003A Vorgestellt: "Scandor"
Shownotes
Elisa und Tobias sitzen auf dem Sofa und reden über Piraten, obwohl es um die in dem Buch gar nicht geht. Sie reden über Wasser, was nichts mit den Piraten zu tun hat, aber darum geht es in dem Buch wirklich. Außerdem geht es um einen perfekten Lügendetektor, eine Studie und zwei erwachsene Teenager, die noch gar nicht ahnen, in was sie da alles verwickelt sind.
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00:00:03: Zwischen die Seiten geflüstert, der Podcast setzt dich zu uns auf Sofa und wir reden zusammen über ein Buch aus unserem Bücherregal.
00:00:18: Elisa.
00:00:19: Ja, Tobias.
00:00:20: Wie viele verschiedene Wörter oder genau gesagt Verben kennst du für Fortbewegung?
00:00:25: Also du meinst jetzt verschiedene Arten von Fortbewegung, also so was wie Gehen, Laufen, Fahren, Schwimmen und so.
00:00:30: Ja, Laufen und Joggen oder Laufen und Gehen muss ja gar nicht mal was Verschiedenes sein.
00:00:35: Laufen und Gehen ist schon was Verschiedenes, je nachdem ob Es passiert, dass, also ob du immer einen Fuß auf dem Boden hast oder ob es passiert, dass zwei Füße gleichzeitig in der Luft sind.
00:00:43: Letzteres ist Laufen, das andere ist Gehen.
00:00:45: Ja, das ist die Definition, das ist richtig.
00:00:48: Aber wenn ich jetzt zu Aldi laufe oder ich gehe zu Aldi, bin ich wahrscheinlich in beiden Fällen nicht gejoggt.
00:00:53: Ja, das stimmt.
00:00:54: Aber also du meintest jetzt quasi, das war das, was du meintest, als du gefragt hast, wie viele Verben ich kenne.
00:01:00: So ist in die Richtung her.
00:01:01: Boah.
00:01:02: Ich kann ja jetzt keine Nummer sagen, aber ich kann jetzt versuchen, noch mehr aufzuzählen.
00:01:06: Griechen, Krabbeln.
00:01:07: Rennen, springen, hüpfen.
00:01:11: Also es gibt noch viel mehr, aber gerade fallen wir nicht mehr ein.
00:01:14: Aber warum fragst du mich das?
00:01:15: Willst du auf irgendwas hinaus?
00:01:17: Weil ich darauf gestoßen bin, dass es erstaunlich viele von diesen Verben gibt im Deutschen zumindest.
00:01:22: Ich weiß jetzt gar nicht.
00:01:23: Gut, ich kann nur noch Englisch als Vergleichssprache, meine kleinen Kenntnisse reichen nicht aus, um qualifiziert darüber zu reden.
00:01:29: Und im Deutschen gibt es halt erstaunlich viele Wörter.
00:01:32: Und ich weiß jetzt nicht, wie viele Wörter es wirklich im Englischen dafür gibt.
00:01:35: Habe ich nicht recherchiert.
00:01:36: Ich habe auch keine Statistiken gefunden, wie viele es dafür im Deutschen gibt.
00:01:39: Du guckst mich so irritiert an.
00:01:40: Ich
00:01:41: warte noch ab, worauf das Ganze abzählt.
00:01:43: Gleich zählt es noch ganz kurz darauf ab, dass wir einen Ausflug in einen WGP-DR-Artikel machen.
00:01:48: Einfach nur als Auspaß einer Freude.
00:01:51: Und dann habe ich mithilfe einer KI eine Kleinigkeit vorbereitet.
00:01:56: Okay.
00:01:57: Halt dich fest.
00:01:58: Ich halt mich fest.
00:01:59: Laufen gehen, sich bewegen, Schländern bummeln, einfach schweben, Rennen hassten schnell voran, Eilen sprinten so dynamisch dann.
00:02:06: Tapsen schleichen leise treten, Schlurfen torkeln schwer im Leben, Humpeln hinken, Stolpern fallen, Watscheln taumeln, umbehalten.
00:02:14: Wandern ziehen, sich begeben, Reisen pilgern stets am Leben.
00:02:18: Schreiten wandeln, sanft verweilen, Gleiten streifen durch die Zeilen.
00:02:22: Aufbrechen los, ziehen fort und weiter.
00:02:25: Abhauen verduften, alles heiter, Abdüsen verschwinden auf den Weg.
00:02:29: Immer vorwärts Schritt um Schritt im Takt bewegt.
00:02:32: Uuuh!
00:02:33: Hat uns Chatchi-PT gedichtet.
00:02:35: Vielen Dank, Chatchi-PT.
00:02:36: Ich
00:02:36: finde das schon ziemlich beeindruckend, was da so ein Fersmaß bei rauskommt.
00:02:39: Also die letzte Strophe humpelt ein bisschen oder verändert sich, das kann aber auch vom Künstler beabsichtigt gewesen sein, wer weiß?
00:02:47: Naja, zwischendurch humpelt das ja auch so ein bisschen, oder?
00:02:49: Mit dem So-Dynamisch-Stand, das klang irgendwie nicht so ganz rund.
00:02:53: Ja.
00:02:55: Aber das hat man ja auch, wenn Menschen versuchen, was zu dichten.
00:02:58: Sagen wir so, es war deutlich runder, als hätte ich versucht, das selbst zu dichten.
00:03:01: Ich habe nicht versucht es zu korrigieren.
00:03:03: Das ist so aus der KI rausgefallen.
00:03:05: Also ich habe mir erst ganz viele Wörter zum Thema Bewegung und Fortbewegung und so weiter herausgeben lassen.
00:03:11: Und dann habe ich gedacht, hey, bring das doch mal in eine Reihenfolge, die man wirklich schön, schön vorlesen kann.
00:03:18: Ja, ist gut geworden.
00:03:20: Das
00:03:20: ist ein guter Anfang, kann man dann aufbauen.
00:03:22: Ja, wobei ich mich frage, Also ich bin gerade nicht sicher, ob ich Fallen als Fortbewegung zählen würde.
00:03:28: Mhm, doch.
00:03:29: Ja, ich wäre halt irgendwie eher, also ich sehe einen, dass es grammatikalisch so gezählt wird.
00:03:34: Ja.
00:03:35: Weil ja auch die Vergangenheitsform entsprechend mit sein und nicht mit haben gebildet wird.
00:03:39: Aber irgendwie wäre so mein Gefühl, dass Fortbewegung eigentlich eher was sein sollte, was sich absichtlich tue.
00:03:47: und Fallen mache ich in der Regel ja nicht absichtlich.
00:03:49: Mhm.
00:03:50: Wikipedia stützt aber meine Meinung.
00:03:52: Zitiere aus der Wikipedia.
00:03:54: Daneben gibt es Verben, die eine Bewegung nicht anhand eines Referenzobjektes lokalisieren, sondern Bewegung in der absoluten Raumrichtung nach oben oder unten bezeichnen.
00:04:02: Meist ohne festen Endpunkt, zum Beispiel steigen oder fallen.
00:04:06: Okay.
00:04:07: Sag mal, hast du gewusst, dass ich Fallen kritisiere und das habe ich schon in Wikipedia Artikel bereit gehabt?
00:04:13: Nein, ich habe ihn aufgehabt und eben natürlich nochmal kurz überflogen und hatte deswegen noch im Hinterkopf, dass Fallen hier als Beispielwort auftaucht.
00:04:22: Ich finde es nämlich auch nochmal interessant, also es gibt ein Wikipedia-Artikel zum Thema Werben der Bewegung.
00:04:29: heißt der glaube ich in der Überschrift, ne werb der Bewegung ohne Borel.
00:04:33: Ich fand das nochmal ganz spannend, dass es anscheinend dann wissenschaftlich nochmal unterschieden wird, ob ich mich einfach nur bewege oder ob ich mich anhand eines Pfades bewege.
00:04:43: Also in der Zwischenüberschrift heißt es, Lokalisierung eines Pfades und Fallen hat halt eine Richtung vorgegeben, während Genen Also ist die Fuß, da ist die Richtung nicht so ganz klar.
00:04:55: Ja.
00:04:55: Und dann also soweit so einfach.
00:04:57: Und dann gibt es so Werben wie Ankommen.
00:05:00: Ja, das ist ja nicht so richtig Fortbewegung eigentlich.
00:05:03: Das ist ja der Endpunkt einer Bewegung gewissermaßen.
00:05:06: Ja, aber auch da ist Wikipedia auf meiner Seite.
00:05:08: Also es gibt auch sowas wie, wir erreichen den Gipfel.
00:05:13: Also es wird da anscheinend auch noch so mit zur Fortbewegung gezählt.
00:05:18: Und um anzukommen musst du dich ja noch ein ganz kleines bisschen bewegt.
00:05:21: haben, weil sonst bist du ja schon da.
00:05:23: Aber weißt du, was ich gerade richtig spannend finde?
00:05:25: Sich bewegen ist kein Verb der Bewegung.
00:05:29: Warum nicht?
00:05:30: Also jedenfalls wird der, also gut, nein, also Ausnahmbestätigen die Regel.
00:05:35: Ich habe mal gelernt, dass bei Fortbewegungswerben halt der perfekt mit einer Form von sein gebildet wird und bei den meisten anderen ja mit einer Form von haben.
00:05:46: Und ich sage ja nicht, ich bin bewegt, also ich kann auch sagen, ich bin bewegt, aber dann geht es um was anderes, aber ich sage ja, ich habe mich bewegt.
00:05:52: Also vielleicht um das erste Mal ein Beispiel deutlich zu machen, du meinst, man würde sowas sagen wie ich bin Auto gefahren und ich habe die Scheibe eingeschlagen.
00:06:00: Ja, genau.
00:06:02: Das war für mich immer schwarze Magie.
00:06:03: warum ich aus dem Sprachgefühl herauswurste, welches Verb ich da, also Hilfsverb ist es, dafür benutze.
00:06:10: Und dann hat mein kleiner Bruder irgendwann mal klug geschissen und mir das erklärt, seitdem achte ich da drauf.
00:06:15: Und das ist nicht so ganz einheitlich, weil da manchmal ist es auch die Frage, ob ein Verb so oder so gedeutet wird.
00:06:20: Das heißt, es kann je nach Sprachreferenzraum auch unterschiedlich zumindest im Duktus drin sein, was die Leute sagen oder nicht.
00:06:28: Ja, es geht ja auch, also ich glaube, es ist vor allem in Süddeutschland, dass man sagt, ich bin gestanden.
00:06:32: Und ich würde sagen, ich habe gestanden.
00:06:34: Ja.
00:06:35: Ja, ich habe im Staub gestanden, würde ich auch sagen.
00:06:37: Ja.
00:06:37: Ja, oben zurück.
00:06:39: Warum wollt ihr sie dann ein Beispiel klar machen?
00:06:41: Worauf wolltest du denn noch?
00:06:42: Ich hatte gerade den Punkt gemacht, dass das bei Bewegen ja nicht so ist.
00:06:47: Ach so.
00:06:47: Ja, bei Bewegen würde ich sagen, gibt es zwei Arten von der Bedeutung.
00:06:52: Ich habe mich bewegt oder ich habe etwas bewegt.
00:06:54: Oder was meinst du noch?
00:06:55: Ja.
00:06:57: Also, genau so, also du kannst halt deine Arme bewegen, aber nicht als Fortbewegung, sondern als du bewegst dich, so ähnlich wie mit dem Stehen letztlich auch aus sehr aktives Stehen.
00:07:08: Ja.
00:07:09: Und wenn man es jetzt aber bildet vom Sprachgefühl, da würde ich auch sagen, ich habe mich zum Restaurant bewegt.
00:07:14: Ja, genau.
00:07:15: Und das finde ich gerade, das ist mir jetzt gerade zum ersten Mal aufgefallen, als wir drüber sprechen.
