:02:23: Da, wenn man irgendwo sitzt und sich mit irgendeinem Kind in ein Kinderbuch anguckt, liest man mal was dazu vor.

00:02:28: so richtig Roman und Geschichten und auch langfristig, dass man mal so ein ganzes Buch vorliest.

00:02:33: Nee.

00:02:33: Und als du in der Grundschule warst und gerade so lesen gelernt hast, hast du da zu Hause deinen Eltern vorgelesen, um das zu üben?

00:02:39: Wahrscheinlich musste ich das zum Teil, aber ich glaube auch nicht so viel.

00:02:44: Kann man jetzt wenig dran erinnern.

00:02:46: Okay.

00:02:47: Wenn Fanny's immer nervig ist, dann habt ihr auch eher so als üben empfunden.

00:02:50: Es wurde sicherlich an verschiedenen Stellen gezwungen, von Mama hin und wieder mal was zu lesen.

00:02:56: So was steht da, was steht da?

00:02:58: Aber an sich bin ich ein leise Leser.

00:03:00: Ja.

00:03:01: Ich hab auch, soweit ich mich erinnere, nie dieses Manlises sich dann leise selbst vorgemacht.

00:03:06: Das gibt's ja auch manchmal.

00:03:07: Zumindest wenn die Kinder lesen lernen.

00:03:09: Ich hatte Kumpels, die das gemacht haben, die es dann gelesen haben und gleichzeitig noch so flüstert ausgesprochen haben.

00:03:15: Ja.

00:03:16: Soweit ich mich erinnere, mit diesem Disclaimer, will ich das sagen, habe ich das auch nicht viel gemacht, zumindest.

00:03:22: Und wenn ich es gemacht habe, sehr schnell abgelegt.

00:03:24: Ja, das war bei mir auch so.

00:03:26: Das habe ich, glaube ich, auch nicht gemacht oder wenn dann sehr wenig.

00:03:30: Okay, das heißt, du hast eigentlich nicht gerne vorgelesen und wenn dann was, also wenn du musstest, dann war es eher stressig.

00:03:36: Genau, deswegen habe ich es in der Schule auch gehasst, wenn man dann gezwungen wurde, irgendwo mal eine Seite vorzulesen, das ist irgendein Buch, vorwiegend im Deutschunterricht, glaube ich.

00:03:43: Und in Fremdsprachenunterrichten ist es noch schlimmer.

00:03:46: Ja sowieso, da weißt man auch nicht mehr, wie man diese Sachen aussprechen muss manchmal.

00:03:50: Manchmal weiß man das auch und kriegt es nicht über die Lippen.

00:03:52: Ja, das gibt es auch, klar.

00:03:54: Geschichte aus meinem Lateinunterricht.

00:03:55: Jetzt driften wir ab.

00:03:56: Egal.

00:03:58: Es gibt ein Wort aus der U-Deklination, was ich auch nie wieder vergessen können werde, nämlich Exekito um.

00:04:04: Okay.

00:04:05: Und ich sollte die Deklination davon vorlesen.

00:04:07: Also nicht mal ein Satz.

00:04:09: Und ich weiß auch nicht, wie die Deklination geht.

00:04:11: Also soweit reicht mein Gedächtnis zu der Szene jetzt auch nicht.

00:04:14: Es liegt aber auch daran, dass ich beim Vorlesen genau bis zu Exekito umgekommen bin.

00:04:18: Und ich habe es nicht geschafft, dieses Wort vorzulesen.

00:04:20: Auch nicht, nachdem der Latein-Lehrer mir gesagt hat, wie das jetzt zu betonen ist oder auszusprechen ist, dieses Double-D-U.

00:04:27: Ich habe es fünf, zehn Mal angesetzt, keine Ahnung.

00:04:31: Und irgendwann hat er entnervt aufgegeben, weil ich es nicht über die Lippen bekomme.

00:04:35: Ich habe es die ganze Zeit versucht, also es beiget es auch gar nicht schlimm, dass ich dieses Wort vorlesen muss, weil ein Verb zu ... Nee, ist kein Verb.

00:04:41: ... ein Wort zu deklinieren im Lateinischen.

00:04:43: Das geht jetzt noch vom Vorlesen, da musst du ja nämlich ... So viel Betonung oder so mit Denken.

00:04:48: Und es wäre eigentlich auch schnell vorbei gewesen.

00:04:50: Aber nein.

00:04:51: Ich habe halt drei Minuten oder was?

00:04:52: Keine Ahnung.

00:04:53: Für mich hat es sich wie zehn angefühlt.

00:04:54: Vielleicht war es nur eine.

00:04:56: Dieses Wort nicht rausgekriegt.

00:04:58: War richtig schlimm.

00:04:59: Aber deswegen kann ich jetzt, kann ich jetzt immer, also auch nachts um drei, wenn um mich wächst, Exerchite um aussprechen.

00:05:05: Herzlichen Glückwunsch.

00:05:06: Ich wollte eigentlich ja was anderes hinaus.

00:05:09: Aber schön, dass wir zu lange bei deinen Erfahrungen geredet haben.

00:05:12: Ich habe nämlich neulich eine Artikel gelesen und das fand ich total cool.

00:05:15: Ich weiß nicht, vielleicht ist das auch voll bekannt und nur ich habe das jetzt erst gelernt, dass es sowas gibt.

00:05:21: Aber es gibt Tierheime, in denen kannst du Katzen Bücher vorlesen.

00:05:27: Und zwar hat das zwei Gründe.

00:05:29: Also zum einen ist es natürlich ein Angebot für Kinder, dass sie quasi jemanden vorlesen können, der da halt nicht beurteilen sitzt und sie das halt einfach Also das Vorlesen einfach mal in der stressfreien Umgebung üben können.

00:05:43: Und zum anderen ist es aber für die Katzen auch gut.

00:05:46: Zum einen, weil Katzen anscheinend gerne rhythmische menschliche Stimmen hören.

00:05:51: Und zum anderen wird das eben genutzt, um Katzen an Menschen zu gewöhnen.

00:05:56: Also dass da eben, dass sie sich so langsam und stressfrei auch an Menschen gewöhnen können.

00:06:01: ohne dass sie dauernd anfassen will oder sonst was, sondern da sitzen einfach Menschen und die lesen den vor und die Katzen machen einfach erst mal was sie wollen und so.

00:06:09: nach und nach werden sie dann ein bisschen zutraulicher und setzen sich halt manchmal auch daneben oder auf den Schoß oder was auch immer.

00:06:15: Okay, das heißt du sitzt nicht, ich hatte gerade so ein Bild von so einer Zwingaranlage, wo so in jedem Fall eine Katze steckt, sondern du gehst eher in so ein Katzengehege.

00:06:23: dann oder wie ist das?

00:06:25: Ja, genau.

00:06:26: Es kommt darauf an, es gibt unterschiedliche Versionen.

00:06:29: Du sitzt entweder so, dass die Katzen zu dir können oder vielleicht auch so, dass sie das nicht können, sondern du einfach nur in der Nähe bist, je nachdem, in welchem Status auch die Katzen sind, also wie vertraut die auch mit Menschen schon so sind oder so.

00:06:42: Und dann können die Katzen halt selber entscheiden, wie nah sie dran kommen und so.

00:06:48: Ich finde es total schön, sowohl für die Katzen nehmen, aber auch um Kinder... auch dran zu gewöhnen, wie man eigentlich mit Tieren umgeht und dass man halt nicht jedes Tier einfach direkt anfassen kann und so.

00:06:58: Und ich finde, das ist total die schöne Idee in so eine richtige Win-Win-Sache.

00:07:02: Ich finde es einfach sehr cool.

00:07:03: Ja,

00:07:03: das klingt total gut, wobei ich jetzt sagen würde, du lernst nicht durch das Vorlesen, wie man mit Tieren umgeht, sondern weil sie es dir da erklären.

00:07:09: Ja, genau.

00:07:10: Also du musst das, genau, das muss man dir trotzdem so erklären, aber es ist eben eine Gelegenheit, Kindern sowas dann beizubringen.

00:07:17: Ja, ist wirklich schön.

00:07:18: Und das Tier hat wahrscheinlich den Vorteil, dass auch die eine oder andere Katze nochmal adoptiert wird dann.

00:07:23: Mit Sicherheit auch das, ja.

00:07:24: Wenn die erstmal auf so ein Schoß lag und geschnurrt hat für eine halbe Stunde.

00:07:28: Wenn sie auch den Wunschbunsch von Michael Ende so cool findet wie du.

00:07:34: Also muss man schon aufpassen, was für ein Buch man mitbringt, weil dementsprechend finden das auch entweder die bösen oder die lieben Katzen gut.

00:07:41: Ja, stimmt.

00:07:43: Vielleicht lieber keinen Thriller mitbringen.

00:07:45: Ja, oder einfach gute Bücher auf jeden Fall.

00:07:47: Da können wir ja helfen mit unserem Podcast.

00:07:50: Das ist jetzt vermessen.

00:07:54: Ich weiß, welches Buch wir heute besprechen.

00:07:57: Bin ich da noch ganz vorsichtig.

00:08:03: An dieser Stelle noch kurz.

00:08:04: Der Hinweis, dass hier ist eine A-Folge.

00:08:06: Das sind die Folgen, in denen ihr keine Angst vor Spoilern haben müsst.

00:08:09: Über die Details im Buch

00:08:10: und

00:08:10: konkrete Geschehnisse reden wir dann der hierauf folgenden B-Folge.

00:08:16: Okay, ich weiß ja nicht so genau, was für ein Buch wir heute besprechen, denn heute haben wir es ja mal andersrum gemacht und du hast ein Buch mitgebracht.

00:08:22: Ja, ich habe heute mitgebracht Kirschblüten und Coca Cola von Sydney Schelden.

00:08:28: Und das Buch liegt da neben dir und du drehst es gerade um und guckst dir das Cover an, dann kannst du mir jetzt auch erklären, was du da siehst.

00:08:35: Also das Cover ist im Wesentlichen schwarz und da steht eben relativ groß der Name der Autorin oder das Autos ist männlich oder weiblich?

00:08:41: Ich

00:08:41: glaube, es ist ein Mann.

00:08:42: Okay, also der Name des Autos.

00:08:44: und dann der Titel in weiß und dann ist da eine zerdrückte Cola Dose.

00:08:50: Also so klassisch wie man es kennt, so richtig schön rot und die ist eben zerdrückt.

00:08:53: und dieser Finöppel, der oben, wenn man zum Öffnen an der Dose dran ist, der liegt da auch daneben, also der ist irgendwie schon abgebrochen.

00:09:00: Und mehr ist da auch nicht zu sehen.

00:09:02: Also keine Kirschblüten, nur die Coca Cola auf dem Titel, keine Kirschblüten.

00:09:06: Schade eigentlich.

00:09:06: Ja, genau das wollte ich dich gerade fragen, ob dir noch was auffällt.

00:09:10: Ich finde den Kontrast... Auf diesem Kawa relativ stark, dass da so eine Cola Dose drauf ist.

00:09:14: Warum die zerdrückt ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

00:09:17: Ich glaube, es ist einfach nur eine zerdrückte Cola Dose, ist vielleicht optisch noch mal spannender als eine Heile.

00:09:22: Sie sieht dann weniger aus nach Werbung, sondern hat irgendwie künstlerisch noch einen Wert in irgendeiner Form.

00:09:27: Und die Kirschblüten fehlen.

00:09:29: Aber wenn wir uns jetzt den Titel mal überlegen, was glaubst du, könnte Coca Cola repräsentieren?

00:09:33: Die USA, vielleicht?

00:09:35: Also bei Kirschblöten denke ich halt direkt an Japan und deshalb habe ich jetzt mit Coca-Cola auch direkt an Land gedacht.

00:09:40: und dann, wenn es ein Land ist, dann sind es die USA.

00:09:42: Genau, das ist glaube ich auch tatsächlich die Intention dahinter, weil es um Japan und die USA geht in den Buch oder in Teilen.

00:09:50: Und gleichzeitig macht das Cover eigentlich was sehr klar, was dann später im Buch auch deutlich wird.

00:09:55: Das Buch spielt überwiegend in den USA.

00:09:59: Jetzt könnte man, wenn man wollte und unterstellen, dass sozusagen durch das Cover dann der Schwerpunkt bewusst gesetzt wurde.

00:10:06: Und was du da in der Hand hast, ist auch eine sehr alte Ausgabe.

00:10:09: Wenn man dieses Buch, also es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist,

00:10:13: es ist, es ist,

00:10:14: es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es

00:10:17: ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es

00:10:19: ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist,

00:10:22: es ist, es ist, es ist, es ist, es ist,

00:10:24: es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, es ist, die ich aber gar nicht so verkehrt finde an der Stelle.

00:10:30: Mhm.

00:10:31: Wissen das so, darf ich den Klappentex angucken oder lieber nicht?

00:10:34: Ich würde sagen, den gucken wir uns zum Ende nochmal an.

00:10:36: Okay.

00:10:37: Gut, dann drehe ich das Buch jetzt nicht um.

00:10:39: Ich weiß gerade gar nicht aus, wenn ich was da so draufstehe.

00:10:41: So lange ist er nicht.

00:10:42: Du hälst mehr gerade ins Gesicht und es sind eh nur.

00:10:44: Das ist ein sehr kurzer Absatz.

00:10:45: Okay.

00:10:46: Ich gucke ihn einfach nicht an.

00:10:47: Mhm.

00:10:48: Das Buch habe ich mitgebracht.

00:10:50: Nicht weil es ein fürchterlich gutes Buch ist, deswegen habe ich gerade so ein bisschen gezuckt, als du das mit dem Tierheim gesagt hast, sondern weil es ein prägendes Buch für mich aus der Jugend ist.

00:11:00: Es muss so einer der ersten Thriller gewesen sein, die ich gelesen habe.

00:11:03: Oh, es

00:11:03: ist ein Thriller.

00:11:05: Da wäre ich jetzt vom Titel her überhaupt nicht draufgekommen.

00:11:07: Also bei The Chase vielleicht schon eher bei Kirschblüten und Coca Cola.

00:11:10: Hätte ich das definitiv nicht gedacht.