00:07:19: Und das finde ich irgendwie ein bisschen lustig.
00:07:21: Wahrscheinlich ist es dann rein sprachtheoretisch richtig, zu sagen, ich bin...
00:07:25: Nein.
00:07:25: Ich bin mich zu restrieren bewegt.
00:07:27: Hat das vielleicht noch was damit zu tun, dass man da das Reflexivpronomen drin braucht?
00:07:31: Also dadurch, dass ich mich bewegt, da drin steckt und dass es deshalb dann nicht mit dem Hilfsaabs eingebildet wird, obwohl das auch im Verb der Bewegung ist?
00:07:43: Jetzt fragst du den richtigen.
00:07:45: Du
00:07:45: hast den Wikipedia-Artikel offen.
00:07:48: Ja, aber ich wollte nur auf die Unterscheidung hinaus, ob es jetzt noch um Bewegungsrichtungen geht oder nicht.
00:07:55: Wolltest du dazu noch was sagen?
00:07:56: Nein, ich wollte eigentlich nur aufmachen, dass es unter anderem diese Unterscheidungen gibt und dass verschiedene Verben einfach noch mal in der Fortbewebung unterschieden werden.
00:08:05: Ja, spannende Einblick, danke.
00:08:07: Und anscheinend werden, ja, es gibt hier so ein paar Obergruppen, die so ein bisschen stärker unterschieden werden, dann gibt es noch weitere kleine Sondergruppen, verfolgen und begleiten, tanzen.
00:08:18: Aber
00:08:19: tanzen ist auch wieder so, ne?
00:08:20: Ich habe getanzt, ich bin getanzt.
00:08:22: Ich habe verfolgt, ich habe begleitet.
00:08:25: Regel ist voll von ... Sternchen, Sternchen, Sternchen.
00:08:29: Das ist nur eine grobe Richtlinie, ne?
00:08:30: Das ist wie dieses Piratenpallee-Recht.
00:08:33: Was für ein Ding?
00:08:33: Das
00:08:33: Pallee-Recht der Piraten flucht der Karibik.
00:08:36: Du musst dazu mehr sagen, ich habe keine Ahnung.
00:08:38: Es ist irgendein ... nicht wirklich entsteingemeißeltes Piratengesetz, wo sie sich dann streiten.
00:08:43: Und das Recht des Pallees, ich weiß gar nicht, worum es darin genau geht.
00:08:46: Jedenfalls in einer Szene ist es dann so.
00:08:48: dass es dann plötzlich kein Gesetz mehr ist, sondern eher so eine Richtlinie, so eine Leitplacke.
00:08:54: muss man sich nicht so ganz dran halten.
00:08:55: Ich glaube, es ist ein wesentlicher Ehrenkodex der Piraten so.
00:08:58: Okay.
00:08:59: Und scheiß auf die Ehre, wenn du einen Chats haben willst, so ungefähr.
00:09:01: Alles klar.
00:09:07: Post Production Tobi hier und ich würde sagen, da habe ich mich gerade mal richtig um Kopf und Kragen geredet.
00:09:12: Das Recht für Palais ist kein Ehrenkodex in dem Sinne, sondern das Recht darauf, Verhandlungen zu führen.
00:09:18: Und bevor ich mich jetzt einfach nochmal um Kopf und Kragen rede, habe ich einen ganz einfachen Live-Hack.
00:09:23: Ich lese aus Wikipedia vor und dann könnt ihr, wenn ihr Veranstaltungen habt, das direkt in die Wikipedia melden.
00:09:28: Und zwar, Palais ist ein Treffen verfeindeter Parteien, um über das weitere Vorgehen zu verhandeln.
00:09:33: Der Begriff wurde bekannt durch den Film Bluch der Karibik.
00:09:35: Ha, soweit hatte ich also recht.
00:09:37: Bei der sich Elizabeth Sworn, die Tochter des Gouverneurs von Port Royale, ging über den Piraten unter Captain Hector Barbarossa auf das Recht zu Redenberuf, um den Tod zu entkommen.
00:09:46: Ja, also ging jetzt nicht um Schatz an der Stelle, halt um den Tod, naja.
00:09:51: Ich hab den Film halt vor zehn Jahren geguckt, sorry.
00:09:53: Ebenso wird Palais verwendet in Shakespeare's Julius Caesar, sowie den Filmen bzw.
00:09:57: Serien The Wire, The Office, Charmed, John Wick, Kapitel III, Jungle Unchained, The Order, Klammer auf Fernsehserie, Klammer zu und Copshop.
00:10:05: Ja, das sagt die Wikipedia dazu.
00:10:07: Und jetzt gibt's natürlich noch das Problem, wie spricht man Palais eigentlich aus?
00:10:10: Ich sag Palais, dann gibt es Palais und Palais.
00:10:14: Ich hab keine Ahnung, das Wort kommt aus dem Französischen, ich hatte Dateien in der Schule, haut mich nicht dafür.
00:10:18: Sorry, ich weiß es nicht besser.
00:10:22: Ja, damit haben wir die Bewegungswerben für heute abgefrühstückt und das kleine Gedicht.
00:10:27: Und damit können wir eigentlich zur Sache kommen.
00:10:29: Und welches Buch geht es heute?
00:10:30: Ich habe heute Scandor von Ursula Posnanski mitgebracht.
00:10:34: Willst du Ihn Namen noch mal sagen?
00:10:36: Ursula Posnanski.
00:10:38: Warum bist du dir sicher, dass man das Zelt so weich ausspricht?
00:10:41: Ich würde einfach behaupten, dass das bei den meisten dieser Namen so ist, dass man das so ausspricht.
00:10:47: Wir können ja später mal gucken, ob es einen Insta-Account gibt.
00:10:50: Mit Aussprachanleitung.
00:10:52: Scandor.
00:10:53: Das sind zwei weiße Punkte über dem Titel.
00:10:55: Die müssen so aussehen, als wäre das N so eine Art Eh.
00:10:58: Aber ich glaube, die haben los mit der Cover-Gestellung zu tun, die mit dem Titel.
00:11:02: Ich weiß gerade nicht mal, was du meinst.
00:11:03: Ach so, ja, nee, die gehören nicht zu dem Titel, die gehören zu dem Rest des Covers.
00:11:08: Was siehst du denn noch auf dem Cover?
00:11:09: Ein Untertitel.
00:11:10: Die Wahrheit kann dich reich machen.
00:11:12: Die Lüge lässt deine schlimmsten Albträume wahr werden.
00:11:16: Das kann jetzt alles heißen.
00:11:18: Und ansonsten ist es irgendwie sehr technisch geprägt.
00:11:21: Das sieht so ein bisschen aus wie so eine Platine, wo so Schaltkreise angedeutet sind, die da rumlaufen.
00:11:26: Und das ist eins von diesen coolen Cavern, die so ein bisschen drei D sind.
00:11:29: Also, zum einen optisch haben sie da irgendwie so einen Effekt drauf, dass es so komisch glänzt.
00:11:34: Und andererseits sind ein paar von den Platinen auch so eingestanzt.
00:11:40: Dass man sie anfassen kann.
00:11:41: Das
00:11:42: ist schon ganz cool, ne?
00:11:43: Und wenn du das so anguckst, erinnert dich an, dass an noch irgendwas außer jetzt so Platinen, also wenn du jetzt in die Mitte des Kabbers eher guckst?
00:11:52: Da ist ein Kreis, also zwei Kreise ineinander.
00:11:55: Sie hat mit sehr dünnen Linien eigentlich feilsmäßig, die aber an einer Stelle beide offen sind, was aber nicht ganz dieselbe Stelle ist.
00:12:01: Meine Assoziation dazu wäre sowas wie eine Sonnenfinsternis oder ein Mondfinsternis.
00:12:07: wo so an einer Stelle dann durch das Licht der Rand so ein bisschen verschwimmt, aber das wahrscheinlich für den Kontext hier nicht ganz das, was gemeint ist.
00:12:13: Und im Hintergrund ist es halt so, dass das Ganze in so ein etwas größerem Rechteck mit abgerundeten Ecken eingebettet ist.
00:12:20: Und ungefähr die Diagonale entlang von links oben nach rechts unten ist es auf der linken Seite dann eher rötlich gehalten und auf der rechten Seite eher so blau, dunkel und auch schwarz.
00:12:32: Ja, dunkelblau würde ich sagen.
00:12:35: In diesem Rechteck, wo ein Schimmern da auf Druck ist, irgendwie ist es nicht so ganz leicht.
00:12:39: Es ist immer irgendwie so ein bisschen bunt.
00:12:41: Ja.
00:12:42: Aber was hätte mich das jetzt erinnern sollen?
00:12:43: Keine
00:12:44: Ahnung.
00:12:45: Nein, also ich hab irgendwie, hab ich bei diesem Kreis, wahrscheinlich neuen Verbindungen mit dem Untertitel irgendwie an Lügendirektoren gedacht.
00:12:55: Also so, dass der Kreis irgendwie was ist, wo man den Finger drauf hält oder so was.
00:12:59: Ja, okay.
00:13:00: Mich hat es jetzt eher an so ein Computer eiken, wo sich so Kreise ineinander drehen, während du warten musst, weil irgendwas lähte.
00:13:05: Ah ja, okay, das macht, glaube ich, tatsächlich auch mehr Sinn, was du dir das vorgestellt hast.
00:13:08: Keine Ahnung.
00:13:09: Ich weiß es nicht so ganz genau.
00:13:11: Aber wenn du jetzt, also wenn du jetzt nur das Cover so siehst, mit dem Titel und dem Untertitel, würde dich das ansprechen?
00:13:16: Nääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääääää.
00:13:26: Also ja, weil technisch.
00:13:26: Aber ich kann mit dem Titel gar nichts anfangen.
00:13:27: Gut, also wahrscheinlich irgendein Name, der in dem Buch dann eine Rolle spielt.
00:13:29: Keine Ahnung, was jetzt eine künstliche Intelligenz sein soll oder irgendein Projekt oder was auch immer.
00:13:33: Und die Untertitel dazu, mit die Wahrheit kann ich reich machen, die Lüge lässt eine schlimmsten Albträume wahr werden.
00:13:39: Das ist so reißerisch.
00:13:42: Und also sowas catcht mich einfach nicht an der Stelle.
00:13:44: Das ist eigentlich so.
00:13:45: Ja, meine Güte, aber was willst du mir jetzt sagen so?
00:13:49: Okay.
00:13:50: Man fragt sich natürlich jetzt schon ein bisschen, was meinen Sie damit?
00:13:53: Und ich jetzt auch eher andersrum erwartet, dass die Lüge einreich machen kann.
00:13:57: Aber das ist jetzt so, ich bin auch zu oft von solchen, also sehr leicht reißerisch formuliert.
00:14:04: Und von so was wird man irgendwie auch häufiger mal enttäuscht.
00:14:07: Und vor dem Hintergrund bin ich jetzt so ein bisschen nicht so mitgerissen an der Stelle.
00:14:13: Aber es würde durchaus reichen, dass ich hinten auf den klappen Text gucke und zu gucken, was mir das Buch vielleicht noch über sich verrät.
00:14:23: An dieser Stelle noch kurz der Hinweis, dass hier ist eine A-Folge.
00:14:25: Das sind die Folgen, in denen ihr keine Angst vor Spoilern haben müsst.
00:14:28: Über die Details im Buch und konkrete Geschehnisse reden wir dann der hierauf folgenden B-Folge.
00:14:37: Okay, also ich kann ja schon mal sagen, sonst hätte ich das Buch nicht mitgebracht, dass ich es richtig gut fand und dass ich nicht finde, dass dieser reiserische Untertitel in irgendeiner Weise zu viel versprechen würde.
00:14:47: Ja, aber erst halt so die Fuß.