00:11:12: Ich habe jetzt irgendwie gedacht, das ist vielleicht so ein Roman, keine Ahnung, japanischer Austauschschülerin oder so in den USA und wie sie so keine Ahnung sich einlebt oder was es so mit sich bringt, wenn man in einem fremden Land ist.

00:11:26: Das war so meine Assoziation zu dem Titel und jetzt ist es ein Thriller.

00:11:29: Okay, gut.

00:11:31: Ich muss mich neu justieren, kurz.

00:11:32: Das macht gar nichts.

00:11:34: Justiere dich in aller Ruhe.

00:11:35: Wir sind ja noch nicht in der B-Feuer.

00:11:37: Also, The Chase geht noch nicht los.

00:11:39: Okay.

00:11:40: Und ich habe das Buch halt, ja, es muss so eins von den ersten richtigen Büchern gewesen sein, die ich so gelesen habe.

00:11:45: Ich habe es jetzt ewig lange nicht gelesen.

00:11:48: Und jetzt habe ich es halt nochmal gelesen für den Podcast.

00:11:50: Und irgendwie habe ich doch gemerkt, dass ganz viele Sachen drin sind, die mich so fetzen, die mich geprägt haben.

00:11:56: Und ich habe das Buch natürlich ein bisschen anders in Erinnerung gehabt, als es jetzt wirklich ist.

00:11:59: Ich habe es als deutlich länger und ausführlicher in Erinnerung.

00:12:02: Es ist ja, wenn man jetzt guckt.

00:12:04: Ja, ist so ein ziemlich dünnes Ding.

00:12:06: Wir haben hier auch hundertdreiundfünfzig Seiten, ja.

00:12:09: Und das ist auch nicht großformatisch hier, also so ein kleines Taschenbuch.

00:12:12: Ja, und wenn du jetzt mal eine beliebige Seite aufschlägst und dir das Schriftbild anguckst, dann ist es auch nicht jetzt so das dichteste Bedruckte.

00:12:18: Ja, aber jetzt auch nicht super.

00:12:20: Also der Rand ist zum Beispiel schon, würde ich sagen, ist relativ schmal.

00:12:23: Ja, aber man kann es, glaube ich, ganz gut lesen.

00:12:25: Ja, das auf jeden Fall.

00:12:26: Ja.

00:12:27: Und also ich habe so ein paar prägende Momente da drin, wo ich so gemerkt habe, im Nachhinein, das habe ich irgendwie in mein Leben mitgenommen.

00:12:32: Das hat mich mein Leben lang bewusst oder unterbewusst begleitet, weiß gar nicht, wie ich das finden soll, jetzt rückblickend, aber es ist einfach so.

00:12:39: Ja, Bücher können einen ganz schön beeinflussen auf jeden Fall.

00:12:42: Und ich habe beim Lesen dann so ein bisschen gehadert, ob ich es jetzt wirklich mitbringen soll oder nicht, weil es sehr, es ist kurz und bündig geschrieben.

00:12:51: Es geht alles Schlag auf Schlag.

00:12:52: Das wird jetzt auch ein bisschen anders als unsere bisherigen Besprechungen, weil man in diesem Buch in der Besprechung fast nichts weglassen kann.

00:12:59: Okay.

00:12:59: Also wir werden relativ genau die Sachen, die so passieren, auch durchgehen, weil es so eine aufgefädelte Handlung ist.

00:13:05: Und wenn ich einen Block daraus nehme, dann würde man sich fragen, wie bin ich dahin gekommen?

00:13:09: Okay.

00:13:10: Also das kannst du dir ein bisschen so vorstellen, wie du gehst in die Straße runter.

00:13:12: Und wenn ich jetzt eine Kreuzung weglasse, dann fragt man sich ja, wie bin ich denn über diese Kreuzung gekommen?

00:13:18: So werden wir das gleich ein bisschen nachzeichnen.

00:13:21: Und für mich, ich habe schon immer so einen gewissen Bezug zu Japan gehabt in meinem Leben.

00:13:27: Auch dadurch sicherlich, dass ich angefangen habe, seit zweitausend Yudo zu machen.

00:13:31: Und dann auch da mit der japanischen Kultur so ein bisschen zusammengekommen bin.

00:13:36: Ich glaube, aber das Buch habe ich sogar vorher gelesen.

00:13:38: Vielleicht auch so in dem Dreh jedenfalls.

00:13:40: Deswegen hat es mich auch immer so ein bisschen fasziniert und es steckt schon Japan drin in dem Buch.

00:13:43: Es ist nicht japanfrei.

00:13:45: Es ist jetzt nicht so abwesend wie der Kirschbaum oder die Kirschblüten.

00:13:49: Auf dem Cover.

00:13:50: Okay.

00:13:50: Ich mach mal ganz kurz vielleicht den Rundumschlag, was für Charaktere es so gibt in dem Buch.

00:13:56: Kannst du ein ganz kleines bisschen noch zum Inhalt sagen oder geht das gar nicht?

00:14:01: Doch, ich will gleich auch noch ein bisschen mehr zum Inhalt sagen.

00:14:03: Okay,

00:14:03: aber erst die Charaktere?

00:14:04: Ja, ich glaube, es macht Sinn, wenn wir jetzt ganz kurz einmal darüber sprechen, was für Charaktere es gibt.

00:14:07: Okay.

00:14:08: Und dann würde ich auch sagen, wir springen einmal in den Prolog rein.

00:14:11: Okay.

00:14:12: Der ist nämlich auch nur so zwei Seiten lang oder so.

00:14:13: Und da, das glaube ich, setzt so den Anfang des Buches dann auch ganz gut.

00:14:17: Okay, dann leg los.

00:14:19: So, und es gibt zwar eine Familie Matsumoto und der Hauptcharakter des Buches ist Masao, der Sohn sozusagen, also aus dem Blickwinkel.

00:14:28: Der ist so, ich hab's gar nicht aufgeschrieben, aber ich mein, achtzehn Jahre alt gerade.

00:14:32: Ich glaube, das ist auch in Japan das Alter, wo du volljährig bist.

00:14:36: Und Masao ist so ein idealisierter, junger, sportlicher Typ, charmant, sieht gut aus, ist topfit, geht gerne tanzen.

00:14:48: ist aber auch super aktiv in der Firma von seinem Papa.

00:14:51: Und zwar so ganz bodenständig.

00:14:53: Jetzt habe ich schon gesagt, Firma von seinem Papa.

00:14:55: Also die Familie Matsumoto hat eine riesengroße Firma aufgebaut, die so Elektronik herstellen und so ein Krams.

00:15:02: Also sein Vater war Ingenieur und sein Vater hat sich hochgearbeitet von Rags to Riches sozusagen.

00:15:09: Lebt aber in Japan.

00:15:10: Also das ist jetzt gar nicht so eine amerikanische Geschichte, sondern das ist eine japanische Firma, die aber Außenstellen auch unter anderem in Amerika hat.

00:15:17: Okay.

00:15:29: Ja,

00:15:43: sorry Leute.

00:15:44: Man spricht das natürlich nicht Eiko, sondern Eiko.

00:15:47: Also so ein langes E, was vielleicht am Ende so leicht kehlig in so ein I überfällt.

00:15:52: Ich würde euch einfach mal herausfordern,

00:15:54: egal wo ihr gerade

00:15:55: seid, ob im Bus oder auf dem Fahrrad, auf dem Sofa, auf dem Weg von der Arbeit, auf dem Weg zur Schule oder heimlich im Unterricht nicht, ne?

00:16:04: Naja, spreche mal da wo ihr seid, Eko aus, mit einem langen E und guckt mal und beurchtet eure Stimme, ob ihr so ein leichtes I kippt, wenn ihr ein langes E ausspricht zu Eko.

00:16:14: So spreche man diesen Namen jedenfalls aus, langes E, Eko.

00:16:16: Das war kurz, ne?

00:16:17: Eiko.

00:16:18: Nein, das waren zu viel.

00:16:20: Eiko.

00:16:22: Ist nicht so ganz einfach für meinen Mund jedenfalls.

00:16:25: Naja, warum spricht man das so aus und warum bin ich jetzt reingefallen in der Stelle?

00:16:29: Also man schreibt es

00:16:30: E-I-K-O.

00:16:32: Also wenn man das komplett Deutsch aussprechen würde, so wie es da steht, würde man natürlich sagen Aiko, so wie ich gerade reingefallen bin, obwohl ich es eigentlich besser weiß.

00:16:40: Jetzt ist es so, es gibt im japanischen verschiedene Schrift Arten mit verschiedenen Schriftzeichen und das Wichtige oder das Große im Japanischen sind die Kanjis.

00:16:51: Kanjis sind Zeichen, wo man für jedes Wort ein eigenes Zeichen hat, das ist sehr kompliziert zu lernen am Anfang, vor allem wenn man nicht aus Japan kommt.

00:16:59: Man muss so ungefähr zweitausend Kanjis kennen, habe ich im Hinterkopf, damit man Heifricks Zeitung lesen kann.

00:17:05: Das ist aber nicht das einzige japanische Alphabet, es gibt auch die Hiragana.

00:17:09: Diese Zeichen benutzt man so ähnlich, also es sind Silben genauer genommen.

00:17:13: Die werden benutzt, um so eine Art Alphabet zu haben, wie wir das auch haben, so eine Art Lautschrift dann letztlich.

00:17:18: Mit denen man dann, ohne dass man die richtigen Kanjis kennt, nach der Lautbildung das Wort auch schreiben kann.

00:17:23: Und dann gibt es noch die Katakana.

00:17:25: Katakana, Katakana.

00:17:26: Oh Gott.

00:17:27: Naja, ich gucke jetzt nicht nach, wie man das genau ausspricht.

00:17:30: Katakana schreibt man es jedenfalls.

00:17:32: Und bei denen geht es darum, ausländische Wörter auch noch schreiben zu können mit so einer selben Schrift.

00:17:37: Die sind also ähnlich vom Aufbau her, aber noch mal andere Zeichen.

00:17:40: Das hat den Vorteil, dass man im japanischen ist schriftlich sofort ausländische Wörter erkennt, weil einfach andere Zeichen benutzt werden, um sie zu schreiben.

00:17:47: Ganz spannend.

00:17:49: Die Hiragana werden dann zum Teil noch benutzt, um aus Verben dann bestimmte Formen zu bilden.

00:17:53: Also man hat dann das Kanji für das Verb als Grundform.

00:17:57: Mit den Hiragana kann man dann verschiedene Zeitformen oder so bilden oder Befehlsformen usw.

00:18:04: Schreibt mir gerne, wenn ihr es genauer wisst, dann Nämlich euer Feedback.

00:18:07: da gerne nochmal zu auf, dass lange her, dass ich einen japanischen Kurs hatte.

00:18:11: Um jetzt diese japanischen Wörter irgendwie lesbar zu machen für

00:18:14: Europäer,

00:18:16: hat man die sogenannte Hepburn-Umschrift irgendwann benutzt, also

00:18:19: das Übertragen

00:18:21: der japanischen Wörter in unser Alphabet in irgendeiner Form.

00:18:24: Und die hatten ein paar ganz spezielle Regeln.

00:18:27: und die für uns gerade wichtige Regel ist, wie werden lange Vokale dargestellt?

00:18:31: Lange Vokale werden in dieser Umschrift erst mal durch eine Verdoppelung dargestellt.

00:18:35: Also wenn ich ein langes A haben will, wie bei A-Horn, dann würde ich zwei As schreiben hintereinander, um zu zeigen, dass es lang ist.

00:18:45: A-Horn ist jetzt vielleicht ein schlechtes

00:18:46: Beispiel.

00:18:47: Es gibt

00:18:47: auch ganz viele Wörter, wo wir das im Deutschen auch so machen.

00:18:50: Zu, See, Saal,

00:18:54: Aal, Klee,

00:18:56: solche Wörter.

00:18:57: Da machen wir das auch.

00:18:58: Also es kommt bei uns auch manchmal vor.

00:19:00: Und so ist es in dieser Umschrift eben geregelt, um klarzumachen, hier ist ein langer Vokal in der Umschrift gemeint.

00:19:06: Im japanischen wäre ein

00:19:08: Fall für so einen doppelten

00:19:09: Vokal, zum Beispiel das Wort O. O heißt groß.

00:19:14: Und das schreibt man in der Heppern-Umschrift dann entsprechend mit zwei O. Bei dem E, das ist aber so, da schreibt man nicht zweimal E nach einander in der Umschrift, sondern E-I.

00:19:24: Das hat den Hintergrund, dass die Stimme auch dazu neigt, wenn man ein langes E ausspricht auf die japanische Art und Weise.

00:19:30: immer noch so ganz leicht ins i zu verfallen.

00:19:32: und deswegen ist, sobald mir das mal erzählt wurde, ist so, dass man in dieser Umschrift dann das i bei dem e benutzt, eben weil die Stimme da so ganz leicht hingeguckt.

00:19:43: Eiko.

00:19:45: Wie gesagt, probiert's ein paar mal aus und jetzt geht's weiter mit der Folge hier.

00:19:51: Ich finde schon immer so ein bisschen so japanische Namen, die klingen auch an, dass man hört immer schon dem Namen auch, dass es kein europäischer Name ist.

00:19:59: Ja klar.

00:20:00: Was so ein bisschen daran liegt, wie die sich so aus Silben zusammensetzen und nicht jede Silbe im Japanischen ist möglich.

00:20:04: Deswegen kommt das dann so.

00:20:06: Also es ist auf jeden Fall eine reiche und mächtige Familie.

00:20:09: Und dann gibt es noch den Onkel Teru Sato.

00:20:13: Weil ich mir gar nicht sicher bin, ob der mal zum Motto mit Nachnamen heißt oder nicht.

00:20:16: Da siehst du, hier geht es schon los.

00:20:17: Vielleicht heißt er auch einfach Sato mit Nachnamen.

00:20:19: Kurze wichtige Zwischenfrage.

00:20:21: Wie sehr muss ich mir die Namen alle merken?

00:20:23: Musst

00:20:23: du nicht.

00:20:23: Alles gut.

00:20:25: Du kannst ja auch merken, es gibt den Onkel.