00:14:50: Ja, das ist ja völlig in Ordnung.
00:14:51: Ich
00:14:51: glaube, was mich stört, ist immer da dran, dass es so, sie bestellt irgendeine Behauptung in den Raum und sagen dir aber nicht auf was die basiert.
00:14:58: Wie
00:14:58: meinst du das?
00:14:59: Es gibt keine weiteren Informationen an der Stelle.
00:15:01: Und das ist natürlich irgendwie das Marketing davon.
00:15:04: Aber es ist so, es versucht spannend zu sein, weil das sich nicht selbst erklärt an der Stelle.
00:15:09: Also da finde ich bist du jetzt ein bisschen kritisch, weil es muss ja nicht alles im Titel stehen.
00:15:14: Dann drehe jetzt halt das Buch um und liest den Klappentext.
00:15:17: Also das ist ja nicht so, als wären die irgendwie bewusst geheimnisgrämerisch oder so.
00:15:22: Das weiß ich noch nicht.
00:15:23: Wir haben ja noch nicht darüber gesprochen, was in dem Buch passiert.
00:15:25: Das
00:15:25: ist richtig.
00:15:26: Guckt
00:15:26: mir doch einfach mal auf die Rückseite.
00:15:28: Da ist auch wieder so ein Rechteck und da drin steht der Klammentext, aber diesmal glitzert es nicht.
00:15:32: Das ist wahrscheinlich zum Lesen auch ganz gut.
00:15:33: Würde ich auch sagen.
00:15:34: Hat ein Überschrift.
00:15:35: Wer lügt, fliegt raus.
00:15:36: Es ist eine Challenge der besonderen Art, auf die Philipp und Tessa sich einlassen.
00:15:40: Hundert Menschen treten an, um einen einzigartigen unfilbaren Lügendetektor zu testen, Scandor.
00:15:47: Er begleitet die Kandidaten rund um die Uhr.
00:15:49: Wittert jede Ausflucht, jede Schwindelei.
00:15:51: Wer lügt, fliegt aus dem Rennen und muss sich seinen tiefsten Ängsten stellen.
00:15:55: Die Person hingegen, die am Ende übrig bleibt, erhält ein Preisgeld von fünf Millionen Euro.
00:15:59: Doch nicht alle spielen fair.
00:16:00: Und es gibt jemanden, der sich auf der Suche nach einer ganz besonderen Wahrheit gemacht hat.
00:16:05: Ja, was denkst du jetzt?
00:16:06: Klingt schon ein bisschen geiler.
00:16:08: Ich würde so einem Lügendetektor halt nicht trauen, dass er unfählbar ist.
00:16:11: Das Problem ist ja auch, was ist eine Lüge?
00:16:13: Was meinst du, was ist eine Lüge?
00:16:15: Na du musst es erstmal definieren.
00:16:17: Und ein großes Problem oder eine spannende Sache finde ich immer, ist es auch eine Lüge, wenn man bewusst Informationen zurückhält und sie nicht sagt.
00:16:25: Also du hast mit deinen Freunden im Wohnzimmer gespielt und die Wase ist runtergefallen und zerbrochen und du weißt, wer es war.
00:16:31: und vielleicht fragt die Mutter sogar... Wer war das?
00:16:35: Und du sagst einfach gar nichts.
00:16:36: und du, weil du klein, niedlich und unschuldig aussiehst, stehst daneben und niemand traut dir irgendwas Böses zu.
00:16:41: Du wirst es aber, wer es gewesen ist.
00:16:43: Ist das zurückhalten dieser Informationen an der Stelle eine Form einer Lüge oder nicht?
00:16:48: Das ist eine interessante Frage.
00:16:50: Im Sinne dieses Buches ist halt geklärt, dass du tatsächlich einfach jede Frage beantworten musst.
00:16:55: Und damit wäre halt sozusagen das Verschweigen an der Stelle nicht möglich.
00:17:00: Aber philosophisch kann man sich da natürlich drüber... streiten.
00:17:04: und ich würde jetzt, also ich für mich würde sagen, es gibt einen Unterschied zwischen der Lüge und dem Weglassen einer Information sozusagen.
00:17:11: Das ist aus meiner Sicht nicht dasselbe.
00:17:14: Ja, es geht ja noch ein bisschen weiter, also es kann man ja beliebig weit stricken.
00:17:17: Angenommen, wie heißen denn zwei Kinder, die so eine Vase kaputt machen würden?
00:17:22: Jetzt kann man... Markus
00:17:23: und Thomas, keine Ahnung.
00:17:24: Jetzt kann man echt nur die falschen Namen hier rauspicken, ne?
00:17:26: Ja.
00:17:27: Und nee, jetzt habe ich zwei Jungen genommen, das ist blöd.
00:17:30: Markus und Isabel.
00:17:31: Markus und Isabel, okay.
00:17:33: Und du antwortest jetzt und sagst, Markus hat die Wase kaputt gemacht.
00:17:38: Hat denn Markus die Wase kaputt gemacht?
00:17:40: Ja, angenommen.
00:17:41: Markus und Isabel haben das genau zu fünfzig Prozent zusammen
00:17:45: gemacht.
00:17:45: Ah,
00:17:46: mhm, mhm.
00:17:47: Dann hast du ja technisch gesehen nichts gelogen.
00:17:49: Ja, weil du hast eine wesentliche Information weggelassen.
00:17:52: Du hast die Frage nicht vollständig beantwortet.
00:17:55: Und dann gibt es auch immer so... So Beschönigungen, die man machen kann, du kannst die Frage ja auch korrekt beantworten und sagen, ich hab mein Bruder nicht gehauen.
00:18:02: Also du sagst, verneins es nicht, sondern du sagst, naja, mein Bruder ist halt mit Vollspeed in meine Faust gerannt.
00:18:09: Ja gut, aber wenn du das sagst, dann kann sich ja jedes Elternteil erschließen, dass du ihn offenbar gehauen hast.
00:18:15: Ja, aber das Framing, wie man Informationen weitergibt, verändert halt die Informationen letztlich auch.
00:18:20: Ich hab jetzt ad hoc kein richtig gutes Beispiel.
00:18:24: Keine Ahnung, deine Mama schickt dich abends noch... Nudeln kaufen fürs Abendbrot.
00:18:28: Und du sagst, ja, ich bin zum Supermarkt gelaufen, weil die wärmende Bewegung wieder drin haben.
00:18:34: Ja.
00:18:34: Jetzt macht's ja einen Unterschied, ob du gelaufen... Also, du könntest ja sagen, ich bin dahin gelaufen und die hatten zu, als ich da war.
00:18:40: Das kann heißen, dass du einfach gemütlich gegangen bist und dann war... dummerweise war zu und man musste dann leider Pizza bestellen, statt langweilige Nudeln zu essen.
00:18:48: Oder du bist wirklich wie eine blöde Grande.
00:18:51: Ja.
00:18:52: Und jetzt kann man natürlich dann an so einer Stelle suggerieren mit seiner Antwort und wäre gelaufen wie eine Blöde.
00:18:58: Aber eigentlich hat man sich nur ganz langsam bewegt.
00:19:01: Ja, das ist natürlich dann der Fall, wenn man irgendwie so ein bisschen Würder verwendet, die eine nicht ganz geklärte Bedeutung haben.
00:19:10: Wo so ein bisschen Spielraum drin ist, ja.
00:19:12: Also deswegen zweifelig an, dass die, was weiß der Lügendetektor, unfehlbar sein kann in der Realität.
00:19:18: Ja, jetzt ist es halt nicht die Realität, sondern es ist ein Buch und dass die Voraussetzung, von der wir da ausgehen, ist, da hat eine Firma tatsächlich einen richtig guten Lügendetektor entwickelt, der wirklich wahnsinnig gut ist und tatsächlich jede, steht ja auch schon im Klampentext, also wirklich jede Lüge oder auch... nicht vollständige Wahrheit.
00:19:44: Also wenn du jetzt, wenn so eine Frage quasi, wenn so eine Frage eigentlich zweiteilig ist und du beantwortest, oder die Antwort wäre eigentlich, oder die Frage ist, warum hast du das gemacht?
00:19:53: und du hast eigentlich zwei Gründe und du nennst nur einen und hältst den anderen bewusst zurück, sozusagen, dann merkt dieser Lügendetektor das auch.
00:20:01: Also ja, das ist sozusagen, das ist jetzt das fiktives Szenario.
00:20:04: Ich halte das auch für komplett unrealistisch, dass das geht.
00:20:06: Ich bin sowieso... Ich bin ein bisschen kritisch, was Lügendetektoren und so was allgemein angeht, weil mein Gefühl eigentlich ist, dass da... Oh, also ich habe mich da nicht wissenschaftlich mit beschäftigt, aber mein Eindruck ist eigentlich, dass vieles, was dann als Zeichen für Lüge gewertet werden, oft auch Zeichen von... Unsicherheit oder Nervosität einfach sein können.
00:20:27: Und ja, deshalb halte ich in der Realität nicht besonders viel von Lügendetektoren.
00:20:32: Aber für dieses Buch finde ich die Idee halt sehr, sehr spannend, dass wir sagen, okay, es gibt diesen unfehlbaren Lügendetektor, der dann auch auf einzelne Personen nochmal... kalibriert wird, da wirklich also dann auf die konkreten Werte dieser Person jeweils nochmal eingestellt wird und dann tatsächlich jede Lüge messen kann.
00:20:50: Gut, also es gibt dieses Superprogramm und es gibt ja jetzt irgendein Spielschau, wo man mitmachen kann.
00:20:54: Ja, und es ist nicht direkt eine Spielshow, also es ist jetzt nichts.
00:20:58: Also ich finde vom Setting her wirkt es ein bisschen wie so eine Spielshow, aber es wird nichts, also es wird nichts im Fernsehen übertragen oder so.
00:21:04: Sondern es gibt einfach, es gibt diesen Wettbewerb, der halt gleichzeitig einen Wettbewerb ist, bei dem du halt fünf Millionen Euro gewinnen kannst und gleichzeitig irgendwie die Testphase zu diesem Lügendetektor sein soll und dabei halt auch noch wissenschaftlich begleitet wird.
00:21:18: Also die machen dabei eine Studie und nehmen die Daten irgendwie auf und wollen das dann halt irgendwie auswerten.
00:21:23: Genau.
00:21:23: Und da ist also jetzt die Sache, dass es hundert Kandidaten gibt und diese hundert Kandidaten müssen, so lange wie das Ganze läuft, halt die Wahrheit sagen.
00:21:34: Und wer lügt, fliegt raus.
00:21:36: Und wer am Ende übrig bleibt, stand ja schon im Klappentextgewinn, dann halt die fünf Millionen Euro.
00:21:40: So, das ist so das Gesamtsetting.
00:21:42: Und dann gibt es halt noch so weitere Regeln.
00:21:44: dass also Fragen auf jeden Fall beantwortet werden müssen.
00:21:47: Und genau die einzigen Fragen, die nicht wahrheitsgemäß beantwortet werden müssen, sind die, die sich um den Lügendetektor selber drehen.
00:21:54: Also, weil die Kandidaten halt auch niemand davon erzählen dürfen, dass sie jetzt halt an dieser Sache teilnehmen.
00:22:00: Und deshalb ist es halt, wenn jetzt jemand fragt, was hast du da?
00:22:02: Oder warum verhältst du dich gerade so komisch?
00:22:05: Dann, darauf dürfen sie halt lügen, aber das ist halt das Einzige.
00:22:08: Und genau, dann gibt es halt noch weitere Regeln.
00:22:11: Das Anweisung von... Also von den Studienleitern sozusagen auf jeden Fall Folge zu leisten ist.
00:22:17: Und das heißt halt insbesondere, dass man sich nicht einfach von allen Menschen fernhalten kann.