00:20:27: Alles

00:20:27: klar.

00:20:27: Danke.

00:20:28: Also... Wenn der Name öfter auftaucht, dann benutze ich ihn irgendwann so oft, dass du es dann zumindest zu ihm gehör.

00:20:33: Ja, okay.

00:20:34: Und seine Tante Satiko, die da so drin vorkommen.

00:20:39: Jetzt über den Onkel und die Tante noch irgendwas zu wissen?

00:20:43: Der Onkel arbeitet mit in der Firma und ist da drin.

00:20:46: Und die Tante ist sozusagen diejenige, die mit ihm verwandt ist.

00:20:49: Also das ist die, euch weiß gar nicht, ob sich jetzt väterlicherseits oder mitteilicherseits dazu gehört, ist auch relativ wurscht.

00:20:55: Okay.

00:20:56: Ja, die... Das ist einfach mit dem Onkel verheiratet.

00:20:59: Okay.

00:21:00: Und vielleicht hast du das gerade gesagt und ich habe es nicht gecheckt.

00:21:04: Masao's Vater lebt in Japan.

00:21:06: Die ganze Familie lebt, glaube ich, in Japan.

00:21:08: Alle in Japan.

00:21:09: Ich würde sagen, das ist eine japanische Firma, wobei sie später als Matsumoto Industries, glaube ich, betitelt wird.

00:21:17: Also es kann auch sein, dass die letztlich jetzt schon amerikanische Firma ist oder so.

00:21:21: Aber die Geschichte beginnt auch letztlich für Masao in Japan gleich.

00:21:25: Okay.

00:21:26: Also gleich, wenn wir in der B-Folge sind.

00:21:28: Und deswegen würde ich jetzt schon sagen, dass es erstmal eine japanische Familie, die in Japan lebt.

00:21:33: Das ist jetzt nicht so, dass das alles schon in Amerika stattfindet.

00:21:36: Okay, dann ich habe gerade irgendwie, weil in meinem Kopf so, dass das Setting in Amerika ist und deshalb habe ich gedacht, okay, Masao lebt auf jeden Fall schon mal in den USA und sein Vater aber nicht und war so, aber dann startet alles in Japan und dann kommen wir irgendwann später in die USA.

00:21:49: Okay,

00:21:50: gut.

00:21:51: Und dann gibt es noch einen Angestellten und Freund der Familie, nämlich Kunio Hidaka.

00:21:56: Und das ist einfach ein enger Freund der Familie, den Masao auch schon kennt seitdem er klein ist.

00:22:01: Der allerdings in Amerika lebt und arbeitet.

00:22:03: Der leitet da, glaube ich, irgendwo ein Standort.

00:22:06: So ist er mit der Familie verbunden und arbeitet für die.

00:22:09: Ja, ich habe das Buch jetzt mitgebracht, weil es mich halt so ein bisschen in der Jugend geprägt hat.

00:22:13: Und auch, weil ich das Gefühl mag, was das Buch einem vermittelt.

00:22:16: Man muss dazu jetzt sagen, es besteht aus zwölf Kapiteln, die alle relativ kurz sind und sehr knackig.

00:22:21: Also es geht so Schlag auf Schlag, Tamm auf Tamm.

00:22:24: Und es ist entsprechend relativ knapp beschrieben.

00:22:26: Das lässt viel Raum für Fantasie.

00:22:28: Und ich glaube, meine Fantasie hat da auch ganz viel einfach ausgefüllt so an dieser Welt.

00:22:32: Also es ist ein bisschen so, als würde dieses Buch dir so die Eckpfeiler für deine Vorstellung geben und auch nicht mehr.

00:22:37: Und es geht auch relativ schnell.

00:22:38: Deswegen würde ich jetzt nicht sagen, das ist ein gutes Buch, was du jetzt irgendwie an einem verregenden Wochenende lesen kannst, weil du hast es einfach an einem verregenden Nachmittag durch.

00:22:49: Ich würde fast sagen, es ist vielleicht fast schon zu schade, so eine am Stück hängende Lesezeit für dieses Buch aufzuwenden.

00:22:55: Meine Empfehlung wäre tatsächlich, das so als Pendelbuch zu benutzen.

00:22:58: Wenn ich so zehn Minuten habe am Tag, wo ich pendle und in irgendeiner S-Bahn sitze und lesen kann, so für so kurze Lesepausen zwischendurch, kann man immer ganz guten Kapitel lesen, dann ist es auch abgeschlossen.

00:23:09: Dann ist man auch in zwei Wochen durch, ja?

00:23:11: Ja, so ist es.

00:23:13: Also wirklich nicht die lange Lesefreude.

00:23:15: Wenn man sich jetzt eine moderne Version davon kauft, dann ist das Cover leider nicht mehr so schön mit der Cola-Dose, sondern ich habe versucht es zu googeln.

00:23:23: Ich wollte es erst nochmal kaufen, weil ich habe meine Mama gefragt, ob sie mir das Buch geben kann, habe sie losgeschickt zum Suchen, die jetzt nicht gefunden im Bücherregal zu Hause.

00:23:30: Oh nein.

00:23:30: Lag daran, dass ich es schon lange mitgenommen habe.

00:23:35: Schön, aber erst mal die Mama beschäftigen.

00:23:37: Ich habe es mir also einfach schon seit über zwanzig Jahren ausgeliehen.

00:23:41: Alles klar.

00:23:42: Ja, und ich mag aber dieses Gefühl, was das Buch beim Lesen auslöst.

00:23:45: Irgendwie fühlt es sich gut, an das Buch zu lesen, trotz allem.

00:23:48: Okay, cool.

00:23:50: Kannst du noch sagen, wie sieht denn das neue Cover aus, wenn du das gegoogelt hast?

00:23:55: Also was ist denn da zu sehen?

00:23:58: Das ist jetzt nur aus der Erinnerung.

00:24:00: Ich google es jetzt auch nicht parallel.

00:24:01: Meines war aber so was wie du hast irgendwie so eine ältere Häuserwand oder so, die du sehen konntest und die war so farblich auch noch so komplette.

00:24:09: Also unkenntlich gemacht, jetzt nicht, dass man viele Details sehen konnte, mit so einem grünen blau irgendwas Schleier noch überlegt.

00:24:15: Also so ein nicht sagenes Cover, so was so.

00:24:17: Super gefällig war und einfach auf zwanzig verschiedene Bücher gepasst hätte.

00:24:21: Okay.

00:24:21: Da war jetzt keiner schöne Jagd drauf zu sehen und auch keinen kischblüten Baum, sondern es war so.

00:24:26: Alles klar, okay.

00:24:27: Nicht besonders spannend.

00:24:29: So, um dich jetzt mitten dieses Buch reinzunehmen, noch in dieser A-Folge, springen wir jetzt in den Prolog.

00:24:36: Und der Prolog ist sozusagen so eine Art dreizehntes Kapitel und er ist Super kurz, aber fast nur unwesentlich kürzer als ein einzelnes Kapitel.

00:24:44: Du hast gesagt, dass zwei Seiten lang, die Kapitel sind ja wohl ein bisschen mehr als zwei Seiten lang.