00:22:23: Das wäre irgendwie so die einfachste Art und Weise, vielleicht über mehrere Tage nicht zu lügen, einfach mit niemandem zu reden.
00:22:30: Und das funktioniert halt nicht.
00:22:32: Und diese Kandidaten werden ausgewählt.
00:22:35: oder was heißt ausgewählt?
00:22:36: Also man kann an dieser Sache teilnehmen, indem man erst mal, man muss eine Münze finden.
00:22:41: Die sind irgendwo quasi versteckt.
00:22:43: Manche kriegen die, haben die in einer Zeitschrift gefunden oder wenn sie irgendwas gekauft haben, das ist irgendwie an dem Produkt mit dran war oder so.
00:22:51: Das ist halt so eine Münze mit einem QR-Code.
00:22:53: Und mit dem kommt man erst mal auf so ein Website, wo ich glaube nur dieser Satz steht, mit irgendwie, die Wahrheit kann dich reich machen oder so.
00:22:59: Und dann kann man sich da halt melden und dann wird erst mal so ein Interview geführt und dann werden die Kandidaten ausgewählt.
00:23:05: Und dann sind da halt eben hundert Leute dabei und die, also von der Altersstruktur her auch sehr gemischt.
00:23:11: Okay, sie suchen sich also die Bewerber in erstmal zufällig raus und dann haben sie aber noch ein Auswahlverfahren und da dienen die sich melden.
00:23:19: Genau.
00:23:19: Also man kriegt es nicht so ganz genau mit, wie genau das funktioniert, weil die Geschichte nicht aus der Sicht derjenigen, die das durchführen, erzählt wird, sondern aus der Sicht von zwei verschiedenen Kandidaten.
00:23:30: Tessa und Philip.
00:23:31: Ganz genau.
00:23:32: Und ja, es ist halt dann abwechselnd aus der Sicht von Philipp und Tessa so beschrieben.
00:23:38: Die sind beide, beide neunzehn und sind damit mit die Jüngsten, die da insgesamt mitmachen.
00:23:43: Ist das Ganze so ein Science-Fiction-Roman?
00:23:45: Abgesehen von dem Lügendetektor, also spielt das irgendwie in der Zukunft.
00:23:48: oder würdest du jetzt sagen, das spielt dieser Tage?
00:23:51: Nö, das spielt dieser Tage, würde ich sagen.
00:23:53: Also könnte jetzt, also es könnte wirklich jetzt heute sein, sozusagen das einzige Science-Fiction-Element, das halt wirklich... dass es diesen super krassen Lügendetektor gibt.
00:24:03: Und der ist so ein Ding, das wird den Kandidaten dann sozusagen, ja, ich will jetzt nicht sagen eingesetzt, weil es ist jetzt aber, also die bekommen das so um den Arm.
00:24:12: Und das ist, es sieht so aus wie so Folie, ich habe es mir so vorgestellt, wie so diese Folie, die man über so ein Tattoo hat, wenn das halt ganz frisch ist.
00:24:20: Und da sind dann halt so ganz so feine Drähte durch, so wie auf so einer Platine halt.
00:24:26: Und der Also das kann halt zum einen die ganzen Sachen messen und gleichzeitig kann das aber auch als Display fungieren.
00:24:32: Also es kann dir halt auch Sachen anzeigen.
00:24:35: Ja und dann ist ja noch, steht ja in dem Untertitel auch schon drin, dass die Lüge deinen schlimmsten Albtraum wahr werden lässt.
00:24:42: Und zwar ist es dabei so, dass die Kandidaten damit sie teilnehmen dürfen, müssen sie quasi einen Einsatz formulieren und der Einsatz ist das, was sie machen, wenn sie nicht gewinnen.
00:24:55: Und dazu müssen sie was angeben, also quasi das, was für sie das Schlimmste wäre zu tun.
00:25:02: Also mit Außen, es darf also nicht sein, was irgendjemand verletzt oder sowas, solche Sachen sind nicht erlaubt, aber quasi ja ihren schlimmsten Albtraum, den man irgendwie realistisch durchführen könnte, quasi.
00:25:18: Also von was reden wir jetzt?
00:25:19: Ist das ein Buch, was auf Spannung gemacht ist?
00:25:21: Oder ist es eher ein Buch, was einen auf lustig macht und man muss dann seiner angebeteten Nackt ein Ständchen singen?
00:25:27: Nee, also das Buch ist, ich würde das schon sagen, ich würde es im Thrillerbereich einordnen, aber also Zielgruppe sind, würde ich sagen, schon eher Jugendliche.
00:25:35: Insgesamt ist es schon auf Spannung, es ist jetzt kein blutrünstiger Thriller oder sowas, aber es ist schon auf Spannung aus.
00:25:44: und diese... Das, was als Einsatz dann formuliert wird, das ist auch, also wir kriegen von einer Person mit, ja, das sind nicht unbedingt mega schlimme Sachen objektiv betrachtet, aber wir kriegen zum Beispiel von einer Person mit, die dann Bungie-Jumping macht.
00:25:58: Von einer Person, die irgendwie in so ein Aquarium mit lauter Quallen gefüllt ist, irgendwie taucht.
00:26:06: Und eine Person, die sich irgendwie lebendig begraben lässt für eine Stunde oder sowas.
00:26:12: Boah.
00:26:13: Ja, genau.
00:26:14: Also es ist halt sehr individuell, was man da jetzt als Einsatz formuliert, dass sie das sozusagen benennen.
00:26:21: Passiert, während sie an so einen Lügendetektor angeschlossen sind.
00:26:23: Also man kann jetzt nicht einfach irgendwas sagen, wovon man denkt, ja, das könnten ja Leute schlimm finden, aber ich finde es eigentlich nicht so schlimm, sondern, ja, man muss da tatsächlich das angehen, was für einen selber wirklich das Schlimmste wäre.
00:26:34: Und Philipp versucht es dann halt tatsächlich auch, dass er zuerst was sagt, also ihm fällt sofort ein, was das Schlimmste fühlen wäre, aber er versucht dann erst das Anderes zu sagen.
00:26:42: Er dann so, Ja, also ich würde nackt durch die Innenstadt laufen.
00:26:47: Also nee, das ist noch nicht das Schlimmste, was du dir vorstellen kannst.
00:26:49: Also ich würde nackt durch die Innenstadt laufen und dabei singen.
00:26:52: Ich kann überhaupt nicht singen, das wäre mir voll unangenehm.
00:26:55: Das ist immer noch nicht das Schlimmste, was du dir vorstellen kannst.
00:26:58: Ja, die Schlimmste, was die anderen sich vorstellen können.
00:27:01: Ja, vielleicht.
00:27:04: Und also in dem Buch ist es, finde ich, sehr geschickt gemacht.
00:27:07: Das geht nämlich damit los, dass man erst von Philipp und dann von Tessa dieses Aufnahmeinterview quasi mitbekommt.
00:27:13: Und das heißt, da kriegt man ganz viele Informationen über die Charaktere so direkt geliefert.
00:27:19: Aber in einem Setting, wo es auch irgendwie Sinn ergibt, dass man jetzt diese Informationen so bekommt.
00:27:25: Genau, das finde ich ziemlich cool.
00:27:26: Also ich würde die beiden jetzt einmal ganz kurz vorstellen.
00:27:29: Also wie gesagt... Beide neunzehn, Philipp studiert Medienkommunikation und hat einen Nebenjob im Jeans laden und wohnt in der WG mit Emilio, aber Emilio ist oft nicht da.
00:27:40: Und deshalb hat er irgendwie halt auch so die Idee, dass er es bestimmt hinkriegt, lange nicht zu lügen, weil er vielleicht auch einfach nicht so viele Menschen sieht.
00:27:47: So, das ist halt so seine erste Strategie.
00:27:50: Und er ist zu Hause ausgezogen, insbesondere weil, also zum einen natürlich, weil er jetzt mit seinem Studium anfängt und sich irgendwie gedacht hat, cool auf eigenen Beinen zu stehen und so, aber insbesondere auch, weil er sagt, er hat es zu Hause nicht mehr ausgehalten, weil bei seinen Eltern da und so schlechte Stimmung ist.
00:28:06: Da geht davon aus, dass sie sich demnächst scheiden lassen, so.
00:28:11: Also die kommen gerade nicht so gut miteinander klar.
00:28:14: Und er hat diese diese Münze mit dem QR-Code, hat er von der Kommilitonin bekommen.
00:28:20: Also, weil sie die halt irgendwo her hat.
00:28:22: Ich weiß gerade gar nicht, ob man weiß, falls sie die hat und sie das aber nicht machen will und ihm das dann halt gibt und sagt, ich will es voll cool füllen, wenn du das machen würdest.
00:28:31: Und er steht so ein bisschen auf sie und deshalb blässt er sich halt drauf ein, weil er sich denkt, vielleicht ist das irgendwie ein guter Weg, um irgendwie näher zu kommen.
00:28:40: Das mit dem Lügen wird nur von dieser Firma überwacht.
00:28:43: oder werde ich irgendwo noch öffentlich an dem Pranger gestellt?
00:28:46: Nee, öffentlich an dem Pranger gestellt werde ich nicht.
00:28:48: Das ist wirklich nur diese Firma überwacht das und du fliegst dann halt aus dem Rennen, wenn du lügst und dann musst du halt deinen Einsatz einlösen.
00:28:56: Und das heißt, die ganzen Offenbarungen, die ich vielleicht so ausplaudere, passieren auch nur in meinem Umfeld?
00:29:01: Ja, also die nehmen das tatsächlich alles halt auf sozusagen.
00:29:07: Die Daten werden aber absurdonymisiert.
00:29:09: Und ja, man weiß nicht so ganz genau, was im Rahmen der Studie jetzt mit diesen Daten konkret passiert, ob da vielleicht auch irgendwann mal irgendwelche Transkripte in irgendwelchen Veröffentlichungen auftauchen oder so.
00:29:21: Das ist jetzt nicht so geklärt, da war halt auf jeden Fall nicht unter deinem Namen und es wird auch nicht.
00:29:25: Also es ist zumindest nicht das Ziel, dass da irgendwas, keine Ahnung, dann an die Presse geht oder sowas.
00:29:30: Also ja, es hat eigentlich überhaupt gar kein Spielschau-Charakter.
00:29:33: Ich finde halt, es hat ein bisschen Spielshowcharakter dadurch, dass es halt so dieses Man scheidet aus und man tritt so gegeneinander an und so ist und man wird halt auch, also man wird ja halt die ganze Zeit von diesem Ding überwacht und Leute kriegen irgendwie mit was man macht und man bekommt gegebenenfalls auch Anweisungen, was man jetzt machen soll.
00:29:52: So und dann gibt es auch noch so zwischendurch gibt es so Challenges.
00:29:55: wo man tatsächlich was Bestimmtes machen muss und so.
00:29:58: Ich finde, das hat schon so ein bisschen Spielshow-Charakter.
00:30:00: Es wird halt bloß nicht ausgestrahlt.
00:30:02: Ja, es müsste irgendwie eigentlich noch im Fernsehen laufen am Ende oder auf einem Streaminganbieter.
00:30:07: Ja, also genau das tut es halt nicht und deshalb ist es halt keine Spielshow in dem Sinne.
00:30:11: Aber alles andere ist halt schon so ziemlich wie Spielshow.
00:30:15: und was halt auch passiert ist, dass zwischendurch bekommen manchmal die anderen Kandidaten einen Video davon, also auf Ihrem Display sozusagen, dann ein Video davon, wie jemand anders dann seinen Einsatz einlöst.
00:30:28: Also da kriegt man dann doch so ein bisschen was mit gewissermaßen.
00:30:32: Aber warum?
00:30:33: Ich glaube, vor allem als Motivation und Erinnerung so, hey, erinnere dich, dass du hier einen Einsatz hast und dass dir sowas quasi, dass du das dann auch einlösen musst, also streng nicht mal besser an.
00:30:47: Ja, was ist denn das Ziel von dieser Firma?
00:30:49: Die haben Also klar, die wollen jetzt was über ihren Detektor lernen und den ausprobieren und so.
00:30:54: Aber anscheinend sind sie sicher, dass der schon perfekt funktioniert.
00:30:57: Und was ist deren Ziel jetzt, Aussagen darüber zu bekommen, wie Menschen reagieren, wenn sie nicht liegen dürfen?
00:31:04: Das ist nicht so ganz klar.
00:31:06: Also die halten sich am Anfang auch sehr bedeckt in diesen Interviews und so.
00:31:11: Also geben wenig über ihre Ziele sozusagen Preis.
00:31:15: Und ich glaube, der Interview sagt irgendwie am Anfang... mal so was wie das halt quasi jetzt von dem wie sich also was jetzt da bei diesem Testlauf sozusagen rauskommt, dass davon auch abhängt für welche Einsatzzwecke man Scandor vielleicht wieder verwenden könnte sozusagen.
00:31:34: Ich sollte öfter Scandor sagen statt Lügendetektor.
00:31:39: Naja, es ist ja ein Lügendetektor.
00:31:41: Ja, aber schon sehr besonderer.
00:31:43: Ja, das stimmt.
00:31:44: Es ist ein sehr besonderer Lügendetektor.
00:31:46: Naja.
00:31:47: Aber was irgendwie jetzt genau die Ziele von dieser Studie sind oder was die da ganz genau herausfinden wollen, das verraten die nicht.
00:31:56: Das macht man ja öfter so, dass man den Studienteilnehmerinnen nicht so ganz genau sagt, worauf man ganz konkret eigentlich guckt, um sie nicht zu beeinflussen.
00:32:06: In der Regel sagst du Stain überhaupt nicht?
00:32:07: Na eben.
00:32:08: Geht die alte Faustformel, wenn du in einem Psychologie-Experiment teilnimmst, das ist niemals das, was die da sagen, das Experiment.
00:32:16: Genau.
00:32:17: Also, das ist Philipp.
00:32:18: Ja.
00:32:19: Du klingst so, als wolltest du was zwischenfragen
00:32:21: oder kommentieren.
00:32:22: Ich habe eben noch mal auf den Klappentex geguckt.
00:32:24: Okay, kann ich dann vielleicht kurz erst Philipp zu Ende vorstellen und dann noch über Tessa reden?
00:32:28: und dann sagst du das, was dir gerade im Kopf schwebt?
00:32:33: Ja, ist ja gut.
00:32:34: Okay, also was nämlich zu Philipp ja vielleicht noch interessant ist, ist, was jetzt sein Einsatz eigentlich ist in diesem Wettbewerb.
00:32:41: Das kannst du hier schon sagen?
00:32:43: Ja, das sagt er auf Seite drei oder so.
00:32:46: Ich finde, das kann ich jetzt, das kann ich schon verraten.
00:32:49: Und ich habe schon gesagt, er hat versucht, das irgendwie zu umgehen, weil er also in dem Moment, als die Frage kommt, wird ihm schon heiß und kalt und allein bei der Vorstellung zieht sich ihm wirklich alles zusammen.
00:32:59: Es ist wirklich eine richtig, richtig schlimme Vorstellung für ihn.
00:33:01: Und zwar hat er Talasophobie.
00:33:03: Da ist das krankhafte Angst vor Wasser, Flüssen, Meeren, Seen und also was.
00:33:09: Er kann auch nicht schwimmen.
00:33:15: Hi, hier ist Elisa aus der Post-Production.
00:33:17: Eine kurze Klarstellung, damit wir hier nicht mit gefährlichem Halbwissen durch die Gegend laufen.
00:33:21: Wir haben jetzt nochmal den Wikipedia-Artikel zu Talasophobie nachgelesen und dabei festgestellt, dass das, was ich gesagt habe, nicht ganz richtig ist.
00:33:28: Ich habe das wiederholt, was Philipp auch im Buch sagt, wie er Talasophobie erklärt, aber eigentlich ist Talasophobie die Angst vor tieferen Gewässern.
00:33:37: Also Flüssen, Seen, dem Meer und so weiter, so wie Philipp und ich das auch gesagt haben, aber eben nicht die Angst vor Wasser an sich, das wäre Aquafobie.
00:33:46: Wir sehen im Verlauf des Buches, dass Philipp auch im Schwimmbad Panikattacken bekommt.
00:33:50: Insofern trifft seine Darstellung hier schon ganz gut das, wovor er Angst hat.
00:33:55: Das sind nämlich nicht nur tiefere Gewässer, sondern auch im Schwimmbad zum Beispiel.
00:34:00: Aber das ist eigentlich nicht das, was Talasophobien sich bedeutet.
00:34:06: Er hat als Kind versucht, Schwimmen zu lernen.
00:34:09: Aber es geht einfach nicht.
00:34:11: Er kriegt Panikattacken, sobald er versucht, ins Wasser zu gehen.
00:34:15: Sein Einsatz ist, dass er unter einem Steg durchtaucht.
00:34:18: Und zwar unter einem bestimmten Steg, wo ein Freund von ihm durchgetaucht ist und dabei fast der Trunken wäre.
00:34:23: Weil er sich da in irgendwelchen Gewachsen, die da unter dem Steg lang ging, verfangen hat und dann fast nicht rechtzeitig wieder rausgekommen wäre.
00:34:33: Und
00:34:33: das ist jetzt ein Einsatz, das er unter diesem Steg.
00:34:35: durchtaucht.
00:34:36: Okay, das heißt Einsätze dürfen auch echt lebensgefährliche Sachen sein?
00:34:39: Ja, was heißt lebensgefährliche Sachen?
00:34:40: Also es steht dann nachher im Vertrag drin, dass die Firma ihn da quasi, dass ihm die Tauchausrüstung stellt und dass die ihn da quasi dabei begleiten und jemand, also sagt auch direkt jemand muss mich da aber durchziehen, weil schwimmen kann ich halt nicht, so, also...
00:34:54: Tauchausrüstung?
00:34:55: Ja.
00:34:55: Wie groß ist denn dieser Steg?
00:34:57: Dass es jetzt einmal luftanhaltend, einmal drunter durch und gut ist?
00:35:00: Ja, gut.
00:35:00: Aber wenn du jetzt auf Nummer sicher gehen willst, dann sagst du vielleicht dafür, dass er nicht ersticken kann.
00:35:07: Also ich weiß es nicht genau.
00:35:08: Ist
00:35:08: es sich fast schon wieder geschummelt?
00:35:09: Was ist geschummelt?
00:35:11: Wenn er tauchen will, aber weiß, er hat jetzt hier ein Sauerstoffgerät.
00:35:14: Das ist überhaupt nicht... Du hast keine Phobien, oder?
00:35:21: Stellt euch vor, ihr hört einen Podcast und da redet so ein Typ Sachen, über die er euch wirklich aufregt, weil es wirklich nicht cool ist, was er da sagt und ihr würdet dann am liebsten direkt mitdiskutieren können.
00:35:32: Ich habe mich beim Schneiden dieses Podcast über genau das aufgeregt, was ich gleich noch so sagen werde zum Thema Phobien.
00:35:38: Andererseits habe ich wenigstens das Glück, dass ich hier mitdiskutieren kann und auch nachträglich mitdiskutieren kann.
00:35:43: Deswegen an dieser Stelle, wenn ihr euch über Formulierungen aufregt, die ich zum Thema Phobien habe und Verharmlosungen oder dass ich es klein rede.
00:35:51: Dann habt im Hinterkopf, dass ich zumindest im Nachhinein meine Formulierung auch echt uncool finde zum Teil und mich mit euch aufrege gerade.
00:35:58: Und um präzise zu sein, natürlich nicht nur die Formulierung, die ich getroffen habe, sondern auch das, was ich damit aussage.
00:36:03: Ich wünsche euch trotzdem oder auch gerade deswegen viel Spaß beim Weiterhören.
00:36:09: Ich frage es halt, ob es die Phobie wieder aufhebt, wenn du ganz normal atmen kannst die ganze Zeit.
00:36:14: Wenn das Wasser schon das Problem ist, also gar nicht mal das Tauchen an sich das Problem, sondern das alleine das Schwimmen schon, also dass im Gewässer sein schon ein Problem ist, dann hebt es das überhaupt nicht auf.
00:36:24: Okay, wenn er dann eine Phobie hat, das ist ein Ferradil.
00:36:27: Ja, also das ist, das ist auch wirklich sehr, sehr glaubhaft beschrieben.
00:36:31: Das ist wirklich, wirklich schlimm für ihn.
00:36:33: Wie gesagt, das sind teilweise Sachen, also ich meine, es gibt ja auch Leute, die gehen freiwillig bungee-dumpen.
00:36:38: Aber für die Personen, die das irgendwie als, die das als Einsatz genannt hat, für die ist das halt nicht ein lustiges Freizeitvergnügen, sondern für die ist das schlimm.
00:36:46: Und das ist jetzt hier auch so.
00:36:47: Ja klar, gibt es Leute, die gehen freiwillig, die tauchen freiwillig und dann im Steg durch und das ist gar kein Problem.
00:36:51: Aber für ihn ist das halt anders.
00:36:53: Ja, also.
00:36:54: Wirkt jetzt tatsächlich nicht so krass schlimm, aber gut, dann haben die Leute halt halt ihre kleinen Ängste.
00:37:00: Ich glaube, du machst dich gerade richtig unbeliebt bei allen Leuten, die in irgendeiner Weise mit Phobien zu kämpfen haben.
00:37:05: Also, das sind keine kleinen Ängste oder... Also, er reagiert da wirklich körperlich drauf, ne?
00:37:14: Wir müssen jetzt unterscheiden, ob jemand eine Phobie hat oder Angst oder etwas sehr schlimm findet.
00:37:21: Ja.
00:37:21: Ich finde, das ist was ganz anderes.
00:37:23: Ja.
00:37:23: Und wenn ich jetzt nackt durch die Innenstadt laufe, wie er das dann vorgeschlagen hat, das ist auch unangenehm, aber das macht mir in dem Sinne keine Angst.
00:37:31: Ja, das ist als Einsatz ja auch nicht akzeptiert worden.
00:37:33: Ja, aber die Formulierung war ja irgendwie das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann, oder?
00:37:38: Und du hast gerade gesagt, ich habe keine Phobien und das stimmt auch.
00:37:41: Ich habe in dem Sinne keiner... Ja, ich habe keine Phobie.
00:37:44: Ja, ich habe ein bisschen Höhenangst oder so, aber nicht in dem Sinne... Angst kann ja jeder entwickeln vor irgendwas, keine Ahnung.
00:37:50: Und ich würf mich mit einem Löwen in irgendeine Manese und dann habe ich auch Angst.
00:37:54: Ja
00:37:54: gut, aber das ist ja auch tatsächlich lebensgefährlich.
00:37:56: Ja.
00:37:57: Das wäre also ausgeschlossen.
00:37:59: Und es gibt viele Sachen, die ich auch super eklig finden würde, also keine Ahnung.
00:38:02: Ich würf mich ins Dschungel camp und ich hätte auch mal Probleme damit in Sachen.
00:38:05: Okay, ich habe keine Ahnung, was die so machen, weil ich es tatsächlich nicht gucke, aber...
00:38:09: Kann ich leider auch nicht behelfen.
00:38:11: Nach allem, was man da so hört, ist es garantiert nicht angenehm, so.
00:38:14: Das meine ich jetzt mit, sie haben irgendwie kleine Ängste, so wenn man von außen drauf guckt, ist es halt nicht so, muss es nicht so dramatisch sein.
00:38:21: Ja, aber das ist ja auch genau der Punkt, das ist total egal.