00:24:48: Also wenn du sagst, es gibt ungefähr zwölf Kapitel, dann müssen die ja so um die dreizehn Seiten haben jeweils.

00:24:54: Ja, okay.

00:24:55: Das war eine rhetorische Übertreibung, das mich erwischt.

00:25:00: Kennst du mich doch?

00:25:01: Ja.

00:25:03: Aber das ist eben so ein Kapitel, so zehn Seiten und bei dem kleinen Buch sind auch wirklich schnell gelesen.

00:25:08: Aber auch schnell gelesen, weil wir dann schon wissen, wie es weitergeht.

00:25:10: Und jetzt kannst du gerne, wenn du willst, auch kurz die Augen schließen und dich in die Szene mit reinzusetzen.

00:25:17: Du musst dir einen heftigen Sturm vorstellen.

00:25:19: Und viel Regen und Wetter und richtig heftig und es windet und es blitzt.

00:25:24: Und durch diesen Sturm fliegt ein kleines Flugzeug.

00:25:28: Und mit klein meinen wir jetzt nicht winzig, sondern es hat so zwölf Plätze.

00:25:31: Dieses Flugzeug kämpft sich durch diesen Sturm und wird von dem Sturm hin und her geschüttelt.

00:25:35: Ein Passagier.

00:25:36: ält nach vorne ins Cockpit von hinten und teilt den Piloten mit.

00:25:40: Das ist ein Problem mit der Treibstoffleitung gäbe.

00:25:43: Diese Person ist Masao's Vater, Junio.

00:25:45: Der Pilot würde einfach jeden anderen Passagier wieder nach hinten schicken und sagen, setz dich hin, halt die Klappe, wir haben hier gerade ein Problem in dem Sturm, wir wollen nicht abstürzend.

00:25:53: Macht das aber nicht, weil er weiß, Junio, der Mann, der ihm das gerade gesagt hat, weiß wovon er spricht, der hat das Flugzeug nämlich konstruiert.

00:26:02: Also es ist eine Maschine, die der Vater erfunden, konstruiert hat, zumindest wesentliche Teile davon.

00:26:06: Und das gehört hat, dass mit der Treibstoffleitung gerade irgendwas nicht stimmt.

00:26:10: Also warte ganz kurz, der sitzt, also das war einfach ein, er saß als Passagier da und hat einfach gehört, also wirklich einfach über seine Ohren wahrgenommen, dass mit der Treibstoffleitung irgendwas nicht stimmt.

00:26:20: Ich vermute, er wird jetzt nicht den Fluss des Kerosins in den Kanälen da gehört haben, sondern er wird letztlich gehört haben, wie die Triebwerke sich da benommen haben und... Es ist gar nicht klar, ob das jetzt eine Propeller-Maschine ist oder nicht.

00:26:32: Oder ob die einen kleinen Düsenantrieb hat, das kann ich dir nicht sagen.

00:26:35: Also wie die Turbine oder Propeller.

00:26:37: Ja.

00:26:38: Turbine oder Propeller, das sind doch die wahrscheinlich beiden Möglichkeiten.

00:26:41: Ich hab wenig Ahnung von Flugzeugen, du kannst mir jetzt viel erzählen.

00:26:44: Eine Turbine ist ja auch nichts anderes als ein großer Propeller.

00:26:47: Also in einem etwas... Ja,

00:26:50: lassen wir das.

00:26:51: Alles gut.

00:26:51: Ich kann mir auch viel erzählen.

00:26:56: Beide keine Ingenieure hier.

00:26:58: Also, Masterhausvater ist ein krasser Typ, der das einfach übers Gehör mitkriegt, dass das jetzt an Ertreibstoffleitung irgendwie liegt.

00:27:04: Genau, also eine der Sachen, die die Firma dann hergestellt hat, sind halt mindestens mal Teile von Flugzeugen, wesentliche Teile, womit sie dann halt das Imperium aufgebaut haben da.

00:27:14: Okay, sorry.

00:27:15: Zurück ins Flugzeug, in den Sturm.

00:27:17: Mehr passiert dann im Cockpit eigentlich gar nicht.

00:27:19: Jonneo setzt sich dann wieder nach hinten, neben seine Frau.

00:27:22: Und dann ist aber eigentlich relativ klar, dass die Maschine das jetzt, also dass die nicht vorwärts kommen.

00:27:28: Sie kommen aus diesem Sturm nicht raus, weil der Antrieb nicht richtig funktioniert.

00:27:32: Sie können diesen Sturm einfach nicht überfliegen, sie hängen da drin.

00:27:34: Und es kommt dann so, wie es kommen muss.

00:27:36: Und das mit den Treibstoffleitungen wird nicht besser.

00:27:39: Sie fangen dann an abzustürzen.

00:27:41: Und das ist eigentlich eine ziemlich traurige Startszene, weil sie sitzen dann nebeneinander und halten Händchen da hinten.

00:27:46: Jonneo denkt dann nochmal so über sein Leben nach, über seine Firma, was er erreicht hat.

00:27:50: Und denkt darüber nach, dass jetzt wenigstens... Sein Sohn noch lebt, er ist nicht in dem Flugzeug mit dran.

00:27:56: Und das Imperium, ich sage mal Imperium, die Firma, ich glaube Imperium gibt hier den falschen Vibe, also einfach das Familienunternehmen weiterführen kann und sozusagen auch die Familie dann fortführt, also dass es da eine Zukunft gibt und er jetzt nicht der Letzte seiner Art ist.

00:28:11: Und sie halten ein Händchen, er geht da sein Lebenswerk nochmal durch und ist eigentlich sehr zufrieden mit sich, also er sagt so ist es gut, er bedauert vielleicht ein bisschen.

00:28:18: Das ist, glaube ich, meine Interpretation.

00:28:19: Aber ich habe so das Gefühl, er bedauert so ein bisschen, dass er früher so viel gearbeitet hat und ein bisschen weniger Zeit für seine Familie hatte.

00:28:25: dadurch natürlich.

00:28:25: Naja, und dann stürzen sie ab und zerschellen in Nordamerika in den Appalachen.

00:28:31: Oh,

00:28:32: was für ein trauriger Anfang.

00:28:33: Es geht direkt damit los, dass seine Eltern einfach sterben.

00:28:37: Ja.

00:28:39: Okay.

00:28:40: Weißt man, wie alt Massau zu dem Zeitpunkt ist?

00:28:43: Achtzehn.

00:28:44: Okay.

00:28:45: Wow, das ist schon krass, wenn du mit achtzehn beide deine Eltern verlierst.

00:28:49: Die Appellachen sind im Nordosten Amerikas?

00:28:57: Nein, die Appellachen sind nicht im Nordosten Amerikas, also

00:29:01: auch.

00:29:01: Sie erstrecken sich an der Ostküste über so zweieinhalb Tausend Kilometer länger.

00:29:06: Man spricht davon, dass es ein Gebirgsystem ist.

00:29:08: Ich gehe aber während der kompletten Folge hier jetzt davon aus, dass sie nur im Nordosten sind.

00:29:13: Wo ist das eben?

00:29:16: Ja.

00:29:17: Ich weiß gar nicht, wie man das auf Englisch ausspricht, Appellages oder so.

00:29:20: Jedenfalls nicht Aparlachen.