00:38:25: Also das ist jetzt vielleicht wieder der Punkt, das ist halt eben keine Spielshow, wo es für den Zuschauer irgendwie super krass aussehen muss, sondern das Entscheidende ist halt, dass es für die Person selber richtig schlimm ist und sie deshalb stark motiviert ist, das nicht machen zu müssen.
00:38:38: Ich wollte jetzt den Charakteren im einen.
00:38:42: Das
00:38:43: sind auch gar nicht unbedingt Phobien, nicht jeder von denen hat eine Phobie.
00:38:46: Das ist genau der Punkt.
00:38:48: Also was jetzt an so einem Beispiel im Raum stand, fand ich, klang das alles so nach eher Kleinigkeiten.
00:38:53: Na ja, also bei eine Stunde lebendig begraben lassen hast du eben schon auch ziemlich gezuckt.
00:39:00: Ja, aber das ist einfach so anstrengend.
00:39:04: Ja, eine Stunde im Gruppegraben werden ist fies, keine Frage.
00:39:08: Aber es ist jetzt alles nicht irgendwie so... Und Bundy Jumping ist halt... Ich würde doch nicht Bundy Jumpen wollen, ganz nebenbei.
00:39:14: Das finde ich auch schlimm.
00:39:17: Aber es ist nicht so, dass der Gedanke mich in Panik versetzt, dass es passieren könnte.
00:39:22: Und das meine ich jetzt mit kleinen Ängsten.
00:39:26: Wie gesagt, ohne irgendwie da.
00:39:27: Ja,
00:39:28: aber du müsstest ja auch einen anderen Einsatz formulieren.
00:39:30: Also bei dir würden diese Einsätze dann offenbar nicht funktionieren, sondern du müsstest dann... Ich weiß nicht, ob du jetzt gerade dir was konkret vorstellen kannst.
00:39:38: Es ist vielleicht auch eine sehr persönliche Frage.
00:39:40: Das werden wir jetzt nicht darüber sprechen, aber... Also wenn du da mitmachen würdest, dann müsstest du... Du halt für dich überlegen, was wäre denn das Schlimmste, was ich halt machen könnte?
00:39:48: Ich könnte es dir jetzt nicht sagen, was das Schlimmste ist.
00:39:51: Also wie gesagt, so keine Ahnung, irgendwelche fiesen Sachen essen müssen, fände ich schlimm.
00:39:55: Ich fände verbuddelt, werden auch schlimm.
00:39:57: Ich fände bungeejumping schlimm, falscher Sprung fände ich schlimm.
00:40:00: Aber es sind alles
00:40:01: so Sachen.
00:40:01: Kein nächstes Geburtstagsgeschenk für dich, falscher Sprung.
00:40:04: Danke.
00:40:05: Aber für eine Chance, fünf Millionen zu gewinnen, würde ich bei den Sachen jetzt schon sagen, so gut, tut euch jetzt aus, mache ich alles.
00:40:12: Ja, und ich glaube, dann würdest du in der Interviewsituation ein bisschen länger da sitzen und sie würden ein bisschen länger darauf warten, dass dir noch was einfällt, was für dich wirklich richtig schlimm ist.
00:40:23: Ich glaube, ich fände das zum Teil richtig schlimm.
00:40:24: Also ich hätte richtig Panik vor so einem Falsch im Sprung nach oben, aber es ist jetzt so weit weg, dass ich sagen würde, kann ich mit leben.
00:40:30: Ja, und so geht es ja den Kandidaten gewissermaßen auch.
00:40:33: Also die sagen ja dann auch alle, okay, das ist mein Einsatz und ich mache mit, weil ich gehe davon aus, dass ich eine Chance drauf habe, das zu gewinnen.
00:40:41: und fünf Millionen... Euro sind halt fünf Millionen Euro.
00:40:44: Damit kann man schon eine ganze Menge anstellen.
00:40:46: Damit kann ich ziemlich lange die Therapie bezahlen dafür, dass ich so ein Scheiß machen musste oder so.
00:40:53: Ja, das kann ich schon verstehen, dass das einem ziemlich viel wert ist.
00:40:57: Ich hab tatsächlich, ich hab auch ein bisschen drüber nachgedacht und dann so überlegt ich glaube und ich weiß nicht, ob das da funktionieren würde, weil die Sachen, die mir halt direkt eingefallen sind, so die schlimmsten Sachen, die ich mir vorstellen könnte, wären halt Sachen, die richtig krass in mein Leben eingreifen.
00:41:10: Also jetzt nicht so Sachen, die man halt einmal macht und dann ist es vorbei, sondern halt sowas wie, keine Ahnung, den Kontakt zu einer bestimmten Person abbrechen oder meinen Job kündigen oder solche Sachen.
00:41:21: Also so... So was oder halt keine Ahnung, ja.
00:41:26: so in die Richtung.
00:41:27: Das wären irgendwie die schlimmsten Sachen, die ich mir vorstellen könnte.
00:41:29: Und ich kann mir aber auch was sehr Schlimmes für mich in der Richtung von solchen Einsätzen quasi vorstellen, wo wahrscheinlich, also die wahrscheinlich von so einem Dügendetektor auch akzeptiert worden wären, weil sie wirklich sehr, sehr, sehr schlimm für mich wären.
00:41:43: Aber also ich hab mich dann da in der Situation ein bisschen gefragt, okay, würde er das dann akzeptieren?
00:41:48: Auch wenn quasi, keine Ahnung, wenn wir mir sagen, würde ich darf nie wieder mit dir reden, wäre das für mich halt der schlimmere Einsatz.
00:41:55: Das wäre halt auch keiner, die nicht bereit wäre, für die Chance auf fünf Millionen sozusagen, hinzusetzen.
00:42:00: Okay, das war Philipp.
00:42:03: Soll ich noch kurz über Tessa reden oder wolltest du erst was anderes?
00:42:06: Darf ich jetzt Fragen zum Klappentex stellen oder ist das doof?
00:42:09: Wenn du jetzt dringend möchtest, dann stelle ich jetzt erst Fragen zum Klappentex, dann rede ich später über Tessa.
00:42:13: Da
00:42:13: steht doch nicht alle Spielen fair.
00:42:16: Was heißt denn Unfair spielen?
00:42:17: Naja, das ist ein bisschen schwer zu sagen, denn bei der Eröffnungskala wird explizit gesagt, dass es erlaubt ist, Unfair zu spielen.
00:42:26: Und also Unfair spielen in dem Sinne, dass man halt quasi bewusst versucht, andere Kandidaten rauszuschmeißen.
00:42:33: Also indem man versucht, Kontakt zu denen aufzunehmen und sie dazu zu bringen zu lügen oder Fragen nicht zu beantworten.
00:42:40: Also indem man halt versucht, Leuten sehr viele sehr unangenehme Fragen zu stellen.
00:42:45: einfach immer alle beantworten.
00:42:46: Genau, sonst fliegen sie halt raus.
00:42:47: Darf
00:42:47: man die auch schriftlich einschicken?
00:42:49: Tatsächlich ist schriftliche Kommunikation auch mit dabei.
00:42:52: Also du darfst auch schriftlich nicht lügen und du musst auch schriftlich alle Fragen beantworten, die du dir gestellt werden.
00:42:57: Und jetzt frage ich mich gerade, wie ist das, wenn ich dir jetzt ein Zettel in die Hand drücken würde.
00:43:01: Dir ein Gedanke hast du wahrscheinlich auch gerade, oder?
00:43:03: Ja, noch ein bisschen weiter.
00:43:04: Ich würde ihn per Post schicken ohne Absender.
00:43:06: Ja, aber du hast ja die Adressen nicht.
00:43:08: Ja, wenn ich ihn in die Hand drücken kann, dann habe ich auch eine Adresse.
00:43:11: Nö.
00:43:13: Warum nicht?
00:43:13: Weil ich die Leute nicht unbedingt bei sich zu Hause treffe.
00:43:16: Ja, dann stalk ich dich so lange, bis ich weiß, wo du wohnst.
00:43:18: Ja, okay.
00:43:19: Oder deine Mama oder deinen Kumpel, der das dann an dich weiterreicht oder so.
00:43:23: Ja, okay, das weiß ich tatsächlich nicht.
00:43:25: Ich meine, ich glaube, was passieren würde, wenn du halt... Also, was ich machen würde als Kandidat, wenn ich so ein Zettel mit lauter Fragen bekomme und da ist kein Absender an den ich die Antworten schicken kann, dann würde ich mich halt tatsächlich einfach in einen Raum, wo ich alleine bin, hinsetzen, die Frage lesen und darauf die Antwort quasi einfach... Also um auf der sicheren Seite zu sein, dass ich halt die Frage nicht beantwortet habe.
00:43:45: Ich glaube es geht, also ich weiß es nicht genau, die haben da irgendwie einen fünftigseitigen Vertrag oder so, den ihr unterschreiben müssen.
00:43:52: Da stehen diese genauen Regeln bestimmt drin.
00:43:54: Leider erlesen unsere beiden Charaktere, die nicht den Vertrag nicht aufmerksam genug, dass ich darüber jetzt eine Information hätte.
00:44:02: Was man halt mitkriegt ist, dass halt so was wie Kommunikation über WhatsApp oder so halt auf jeden Fall mit dann zuzählt.
00:44:09: Wie das jetzt bei sowas ist.
00:44:10: Was halt ja ein Medium ist, wo du also wettso überschriftlichen Briefen kannst, der wirklich sehr zeitverzögert antworten.
00:44:16: Ja.
00:44:17: Da weiß ich jetzt nicht, wie das ist.
00:44:19: Ja, stimmt schon.
00:44:20: Man steht im Feld damit, dass sich auch jemandem gegenüber direkt beantworten muss.
00:44:24: Ja.
00:44:24: Stimmt schon.
00:44:25: Wenn ich den Brief lese und dann laut die Antworten sage, aber die andere Person ist halt drei Kilometer weit weg.
00:44:29: Ja.
00:44:29: Dann hilft das ja nix.
00:44:30: Also ich glaube, es ist jetzt auch so, wenn jetzt irgendwie, also wenn jetzt irgendwo eine Werbung läuft und da wird, keine Ahnung, die Frage gestellt, wann haben sie das letzte Mal Zahnseite benutzt oder so, dann ist das halt keine Frage, die konkret an dich gerichtet wird, dann musst du die nicht beantworten.
00:44:43: Also so ist es nicht gemeint.
00:44:44: Das sind noch was ganz anderes.
00:44:45: Ja.
00:44:45: Aber das, das Szenario ist mir jetzt halt auch gerade eingefallen, als ich gesagt habe, alle Fragen müssen beantwortet werden.
00:44:51: Das ist natürlich nur um Fragen geht, die wirklich an dich gestellt werden.
00:44:54: Ja.
00:44:54: Es ist jetzt auch nicht so, dass, also Philipp studiert ja und wenn er jetzt Herr Dozent eine Frage an die Gruppe insgesamt stellt, dann ist es jetzt nicht so, dass das automatisch zählt, als jetzt muss Philipp antworten.
00:45:05: Sondern wenn er direkt angesprochen wird mit Herr Bayon, was sagen Sie denn dazu, dann muss er natürlich schon antworten.
00:45:12: Und was ist diese ultimative Wahrheit, nach der jemand sucht?
00:45:15: Das
00:45:15: kann ich jetzt natürlich nicht beantworten.
00:45:17: Also das ist nichts, was auf den ersten paar Seiten klar wird.
00:45:22: Es ist halt so, dass sowohl Tessa als auch Philipp relativ früh das Gefühl kriegen, dass hinter dieser du dir irgendwie noch was stecken oder dass irgendwas irgendwie ein bisschen fischig ist?
00:45:32: Aber was genau und wie und wieso und was nach was für einer Wahrheit da jemand suchen könnte, das ist völlig unklar bis sehr spät.
00:45:42: Deshalb kann ich das jetzt nicht beantworten.
00:45:43: Wenn wir suchen Teilnehmende nach einer Wahrheit oder jemand von dieser Firma.
00:45:46: Das
00:45:47: kann ich auch nicht beantworten.
00:45:48: Aber es ist natürlich eine super Gelegenheit nach irgendwie einer Wahrheit zu suchen.
00:45:53: Also sowohl als Teilnehmender als auch als für die Studienleiter natürlich noch leichter oder also für irgendwelche Leute, die da mit dran beteiligt sind, weil die irgendwie noch... mehr beeinflussen können, aber auch für die Teilnehmenden.
00:46:03: Wenn du weißt, wer noch so teilnimmt und du denkst so, aha, das ist doch keine Ahnung, irgendein Promi oder Karin war es, von dem wollte ich schon immer mal wissen, ob so und so.
00:46:12: Dann ist natürlich eine super Gelegenheit, die Personen jetzt zu fragen, wer uns ja in dieser Sache teilnimmt, weil dann stehen halt die Chancen ganz gut, dass du eine wahre Antwort bekommst.
00:46:21: Okay, jetzt auch mal mehr zu Tessa.
00:46:22: Ja,
00:46:23: Tessa ist auch neunzehn.
00:46:25: Sie hat lange blaue Haare, ist dadurch schon so ein bisschen auffällig und sie... Er arbeitet zum einen als Servicekraft in der Bar, zum anderen in einem Call Center von dem Möbelhaus und eigentlich würde sie gerne Grafikerin werden.
00:46:39: hat sich da, ist da halt leider abgelehnt worden, weil ihre Bewerbungsmarkte angeblich nicht aussagekräftig genug war und kann sich halt eine private, also so eine private Akademie kann sie sich halt nicht leisten.
00:46:52: Und deshalb, sie hat jetzt so einzelne Aufträge als Grafikerin, so, die machen ja auch mega viel Spaß, aber so richtig hat sie jetzt gerade, also sie arbeitet gerade nicht richtig als Grafikerin und hat auch keine, ja im Moment gerade nicht so richtig eine Perspektive, wie sie da hinkommen kann.
00:47:06: und das ist jetzt eher so, okay, sie arbeitet halt nicht.
00:47:09: Bar und im Call Center und sieht mal zu, wie sie so über die Runden kommt.
00:47:14: Ihr Vater ist Frührendner und ihre Eltern mieten eine Wohnung von Tessas Onkel.
00:47:21: Und aus Tessas Sicht verlangt er dafür viel zu viel Geld und ihr Onkel ist sowieso insgesamt aus ihrer Sicht ein ziemliches Arschloch.
00:47:28: Der hat ein sehr erfolgreiches Unternehmen, ich glaube Elektronikunternehmen oder so und ist aber insgesamt ein eher unangenehmer Kerl.
00:47:37: Und Tessa hat ihre Münze tatsächlich von ihm geklaut, also eigentlich war es seine Münze.
00:47:42: Er hat sie in der Golfzeit trefft gefunden und er hat vor ihr halt quasi damit angegeben, dass er da jetzt fünf Millionen Euro gewinnen kann.
00:47:49: und dann hat sie die Münze als er auf Toilette war einfach mitgenommen.
00:47:53: Also zu dem Zeitpunkt wusste er halt noch nicht was es genau ist, sondern hat halt nur, also kann halt nur die Webseite im Wesentlichen.
00:48:00: und ja, Tessa wusste es auch nicht, wusste er will das gerne machen, sie wollte die meins auswischen hat dann beschlossen, jetzt mach ich's.
00:48:07: hat dabei mitgekriegt, okay, man kann auch fünf Millionen Euro gewinnen und sich gedacht, okay, fünf Millionen Euro wären grad schon ziemlich cool.
00:48:14: Also sowohl um irgendwie ihren Eltern ein besseres Leben zu finanzieren, dass die endlich unabhängig von diesem scheiß Onkel sind, als auch um selber zum Beispiel ihre Ausbildung machen zu können und so was.
00:48:24: Genau.
00:48:25: Entsprechend ist ihr Einsatz dann auch, dass sie das jetzt in eine ganz andere Richtung als das, was wir bisher so gehört haben, dass sie für ein Jahr das Jobangebot ihres Onkels annimmt.
00:48:36: als seine persönliche Assistentin zu arbeiten.
00:48:39: Das ist halt wirklich so das Schlimmste, was sie sich vorstellen kann, weil sie diesen Typen wirklich auf den Tod nicht ausstehen kann.
00:48:44: Und das, naja, man kann sich ja vorstellen, wenn man also als persönliche Assistentin, hast du halt ziemlich viel mit ihm zu tun und musst den ganzen Scheiß machen, den der irgendwie von dir will.
00:48:54: Ja,
00:48:54: und das findet sie richtig schlimm und deshalb ist das ihr Einsatz.
00:48:58: Gibt es gerade noch... Anmerkung zum Verlauf irgendwas, was du.
00:49:02: Ja, also zum einen, ja, man hat's schon gehört, es gibt irgendwie Tessa und Philipp und die Kapitel sind irgendwie so immer abwechselnd aus deren Sicht geschrieben und die beiden begegnen sich im Laufe des Buchs auch.
00:49:13: Kann man sich irgendwie denken, dass das irgendwie passiert.
00:49:15: und die begegnen sich im Laufe des Buchs irgendwie ein paar Mal und ich finde das ziemlich cool, weil man dann die Situation so aus beiden Perspektiven so mitkriegt.
00:49:22: Also die werden jetzt nicht zweimal hintereinander beschrieben, aber halt das eine Mal kriegt man es aus der Sicht eines mit und dann kriegt man.
00:49:29: im nächsten Kapitel von der anderen Person irgendwie eine Rückschau darauf oder was die jetzt so über, was Tessa jetzt so über Philipp gedacht hat oder so.
00:49:35: Das finde ich ziemlich cool.
00:49:36: Und zwischendurch bekommt man an manchen Stellen so Einblicke in das, was bei anderen Kandidaten passiert, nämlich immer dann, wenn jemand, also nicht immer dann, aber zwischendurch, wenn jemand rausfliegt, kriegst du halt quasi, ist dann so ein Minikapitel, so eine halbe Seite bis eine Seite oder so, über irgendwie dann eine entsprechende Person, die gerade rausfliegt.
00:49:55: Und genau, es ist so, dass die Kandidaten über über den Lügen-Dektaktor an ihrem Arm, also dieses Display, was dann da ist, auch immer angezeigt bekommen, wie viele Kandidaten noch im Rennen sind, also und auch immer angezeigt bekommen, wenn jetzt jemand rausfliegt und die Personen, also jeder hat eine Nummer und einen Kotnamen.
00:50:13: Also den Kotnamen vergeben sie selber, was dann halt einfach in der Studie für die Pseudonymisierung verwendet wird und das wird dann eben auch angezeigt, keine Ahnung, Nummer so und so, Nebelfuchs ist ausgeschieden.
00:50:23: Und dann kriegt man eben so Situationen mit, wie jemand quasi gerade rausgefu... ist.
00:50:28: die erste Person fliegt tatsächlich schon in der ersten Minute raus.
00:50:32: Genau.
00:50:32: Und es gibt jetzt natürlich so mehrere Spannungserzeugende Elemente insgesamt in diesem Buch.
00:50:36: Also zum einen fragt man sich natürlich, okay, wie lange halten Tessa und Philipp denn jetzt jeweils eigentlich so durch?
00:50:42: Und in was für Situationen kommen sie?
00:50:44: Und was ist da vielleicht besonders schwierig?
00:50:46: Also in welchen Situationen ist es besonders schwer, nicht zu lügen?
00:50:49: Das gemeine ist, ja.
00:50:50: Sie können ja gar nicht beide gewinnen.
00:50:51: Genau, das ist richtig.
00:50:53: Das heißt, wenn man beide mag beim Lesen, dann weiß man schon einen von beiden trifft es mindestens.
00:50:58: Richtig.
00:50:58: Und ich habe mich dann beim Lesen auch immer wieder gefragt, okay, Wem von beiden wünsche ich denn jetzt eigentlich mehr zu gewinnen?
00:51:07: Mindestens einer fliegt ja raus und vielleicht fliegen auch beide raus.
00:51:10: Das weiß man nicht, aber es ist ja auf jeden Fall klar, dass höchstens eine Person gewinnen kann.
00:51:15: Ist das nicht voll einfach?
00:51:16: Wieso?
00:51:17: Ich würde sagen, man gehört das Tessa mehr.
00:51:18: Weil ihr Einsatz schlimmer ist?
00:51:19: Weil
00:51:20: ihr Einsatz viel länger dauert, weil er muss dann einfach einmal da durchtauchen und dann ist gut.
00:51:26: Ja, ich weiß, das Phobie ist anstrengend.
00:51:28: Ja, ja.
00:51:29: Ich verstanden.
00:51:30: Und sie hat ja anscheinend nicht nur, dass sie das Geld für sich haben will, sondern sie will es ja auch noch für ihre Eltern mit einsetzen.
00:51:37: Das heißt, sie hat ja auch ein sehr, sehr löbliches Ziel, was sie damit machen will.
00:51:41: Ja, kann man so sehen.
00:51:43: Es wird halt dadurch ein bisschen weniger klar, finde ich.
00:51:47: Also es ist ein bisschen natürlich Geschmackssache, wem von beiden man jetzt auch sympathischer findet oder so.
00:51:51: Aber man kriegt halt zwischendurch vor allem viel mit, wie was für Panik Philipp.
00:51:58: vor seinem Einsatz hat.
00:52:00: So, und natürlich hast du recht, das macht man, musst du ja nur einmal machen und dann ist es vorbei.
00:52:04: Aber du kriegst halt mit, wie er davor Albträume hat und sowas.
00:52:08: Und das macht dann halt wieder nicht so klar, dass du es, dass du es Tessa mehr wünscht.
00:52:13: So, da ging es mir zumindest.
00:52:14: Ja, ich gucke ja gerade ganz nüchtern auf seinen Einsatz die ganze Zeit und aus so einer nüchternen Perspektive finde ich es halt.
00:52:22: Also einfach von dem, was er machen muss, finde ich das.
00:52:24: Erst machen sollte.
00:52:25: Mir ist klar, dass wenn er Neuphobie hat und da Todesängste leidet, dass das für ihn aus seiner Sicht komplett anders ist.
00:52:31: Ja, genau darum geht es ja.
00:52:33: Nee, es geht ja gerade darum, wie würde ich das bewerten, wie würde ich es mehr gönnen.
00:52:36: Ja.
00:52:37: Und aus meiner Sicht, ohne da jetzt einzusteigen in seine Phobie, würde ich halt sagen, dass was sie machen muss, wäre viel schlimmer.
00:52:44: Ja gut, jetzt kann man halt sagen, naja, sie muss jetzt halt einen Jahr lang einem Job nachgehen, für den sie auch bezahlt wird.
00:52:50: Andere Leute haben auch Jobs, die sie vielleicht nicht so gerne mögen.
00:52:53: Ja, aber die Verbindung mit der Art und Weise, wie sie das Geld einsetzen will, dass sie es nicht nur für sich will, gewinnt dann.
00:52:59: Okay, ja.
00:52:59: Du hast gemerkt, dass ich zwischendurch so ein bisschen... Ja, also ich glaube, es liegt halt ein bisschen auch daran, dass ich halt Philipp ein ganzes Buch lang begleitet habe und ihn schon echt gerne mag.
00:53:10: Aber ja, mich hat gerade, in dem was du so gesagt hast, halt einfach ein bisschen gestört, dass ich das Gefühl habe, dass du da nur so versuchst, so objektiv drauf zu gucken und zu sagen, ja, es ist ja gar nichts Schlimmes, was er machen muss.