00:29:21: Nee, Aparlachen natürlich nicht.

00:29:23: Ich weiß es auch nicht.

00:29:24: Lass uns einfach bei Aparlachen bleiben.

00:29:26: Ja.

00:29:27: Ich finde das Ende von dem Prolog auch nochmal sehr eindrücklich, weil sie zerschellen dann tödliches Schweigen und erbrochen vom Heulen des Windes.

00:29:37: Und dieses Buch schafft es dann punktuell auch irgendwie sehr intensiv zu sein mit wenigen Worten.

00:29:44: Und das hat mich immer, nimmt einen dann doch schon so mit und trägt einen so auch durch das Buch.

00:29:50: Ich finde schon, alles was nicht beschrieben wird, setzt die Fantasie dann ein und manchmal ist es fast schlimmer, wenn weniger beschrieben wird, als wenn zu viel beschrieben wird.

00:29:57: Weißt du, gerade gesagt ist es fast schlimmer?

00:29:58: Ja, weil die Fantasie ist viel ausführlicher als alles, was Autoren vielleicht beschreiben.

00:30:06: Da würde ich nicht mitgehen, aber es kann halt schon auch wirklich, also ich finde es mal sehr beeindruckend, wenn... Leute, das schaffen so mit wenigen Worten einfach so eine Atmosphäre zu schaffen oder dir so Bilder in den Kopf zu pflanzen, ohne da so viel selber zu beschreiben.

00:30:23: Und ich vermute, dass der klappen Text jetzt noch ein paar Hinweise darauf gibt, worum es in dem Buch dann eigentlich geht, würde ich sagen.

00:30:30: Darf ich mal angucken?

00:30:31: Guck dir doch einfach mal an und liess ihn uns kurz vor.

00:30:33: Okay, Kirschblüten und Coca Cola.

00:30:36: Masao aus Tokio ist achtzehn Jahre alt, als seine Eltern in Amerika bei einem Flugzeugrundlück ums Leben kommen.

00:30:42: Der Junge, nun eher bei eines riesigen Industrieimperiums, fliegt mit Onkel und Tante seinen nächsten Verwandten nach Amerika, um die Asche seiner Eltern heimzuholen.

00:30:51: Doch der liebe Onkel hat mit dem Neffen mörderische Pläne.

00:30:54: Das wird diesem überraschend klar.

00:30:56: Auf seiner Flucht quer durch die Vereinigten Staaten gelingt es ihm oft nur knapp, den Häschern seines Onkels zu entkommen.

00:31:02: Boah krass, okay.

00:31:05: Wow.

00:31:06: Okay.

00:31:07: Ich sehe gerade auf der, auf dem Cover steht, dass es ein Roman sah und kein Thriller.

00:31:10: Und ich glaube, das liegt daran, dass es im Deutschen ist.

00:31:13: Ja, also auf dem Klappentag steht übrigens auch noch drauf immer ein todsicherer Fall von Spannung.

00:31:17: Sydney Sheldon, der Thriller-Autor von Weltklasse.

00:31:20: Gut, dann haben wir geklärt, dass es wirklich ein Mann ist.

00:31:22: Ja.

00:31:22: Ja, okay, krass.

00:31:23: Ich glaube, Sydney Sheldon hat damals eine Menge Bücher geschrieben und ich habe den auch so in Erinnerung, dass der wirklich zum Teil verflucht gute Bücher geschrieben hat.

00:31:31: Ich habe den zumindest früher sehr, sehr gerne gelesen.

00:31:33: Und das hier war das Erste, was du von ihm gelesen hast?

00:31:35: Genau, das war meine Einstiegsdroge sozusagen.

00:31:39: Also für meinen Alter damals auch sehr adäquat, so lässt sich halt leichter lesen, als irgendwie so ein dicker Klopfer.

00:31:44: Und man hat auch so ein Erfolgserlebnis, dass man das Buch dann schnell durch hat.

00:31:47: Weißt du noch, wie alt du warst, als du das gelesen hast?

00:31:50: Ich glaub, um die dreizehnorm.

00:31:51: Okay.

00:31:52: Ja.

00:31:53: Ja, viel jünger sollte man, glaube ich, auch nicht sein, um noch zu lesen.

00:31:57: Ja.

00:31:58: So, jetzt nimmt der Text hinten schon ein bisschen vorweg, was jetzt die Jagd ist.

00:32:04: Okay, aber das ist schon auch was, was relativ früh in dem Buch klar wird.

00:32:08: Also es ist jetzt schon so im ersten Kapitel, dass klar wird, dass der Onkel nicht der liebe Onkel ist, sondern anderes vorhat, weil er vermutlich ja das Unternehmen übernehmen will, würde ich jetzt mal so schätzen.

00:32:19: Dazu will ich jetzt nichts sagen, ohne meine B-Folge.

00:32:22: Das

00:32:22: ist gut so, sagt dazu nichts, aber ist das zumindest das, das so passiert, ist was, was im Buch relativ früh irgendwie klar wird, weil hier steht ja auch Das wird massau irgendwie überraschend klar, nicht schnell klar.

00:32:36: Ja, es ist jetzt kein riesen Spoiler, dass man jetzt irgendwie damit ein Dreiviertel des Buches gespoilert hat, bevor es dann irgendwie mit irgendwas anderem losgeht.

00:32:44: Ne, bevor es damit losgeht wäre sinnvoll, ne?

00:32:47: Das ist schon als Klappentext in Ordnung, ich glaube auch, um das Buch zu bewerben.

00:32:51: Ich würde da aber auch nicht gewusst, wie ich hier sinnvoll sonst einen Klappentext schreiben wollen würde, ohne irgendwas in der Form da hinten drauf zu schreiben.

00:32:59: Okay, willst du zum Inhalt noch mehr sagen?

00:33:01: oder ist damit alles gesagt, was man wissen sollte, bevor man das Buch liest?

00:33:05: Ich glaube, man hat ganz grob eine Ahnung, was das Thema des Buches ist.

00:33:09: Ich glaube, wir haben ganz grob charakterisiert, was für ein Buch das ist.

00:33:12: Es ist halt kein modernes Buch.

00:33:14: Wobei es gibt es auch noch zu kaufen.

00:33:15: Ich habe ja überlegt, ob ich es kaufen muss, während meine Mama es gesucht und nicht gefunden hat.

00:33:19: Also insofern man kommt da noch dran.

00:33:22: Nö, ich glaube, das ist, wie gesagt, es ist kein... Kein literarisch wertvolles Buch.

00:33:26: in dem Sinn, dass es so hochgestochen ist oder so?

00:33:28: Muss es ja auch nicht sein.

00:33:30: Nee, dafür lässt es sich leicht lesen, aber es ist halt so stakartomäßig so ein bisschen.

00:33:33: Es hat schon ein hohes Tempo.

00:33:36: Ich glaube, jetzt andere Bücher, die dann auch ein bisschen dicker sind, haben einfach mehr Zeit, Dinge zu erzählen.

00:33:41: Und dieses Buch erzählt eigentlich am Ende eine Menge.