00:53:23: Und es geht ja aber nicht darum, ob es objektiv betrachtet Schlimmes, sondern darum, dass es für ihn halt Schlimmes.
00:53:28: Und man kriegt halt mit, wie schlimm das für ihn ist.
00:53:33: Deshalb finde ich es halt wirklich schwer zu sagen, ich will, dass er rausfliegt, damit Tessa gewinnen kann
00:53:38: quasi.
00:53:38: Ja, verstehe ich total.
00:53:40: Okay, genau.
00:53:43: Das sind so Elemente, die Spannung erzeugen.
00:53:44: Aber insbesondere auch, dass man relativ früh mitkriegt, irgendwie steckt da noch was dahinter.
00:53:49: Und man sich fragt, was steckt hier noch dahinter?
00:53:52: Was läuft da nebenbei noch?
00:53:54: Wer ist da auf einer Suche nach einer bestimmten Wahrheit?
00:53:57: Und was ist das für eine Wahrheit?
00:53:59: Man kriegt dann so nach und nach tauchen gewisse Hinweise auf, dass man denkt, okay, irgendwas hat das hier mit zu tun und da.
00:54:05: Und was ist denn damit eigentlich los?
00:54:09: jetzt natürlich nicht eingehen, weil das alles erst so nach und nach aufgedeckt wird.
00:54:11: Aber das ist halt so was, wo man dann sich fragt, okay, was wird hier eigentlich gespielt und warum passiert jetzt das?
00:54:18: und wer hat eigentlich was davon, wenn das hier jetzt so abläuft.
00:54:22: Und na klar, natürlich ist auch ein spannungserzeugendes Ding, wer gewinnt denn jetzt am Ende eigentlich?
00:54:27: Oder wird das Ganze vielleicht, bevor es zu einem Gewinn kommt, vorher schon abgeblasen, weil irgendwie was ganz Schlimmes passiert oder so?
00:54:34: Das kann ja auch manchmal sein.
00:54:35: Und ich finde, dass es ein wirklich sehr gut konstruierter Thriller ist.
00:54:42: Am Ende wird es aus meiner Sicht alles sehr, sehr gut und plausibel aufgelöst oder gut über plausibel klamm.
00:54:46: Kann man immer streiten, aber aus meiner Sicht wird es sehr gut aufgelöst am Ende.
00:54:51: Ich habe es sehr gerne gelesen.
00:54:52: Ich bin da auch ziemlich schnell so durchgeflogen, weil ich immer wissen wollte, wie es jetzt weitergeht.
00:54:56: Und würde sagen, man muss keine Angst davor haben, dass es am Ende irgendwie unbefriedigend ist.
00:55:02: Das ist ja manchmal bei Frillern so, dass man am Ende sagt so, okay, jetzt war das voll spannend, aber am Ende war es irgendwie doch sehr an den Haaren herbeigezogen oder so.
00:55:10: Das finde ich persönlich jeweils nicht.
00:55:13: Das ist schon mal gold wert.
00:55:14: Absolut.
00:55:15: Ich hätte bei dem Buch so ein bisschen Sorgen, dass ich mich zu sehr über die Prämisse, die da reingesteckt wird, aufrege.
00:55:20: dass es einfach keinen so perfekten Lügendetektor geben kann.
00:55:24: Und auch, dass die Implikationen dessen, wenn so ein Gerät existiert, es wird ja nicht von so einer Firma dann so eingesetzt, sondern es wird ja ganz schnell von einem Geheimdienst geschnappt und für keine Ahnung.
00:55:34: Wahrscheinlich erst mal gar nicht mal so öffentlich sichtbar genutzt und später dann vielleicht auch im Gerichtsverfahren oder sonst was.
00:55:39: Und ich würde mir wahrscheinlich die ganze Zeit darüber nachdenken, boah, was für gesellschaftliche Implikationen hätte das?
00:55:44: Wo würde man es einsetzen?
00:55:46: Was würde das verändern?
00:55:47: Was würde das bedeuten?
00:55:48: Also und nicht nur geheimlich, sondern auch keine Ahnung, würden Unternehmen das in Bewerbungsgesprächen nutzen?
00:55:54: Würde man das nutzen, wenn man sich mit Eltern unterhält, also aus Sicht einer Kindertagesstätte oder so, ob die Kinder da rein dürfen?
00:56:01: Würden Lehrer das in der Schule nutzen oder Lehrerinnen?
00:56:06: Also wo würde das überall noch auftauchen?
00:56:09: Würden keine Ahnung, Politiker so ein Ding tragen, während sie reden halten?
00:56:14: Da wird es wahrscheinlich auch schon wieder super, super spannend, weil auch gar nicht klar ist, wenn das Ding jetzt ausschlägt, was bedeutet das eigentlich?
00:56:21: Hat er jetzt nur ein Verb benutzt, was die falsche Implikation mitschickt?
00:56:25: Er ist nicht gegangen, er ist gelaufen oder andersrum oder steckt eine Fausticke Lüge hinter und so und also nur einen Rot oder Grün, ob jemand lückt oder nicht, alleine wird es ja gar nicht so, ja, wird es nicht zu Ende beantworten, die Frage, die dann aufkommt und wie würde man dann damit... wieder umgehen.
00:56:45: Also ich weiß, wenn ich das Buch jetzt lesen würde, würde ich ganz viel auf der Ebene mitdenken und überlegen.
00:56:51: Wo in der Realität würde man das benutzen?
00:56:53: Ich bin mir jetzt schon sicher, ich will gar nicht, dass wir solche Geräte haben.
00:56:56: Gebe ich die absolut recht, ja.
00:56:58: Deswegen, umso mehr freut es mich, wenn du sagst, das Ende ist auf jeden Fall befriedigend.
00:57:02: Ja, es ist tatsächlich, also diese Diskussion, wann, was würde man jetzt mit diesem Lügendetektor eigentlich machen und was hat das für gesellschaftliche Implikation und so.
00:57:12: Das ist aus meiner Sicht, das ist eine total spannende Frage.
00:57:15: Darum geht es in dem Buch aber eigentlich gar nicht.
00:57:17: Das habe ich schon verstanden und jetzt auch gar nicht.
00:57:20: Buch jetzt auch noch in sich nicht schlüssig ist, dann würde mich halt dieser Nebengedankenstrang nicht dann hätte, richtig aufregen und dann würde ich es wahrscheinlich noch nicht zu Ende lesen, wenn du sagst die Geschichte ist aber rund und man kann da so ein bisschen drin versinken, dann... Tritt das ja auch in den Hintergrund entsprechend.
00:57:34: Ja, ich finde es richtig cool.
00:57:36: Ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn man sich darauf einlassen kann, dass es jetzt so einen perfekten Lügendetektor gibt.
00:57:42: Also quasi das ist die Voraussetzung, die man schlucken muss.
00:57:46: Der Rest in dem Buch ist auch realistisch, aber das ist dieses eine Science-Fiction-Element, was man einmal glauben muss, sonst macht das Buch kein Spaß.
00:57:54: Das ist ja oft ein Kern von guter Science-Fiction, dass eine Annahme getroffen wird, die nicht real ist und dann wird harte Science-Fiction.
00:58:02: Ja,
00:58:02: wobei es also nicht, dass jetzt der falsche Eindruck entsteht, es hat wenig mit Science Fiction jetzt zu tun, weil es halt gar nicht um die, wie das Ganze jetzt funktioniert oder solche Sachen.
00:58:11: Darum geht es halt nicht, sondern wir sehen das Ganze halt aus Sicht von zwei Leuten, die halt jetzt so ein blödes Ding am Arm haben und damit umgehen und nicht aus Sicht von denen, die das irgendwie gebaut haben oder die das jetzt auswerten oder so.
00:58:23: Ich
00:58:23: würde trotzdem sagen, das ist Science Fiction fertig und ich würde es auch harte Science Fiction nennen, wenn es ansonsten realistisch ist.
00:58:29: Wenn du hast recht, das ist jetzt kein... Keinen Star Wars-Märchen, wo noch Raumschiff herumfliegen.
00:58:34: Aber das ist ja ... Sein Zwitschern ist ja sehr breit auch im Genre eigentlich.
00:58:37: Und solche Sachen sind ja oft auch mit drin.
00:58:39: Ja,
00:58:39: absolut.
00:58:40: Genau.
00:58:40: Die Autorin Ursula Prusnanski ist ja, glaube ich, relativ bekannt.
00:58:44: Vor allem eben für Thriller für Jugendliche.
00:58:48: Und also ich glaube, ihr großer Durchbruch war halt Erebos, das glaube ich, im Jahr zwei Tausendzehn ungefähr erschienen.
00:58:54: Auch ein richtig gutes Buch.
00:58:55: Also wenn ihr noch mehr von dir lesen wollt, das kann ich auf jeden Fall empfehlen.
00:58:58: Und für mich ist es so ... dass Erebos das unerreichte Highlight ist, also das ist aus meiner Sicht ihr bestes Buch.
00:59:05: Aber dieses hier Scandor ist für mich das zweitbeste.
00:59:09: Und ich habe schon einige von ihr gelesen, auch einige, die ich wirklich gut fand.
00:59:12: Und das hier ist für mich das zweitbeste tatsächlich.
00:59:16: Gibt es noch...ne, du bist jetzt durch mit Erklärung, ne?
00:59:18: Habe ich noch eine Frage?
00:59:19: Ich habe das Buch eben aufgeschlagen und es gibt die Kapitel, die sind durchnummeriert und dann gibt es Zahlen, die runterzählen.
00:59:25: Mein Tipp ist, das sind die Anzahl der Teilnehmer, die noch im Rennen sind.
00:59:29: Ja,
00:59:29: ganz genau.
00:59:30: Sehr gut.
00:59:31: Das habe ich tatsächlich erst, also ich habe die am Anfang, habe ich die gar nicht wahrgenommen, weil ich auch, wenn ich so im Leselfluss bin, dann nehme ich ganz oft auch gar nicht die, den Kapitel anfang sozusagen war.
00:59:42: Also ich lese dann auch die Kapitelüberschrift manchmal nicht oder so.
00:59:45: Und entsprechend sind mir auch diese Kreise mit den Zahlen drin beim ersten Lesen gar nicht aufgefallen.
00:59:52: Und ich habe das erst danach, als ich dann nochmal durchgeblättert habe, jetzt in Vorbereitung auf dem Podcast, habe ich das gemerkt, dass die da sind.
00:59:58: Und genau am Anfang merkst du halt, also in den ersten Kapiteln sind die Kreise noch, da steht noch keine Zahl drin, weil der Wettbewerb halt noch nicht losgegangen ist.
01:00:05: Da war ein Strich drin eigentlich.
01:00:06: Genau, da ist so ein Strich drin dann und dann geht es halt los, dass du irgendwie dann mitkriegst, wie viel noch drin sind.
01:00:12: Das kommt aber auch im eigentlichen Text auch immer vor, weil natürlich irgendwie Philipp und Tessa dann auf ihre Displays gucken und es da einmal angezeigt wird.
01:00:20: Das heißt, man kriegt das auch mit, wenn man jetzt so wie ich Kapitel überschafft
01:00:23: und
01:00:24: eher überliest, wann es ist.
01:00:26: trotzdem gut informiert.
01:00:27: Gut, nachdem wir jetzt drüber gesprochen haben, kannst, glaube ich, auch niemand mehr übersehen.
01:00:30: Ja.
01:00:30: Gut, dann freue ich mich auf die Besprechung und für jetzt mit der A-Folge ist hier mit Schluss.
01:00:35: Genau,
01:00:35: viel Spaß beim Lesen, wenn ihr es lesen wollt.
01:00:37: Und dann bis zum nächsten Mal.
01:00:38: Bis
01:00:39: dann.
01:00:39: Tschüss.
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