00:33:43: Man hätte daraus garantiert einfach auch ein vierhundertseitiges Buch machen können, mit denselben Inhalten, nur ein bisschen ausführlicher ausgeschmückt und erklärt und vielleicht noch so ein paar Zwischenszenen, die so ein paar Nebenschauplätze beleuchten.

00:33:55: Geh vielleicht die Figuren auch noch ein bisschen menschlicher machen oder so?

00:33:59: Genau, also entsprechend ist es halt alles ein bisschen stereotypisch da drin.

00:34:04: Ich habe auch ein paar Probleme mit der Handlung oder auch mit der Art und Weise, wie die Charaktere so skizziert sind an bestimmten Stellen.

00:34:11: Das will ich jetzt aber nicht in der A-Folge.

00:34:13: Das

00:34:13: sprechen wir in der B-Folge drüber auf jeden Fall.

00:34:15: Das lässt sich dann auch am besten thematisieren, wenn wir an den entsprechenden Stellen der Handlung sind.

00:34:20: Ich weiß nicht, ich kann nicht mit gutem Gewissen sagen, dass es wirklich ein gutes Buch ist.

00:34:23: Ich kann aber sagen, es hat mich geprägt und ich habe es gerne gelesen damals und auch jetzt wieder.

00:34:29: Okay.

00:34:29: Das hat mich schon irgendwie mitgenommen.

00:34:31: Also es ist vielleicht so ein bisschen so, eines von den Büchern, die nicht gut sind, für die man sich ein bisschen schämt, dass man sie gut findet?

00:34:36: Ich finde nicht, dass man sich für Bücher schämen sollte.

00:34:39: Also wenn man die gut findet, dann findet man sie gut und dann machen die Bücher irgendwas richtig.

00:34:43: Und ob das jetzt die Bücher sind, die dafür den Literatur Nobelpreis gewinnen oder ob es halt Bücher sind, die manche Leute vielleicht eher so als guilty pleasure bezeichnen würden, würde ich sagen, wir lesen doch alle, weil es uns Spaß macht und oder das zumindest der Grund.

00:34:58: aus dem ich lese und aus dem ich hoffe, dass viele andere lesen.

00:35:01: Und dann weiß ich nicht, finde ich, geht es gar nicht drum, ob das jetzt, ich würde auch gar nicht sagen, es gibt objektiv gute oder nicht gute Bücher.

00:35:10: Also klar, es kann natürlich sein, dass Bücher irgendwelche Blattlöcher haben und so weiter oder dass, keine Ahnung, lauter Fehler drin sind oder so.

00:35:15: Aber ansonsten würde ich sagen, es gibt einfach Bücher, die man mag oder die man nicht mag.

00:35:19: Und da braucht man sich auch für nichts zu schämen, sondern das ist dann einfach so und das ist cool.

00:35:23: Ja.

00:35:24: Also, will ich gar nichts gegen sagen, unterschreibe ich so.

00:35:26: Trotzdem habe ich hier das Gefühl, also ich würde nicht das Buch in die Hand immer sagen, das ist ein Meisterwerk.

00:35:32: Ich habe es gerne gelesen.

00:35:33: Ich habe es auch gerne wieder gelesen.

00:35:35: Und gerne genug, um es jetzt mitzubringen.

00:35:38: Trotzdem ist es einfach kein gutes Buch.

00:35:40: Es ist halt tatsächlich ein bisschen so, weiß ich nicht, wie wenn du einen alten, zerlumpen Fußball im Schrank hast, mit dem du Fußball spielen gehst.

00:35:48: Das ist kein guter Ball, aber du spielst gerne damit.

00:35:50: Okay.

00:35:51: Den würdest du halt nicht rausholen, um zu zeigen, guck mal hier, was für ein tollen Fußball ich hab, aber es ist halt ein Lieblingsball so.

00:35:56: Gut, das ist jetzt nicht mein Lieblingsbuch unbedingt, aber es ist halt ein wichtiges Buch aus meiner Jugend und eines, was ich gerne gelesen habe und gerne wieder gelesen habe.

00:36:04: Und jetzt hab ich mich nicht nur, ich hab es nicht nur wieder gelesen, sondern ich hab mich auch wiederholt.

00:36:09: Ja, okay, also ein bisschen vorsichtige Werbung für dieses Buch, aber ich finde ehrlich gesagt, das klingt interessant genug, dass man da jetzt mal reingucken könnte.

00:36:17: Ich werde jetzt nicht reingucken, weil ich mir ja in der B-Folge erzählen lassen will von dir, was in dem Buch so passiert, aber ansonsten ...

00:36:23: Metaphorisch gucken wir gleich zusammen rein.

00:36:25: Oh ja.

00:36:26: Und das Schöne an dem Buch ist ja auch, wenn man was falsch gemacht hat, dann ist es auch schnell vorbei.

00:36:32: Auch immer eine gute Qualität.

00:36:34: Eine schöne Anti-Werbung noch.

00:36:36: Also eigentlich macht man nichts falsch, das glaube ich nicht.

00:36:38: Okay.

00:36:39: wenn man eben nicht entsprechend literarischen Tiefen erwartet.

00:36:41: Ja, und wenn man irgendwie mit Prülan umgehen kann, nämlich an, oder?

00:36:44: Also, ich weiß jetzt nicht, wie krass das irgendwie wird, aber es ist ja auch nicht für jeden was.

00:36:49: Ja, aber da geht es.

00:36:50: Also, es ist tatsächlich jetzt kein... Gut, dass du es nochmal ansprichst.

00:36:54: Es ist nicht von Brutalität gekennzeichnet, sondern tatsächlich... Gut, Jugendlichen heutzutage können wahrscheinlich eh mehr abwärts wie ihn zutrauen.

00:37:02: Ich hätte das damals für mich auch in Anspruch genommen, dass ich ganz viel abkann.

00:37:06: Aber es ist auch so... objektiv gesehen nicht übertrieben brutal.

00:37:10: Also du meinst ich kann auch nach der b-folge noch gut schlafen?

00:37:13: Ja und du bist ja auch jemand du magst es ja nicht unbedingt wenn es so super super brutal oder spannend wird.

00:37:19: Spannend schon aber und ich würde dir dieses buch auch problemlos abends zum schlafen in die handrückung dass du es vom einschlafen lesen kannst und ich hätte keine sorge dass du nicht schlafen kannst wegen des buches.

00:37:28: Okay.

00:37:29: Also es ist schon spannend aber es ist nicht nicht von brutalität gekennzeichnet und es ist auch nicht.

00:37:34: es erzeugt keine unangenehme spannung finde ich.

00:37:36: Okay.

00:37:37: Gut, das war es dann mit dieser Kurz-Nachfolge.

00:37:40: Okay, dann viel Spaß beim Lesen, falls ihr es lesen wollt.

00:37:42: Genau, oder kommt mit uns in die B-Folge nächste Woche, bzw.

00:37:46: wenn ihr später hört, dann ist sie jetzt schon da.

00:37:49: Und wie immer gilt, wenn ihr Bock habt, gebt uns irgendwo fünf Sterne, empfehlt uns weiter, abonniert uns.

00:37:54: Sehr gerne, ich bin jetzt gespannt auf die B-Folge.

00:37:57: Tschüss.

00:37:57: Ciao.

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